Schulen im Landkreis
Der Landkreis Gießen verfügt über eine wohnortnahe Schulvielfalt. So gibt es 37 Grundschulen, 9 Gesamtschulen, 4 Förderschulen und 1 Berufsschule. Betreuungs- und Ganztagsangebote sorgen für verlässliche Öffnungszeiten und bieten die Möglichkeit, dass Beruf und Kindererziehung miteinander vereinbart werden können.
Als Träger von 51 Schulen ist der Landkreis Gießen dafür verantwortlich, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit im Kreis eine zukunftsorientierte Schulbildung stattfinden kann. Der Landkreis nimmt seinen Auftrag und seine bildungspolitische Verantwortung insbesondere für den ländlichen Raum sehr ernst.
Neben der Schulentwicklungsplanung und der Übernahme von Schülerbeförderungskosten gehören unter anderem der Bau der Schulgebäude und deren Ausstattung sowie die personelle Besetzung der Schulsekretariate zu den weiteren Aufgaben.
In der folgenden interaktiven Karte sind neben den Schulen des Landkreises Gießen auch die Martin-Luther-Schule, die Evangelische Grundschule Freienseen und das Laubach Kolleg in freier Trägerschaft aufgeführt. Die Schulen im Gießener Stadtgebiet befinden sich weitestgehend in Trägerschaft der Stadt Gießen und werden auf deren Internetseite entsprechend aufgelistet.
Medien an Schulen
Als Schulträger ist der Landkreis Gießen unter anderem für die Ausstattung der Schulen mit modernen IT-Geräten einschließlich der erforderlichen Software zuständig.
Grundlage für die Art und den Umfang der IT-Ausstattung ist der im Jahr 2018 vom Kreistag beschlossene Medienentwicklungsplan sowie der Digital-Pakt Schule.
Das Regionale Medienzentrum M@aus-Gießen-Vogelsberg berät die Schulen in medienpädagogischer Hinsicht sowie zu den Möglichkeiten des Einsatzes und der Nutzung moderner IT-Geräte im jeweiligen Unterricht.
Der technische Support für die in den Schulen vorhandenen IT-Geräte sowie deren Netzwerke wird über den IT-Support des Fachdienstes Schule vom Landkreis Gießen geleistet.
Servicebetrieb
Der Servicebetrieb kümmert sich um die kreiseigenen Gebäude.
Dazu zählt neben den Hausmeister- und Reinigungsdiensten auch die Bauunterhaltung. Reparaturen, Wartung, Pflege und Reinigung – all das übernimmt der Servicebetrieb.
Der Eigenbetrieb des Landkreises Gießen wurde 2013 gegründet.
Bewusst nahm der Landkreis damals nach einem Kreistagsbeschluss die genannten Dienstleistungen in die eigene Hand, anstatt sie extern zu vergeben. So werden die Beschäftigten auch nach Tarif entlohnt.
2016 kam ebenfalls die Bauunterhaltung hinzu.
Die Zusammenführung der Aufgaben führte zu effizienteren und transparenteren Arbeitsabläufen in der Gebäudebewirtschaftung.
Zu erreichen sind die Hausmeisterdienste über hausmeister@lkgi.de, die Reinigungsdienste über reinigung@lkgi.de und die Bauunterhaltung über bauunterhaltung@lkgi.de oder unter 0641 9390-3542.
Erster Betriebsleiter: Sascha Ott
Technischer Betriebsleiter: Andreas Vogt
Kreiselternbeirat
Der Kreiselternbeirat des Landkreises Gießen berät und fördert die Elternbeiräte der im Landkreis vertretenen Schulen.
Neben den im Hessischen Schulgesetz verankerten Rechten zur Information, Anhörung und Mitwirkung ist der Beirat an bestimmte Pflichten gebunden. Zum Beispiel muss er mindestens zweimal im Jahr eine Sitzung einberufen, zu der die Elternbeiratsvorsitzenden eingeladen werden. Diese Sitzungen dienen unter anderem dazu, einen Überblick der bis dahin geleisteten Arbeit zu geben. Außerdem ermöglichen sie einen Austausch unter Interessierten und geben Chancen für Anregungen zur weiteren Arbeit des Gremiums.
Der Kreiselternbeirat organisiert unterschiedliche Veranstaltungen und Eltern-Informationsabende. Er gibt gemeinsam mit dem Schuldezernat des Landkreises eine Schulbroschüre der Weiterführenden Schulen heraus. Zudem engagiert sich der Elternbeirat auf Landesebene und arbeitet eng mit dem Staatlichen Schulamt Gießen-Vogelsberg zusammen. Vertreterinnen und Vertreter des Beirats sind ebenfalls Mitglieder in der Schulkommission des Landkreises.

Der Kreiselternbeirat Gießen freut sich über Anregungen und Fragen. Seine E-Mail-Adresse lautet kreiselternbeirat@kreb-lkgi.de. Vorsitzende ist Nina Eggert und Stellvertreter ist Dirk Schemkes.
Kunst an Schulgebäuden des Landkreises Gießen
Kunst am Bau ist ein fester Bestandteil der Baukultur im Landkreis Gießen. Sie bereichert die öffentlichen Gebäude – insbesondere die Schulen – durch künstlerische Akzente, die zum Nachdenken, Staunen und Mitgestalten anregen. Die hier vorgestellten Werke zeigen die Vielfalt kreativer Ausdrucksformen, die in den vergangenen Jahrzehnten an den Gebäuden des Landkreises entstanden sind.
Ziel der Zusammenstellung ist es, die Werke im Rahmen von Kunst am Bau an den Gebäuden des Landkreises Gießen sichtbar zu machen. Die Sammlung ist offen für Ergänzungen und neue Informationen. Alle Bürgerinnen und Bürger sin herzlich eingeladen, zur Vervollständigung dieser Übersicht beizutragen.
Hinweise zu einzelnen Werken, zu den Künstlern oder zu ihrer Entstehungsgeschichte werden gerne entgegen genommen von Ute Dassler (E-Mail: ute.dassler@lkgi.de oder Telefon: 0641 9390-1958).

Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf (Lumda)
Künstler: Unbekannt
Technik: Betonskulptur
Jahr: Unbekannt (vermutlich 60er Jahre)
Ort: Allendorf (Lumda)
Wissenswertes: Die Betonskulptur steht gemeinsam mit den Werken von Wilhelm Heidwolf Arnold auf dem Schulhof, ist ihm jedoch nicht zuzuordnen. Schemenhaft sind darauf Umrisse von Personen abgebildet.

Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf (Lumda)
Künstler: Wilhelm Heidwolf Arnold
Titel: Eulenbrunnen
Jahr: 1966
Ort: Allendorf (Lumda)
Wissenswertes: Wilhelm Heidwolf Arnold ist ein bekannter Künstler aus der Gegend. Besonders im Rahmen von Kunst am Bau hat er mehrere Werke erschaffen.
Clemens-Brentano-Europaschule Allendorf (Lumda)
Künstler: Wilhelm Heidwolf Arnold
Titel: Weltspirale
Jahr: 1968
Ort: Allendorf (Lumda)
Wissenswertes: Die Weltspirale soll durch mittlerweile verblasste Gravuren auf der Außenseite den Makrokosmos und auf der Innenseite den Mikrokosmos symbolisieren.
Grundschule Annerod
Künstler: Unbekannt (vermutlich Rudolf Morche)
Technik: Mosaik
Jahr: Unbekannt (vermutlich mit Schulbau 1960)
Ort: Annerod
Wissenswertes: Das Mosaik ähnelt stark dem Werk von Rudolf Morche in der Schule in Salzkotten-Scharmede.

Grundschule Steinbach
Künstler: Wilhelm Kufittich
Technik: Wandmalerei
Jahr: Unbekannt
Ort: Steinbach
Wissenswertes: Die Wandmalerei ist eine Orginalzeichnung an den Wänden des Gebäudes.

Gesamtschule Hungen
Künstler: Traugott Fobbe
Titel: „Sprung ins Leben“
Jahr: 1995
Ort: Hungen
Wissenswertes: Die Skulptur ist im Rahmen der Projektwoche 1995 durch Schülerinnen und Schüler in Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden und soll den Sprung der Schülerinnen und Schüler nach der Schulzeit ins Leben symbolisieren.

Theodor-Heuss-Grundschule Laubach
Künstler: Unbekannt
Technik: Mosaik in Metallrahmen
Jahr: Unbekannt
Ort: Laubach
Wissenswertes: Das Mosaik ist an der Fassade der Schule angebracht.

Theodor-Heuss-Grundschule Laubach
Künstler: Wilhelm Kufittich
Technik: Wandmalerei
Jahr: Unbekannt
Ort: Laubach
Wissenswertes: Wilhelm Kufittich ist ein bekannter Laubacher Künstler.

Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich
Künstler: Unbekannt
Jahr: 50er Jahre
Ort: Lich
Wissenswertes: Die Steinhauerei wurde an der Schule im Rahmen der Umbenennung aufgestellt. Zunächst stand sie noch im alten Gebäude und wurde beim Umzug der Schule mitgenommen. Die Gravur könnte „KTS“ bedeuten.

Clemens-Brentano-Europaschule Lollar
Künstler: Michael Ecker
Technik: Wandzeichnung
Jahr: 1990
Ort: Lollar
Wissenswertes: Das Wandbild ist ein Portrait von Clemens Brentano.

Limesschule Pohlheim
Künstler: Unbekannt
Technik: Metallrelief in Form einer Sonnenuhr mit integrierten Tierkreiszeichen
Ort: Watzenborn-Steinberg

Limesschule Pohlheim
Künstler: Walter Kröll
Technik: Metallrelief
Jahr: 1965
Ort: Watzenborn-Steinberg
Wissenswertes: Das Metallrelief hat eine Grundsatzdiskussion über den Umgang mit Werken im Rahmen von Kunst am Bau und deren Künstlern ausgelöst. Es wurde beim Umbau der Schule gesichert und ist mit umgezogen.

Limesschule Pohlheim
Künstler: Unbekannt
Technik: Relief
Jahr: Unbekannt (vermutlich 60er Jahre)
Ort: Watzenborn-Steinberg
Regenbogenschule Holzheim
Künstler: Unbekannt
Technik: Mosaik
Jahr: Unbekannt
Ort: Holzheim
Wissenwertes: Das Mosaik wurde vermutlich im Rahmen der Erbauung 1964 angebracht. Es ist wahrscheinlich Walter Kröll zuzuordnen aufgrund der Zeit, den ausgewählten Motiven und der Signatur unten rechts.

Kirschbergschule Reiskirchen
Künstler: Wilhelm Heidwolf Arnold
Titel: Geisteserwachen
Jahr: 1963
Ort: Reiskirchen
Wissenwertes: Die Figur wurde ursprünglich als Betonfigur errichtet, jedoch 2016 durch einen Bronzeguss ersetzt. Das Original steht noch im Künstlerhof Arnold in Allendorf (Lumda).
Kirschbergschule Reiskirchen
Künstler: Unbekannt
Technik: Fliesenbilder
Jahr: Unbekannt (vermutlich mit Schulbau circa 1963)
Ort: Reiskirchen
Wissenwertes: Die Fliesenbilder sind an der Turnhalle angebracht.

Wilhelm-Leuschner-Schule Heuchelheim
Künstler: Walter Kröll
Technik: Mosaik
Jahr: circa 1963
Ort: Heuchelheim
Wissenwertes: Das Mosaik soll den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Musen verdeutlichen und die Bedeutung, den Körper und Geist durch Sport gesund und leistungsfähig zu halten.

Grundschule Krofdorf-Gleiberg
Künstler: Unbekannt
Technik: Stuckornament
Jahr: Vermutlich 1913
Ort: Krofdorf-Gleiberg
Wissenwertes: Das Stuckornament ist denkmalgeschützt.










