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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Kennzeichen

Ein Modellauto steht auf einem Kennzeichen.Wunschkennzeichen

Im Landkreis Gießen besteht die Möglichkeit sich sein Wunschkennzeichen selbst im Internet zu suchen, sofern es noch frei ist und im Internet für 14 Tage zu reservieren. Diese kann, wenn diese länger benötigt wird, telefonisch auf bis zu drei Monate verlängert werden.

 

Gesucht werden kann nach …

 

vierstelligen Kombinationen nach dem GI  

 

Ein vierstelliges Kennzeichen.

 

fünfstelligen Kombinationen nach dem GI  

 

Ein fünfstelliges Kennzeichen.

 

sechsstelligen Kombinationen nach dem GI  

 

Ein sechsstelliges Kennzeichen.

 

Andere Kombinationen können nur telefonisch oder vor Ort herausgesucht und reserviert werden.

 

 

Euro-Kennzeichen

Ein Euro-Kennzeichen.Bei dem Euro-Kennzeichen handelt es sich um die klassische Zulassungsweise. Es enthält auf der linken Seite ein blaues Feld, auf dem das Euro-Symbol und darunter der Nationalitätsbuchstabe „D“ für Deutschland erkennbar ist. Dadurch wird das ovale „D“-Schild nicht mehr benötigt. Das Euro-Kennzeichen hat gegenüber den alten Kennzeichen eine fälschungserschwerende Schrift (FE Schrift).

 

Jedes Zeichen ist so individuell gestaltet, dass man z. B. aus einer "3" durch Schließen der Bögen nicht mehr eine "8" machen kann. Seit dem 1. März 2007 werden nur noch Euro-Kennzeichen abgestempelt. Liegen bei Wiederzulassung noch alte Kennzeichen vor, werden diese durch Euro-Kennzeichen ersetzt.

 

 

Saisonkennzeichen

Ein Saisonkennzeichen, welches fünfstellig ist und mit Monatsangaben versehen ist.Fahrzeuge, die nicht das ganze Jahr über benutzt werden, können ein Saisonkennzeichen erhalten. Zur Kontrolle ist die Zulassungsdauer rechts neben der Erkennungsnummer eingeprägt: die Ziffer über dem Bindestrich kennzeichnet den Monat des Beginns, die Ziffer unter dem Strich den Monat der Beendigung des erlaubten Betriebszeitraumes.

 

Der Vorteil eines Saisonkennzeichens ist, dass eine jährliche An- und Abmeldung entfällt und dennoch nicht für das ganze Jahr Steuern und Versicherung gezahlt werden brauchen. Der Saisonzeitraum beträgt mindestens zwei und höchstens elf Monate. Das Fahrzeug ist durchgängig zugelassen, darf allerdings nur im angegebenen Zeitraum im öffentlichen Straßenverkehr bewegt bzw. abgestellt werden.

 

Wenn Sie Ihr Fahrzeug nur für einen bestimmten Zeitraum anmelden oder umstellen möchten, benötigen sie folgende Unterlagen:

  • Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer
  • eine gültige elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (EVB Nummer) von Ihrer Versicherung mit Angabe des Zulassungszeitraums in vollen Monaten – zum Beispiel: „03 bis 10“. Es werden keine Jahreszahlen eingetragen
  • den Fahrzeugschein und den Fahrzeugbrief (wegen Umtauschs in Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II), wenn die Fahrzeugpapiere vor dem 1. Oktober 2005 ausgestellt worden sind
  • oder die Zulassungsbescheinigung Teil I mit gültigem HU-Eintrag, wenn bereits neue Fahrzeugpapiere vorhanden sind
  • die bisherigen Kennzeichenschilder

 

Bei einem Halterwechsel ist zusätzlich vorzulegen:

  • der Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil II – befindet sich dieser etwa bei einem Finanzierungsunternehmen, ist diese vorher im Original von dort anzufordern und zu uns zu senden.
  • Nachweis über die gültige Sicherheitsprüfung (SP) bei Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen und eine gültige BOKraft bei Mietfahrzeug, Taxi sowie Bus.
  • sollte der letzte HU-Termin oder die Erstzulassung länger zurückliegen als dein halbes Jahr, muss das Fahrzeug (wenn unter 3,5 Tonnen zGG) bei unserer Dienststelle  vorgeführt werden. Sollte das Fahrzeug abgemeldet sein und im Kreis Gießen stehen, besteht die Möglichkeit das Fahrzeug zuzulassen und im Anschluss an die Zulassung mittels einer Vorführbescheinigung einmalig auf direktem Weg zur Zulassungsstelle zu fahren. Steht es außerhalb des Landkreises, ist das Fahrzeug vorher in den Landkreis oder zu unserer Dienststelle zu überführen.
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass mit gültiger Meldebestätigung
  • bei ausländischen Mitbürgern ist der Pass mit gültiger Aufenthalts- und Meldebestätigung erforderlich (bei EG-Staatsangehörigen der „EG-Ausweis“)
  • bei Zulassungen auf Firmen, die im Handelsregister eingetragen sind, wird zusätzlich benötigt:
      • der aktuelle Auszug aus dem Handelsregister
      • die aktuelle Gewerbeanmeldung nach § 14 GWO
      • die schriftliche Vollmacht für den Beauftragten der Geschäftsleitung
  • bei Zulassungen auf Vereine, die im Vereinsregister eingetragen sind, wird zusätzlich benötigt:
      • der aktuelle Auszug aus dem Vereinsregister
      • die schriftliche Vollmacht für den Beauftragten des Vereinsvorstandes
  • bei Zulassung auf Minderjährige wird zusätzlich benötigt:
      • die beglaubigte Zustimmungserklärung beider Elternteile bzw. der Erziehungsberechtigten. Die Beglaubigung kann von der jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung oder auch direkt bei der Zulassungsbehörde Vorort vorgenommen werden. Ist nur ein Erziehungsberechtigter zuständig, ist das alleinige Sorgerecht mittels Beschluss oder Gerichtsurteil nachzuweisen.

 

Sie können für die Zulassung eine andere Person beauftragen. Diese Person muss sich ebenfalls ausweisen können und zusätzlich zu den Unterlagen eine schriftliche Vollmacht mit Einzugsermächtigung für das Finanzamt Gießen vorlegen.

 

Ein Wunschkennzeichen ist grundsätzlich möglich und eine Feinstaubplakette können wir Ihnen gerne mit ausstellen.

 

 

Oldtimerkennzeichen

Ein Oldtimerkennzeichen mit einem "H" auf der rechten Seite des Kennzeichen.Das Oldtimerkennzeichen können historische Fahrzeuge erhalten, die älter als 30 Jahre sind. Die Besonderheit des Kennzeichens ist, dass rechts neben der Erkennungsnummer noch der Zusatz „H“ für historisch steht. Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen sind von der Feinstaubplakettenpflicht befreit und können ungehindert in jede Umweltzone einfahren.

 

Sie  müssen jedoch weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sein und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen (Definition gem. Fahrzeug-Zulassungs-Verordnung). Das „Oldtimer-Kennzeichen“ wird nur für Fahrzeuge zugeteilt, die aufgrund eines Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen eine Betrieberlaubnis als Oldtimer gemäß der Straßenverkehrszulassungsordnung (Paragraf 23) erlangt haben.

 

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

  • Gutachten gemäß § 23 StVZO
  • Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief – befindet sich dieser etwa bei einem Finanzierungsunternehmen, ist diese vorher im Original von dort anzufordern und zu uns zu senden.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I / Fahrzeugschein
  • Kennzeichenschilder
  • Einzugsermächtigung
  • elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (EVB-Nummer)
  • Personalausweis oder Reisepass der Fahrzeughalterin/des Fahrzeughalters
  • Bei Firmen: Bescheinigung des Gewerbeamtes (Gewerbeanmeldung)
  • Bei juristischen Personen: aktueller Handelsregisterauszug, z.B. GmbH, AG + aktuelle Gewerbeanmeldung. Die Zulassung ist nur für im Kreis Gießen gemeldete Firmen oder Personen möglich.
  • Bei Vereinen: aktueller Auszug aus dem Vereinsregister
  • bei Zulassung auf Minderjährige wird zusätzlich benötigt:
      • die beglaubigte Zustimmungserklärung beider Elternteile bzw. der Erziehungsberechtigten. Die Beglaubigung kann von der jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung oder auch direkt bei der Zulassungsbehörde Vorort vorgenommen werden. Ist nur ein Erziehungsberechtigter zuständig, ist das alleinige Sorgerecht mittels Beschluss oder Gerichtsurteil nachzuweisen.

 

Sie können für die Zulassung eine andere Person beauftragen. Diese Person muss sich ebenfalls ausweisen können und zusätzlich zu den Unterlagen eine schriftliche Vollmacht mit Einzugsermächtigung vorlegen. Diese kann formlos sein, muss jedoch die wesentlichen Angaben enthalten.

 

 

Rotes Kennzeichen für Oldtimer

Ein rotes Oldtimerkennzeichen, welches nur aus "GI" und Zahlen besteht.Dieses Kennzeichen erlaubt die Benutzung eines Oldtimers für Überführung-, Probe- oder Prüfungsfahrten, also z.B. für An- und Abfahrten zur Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen. Die Erkennungsnummer enthält keine Buchstaben und fängt nach dem Unterscheidungszeichen stets mit den Ziffern „07“ an. Darüber hinaus dürfen mit diesem roten Kennzeichen auch Fahrten zum Zwecke der Reparatur oder der Wartung der betreffenden Fahrzeuge durchgeführt werden.

 

Privatfahrten wie Einkaufsfahrten oder zur Arbeitsstelle sind damit nicht erlaubt und stellen einen Verstoß dar, wodurch das Kennzeichen unter Umständen auch für alle anderen genehmigten Fahrzeuge entzogen werden kann.

 

Die Ausgabe der roten Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung ist einerseits an die Zuverlässigkeit des Halters, anderseits an das Alter und den Zustand des Fahrzeuges gebunden.

 

Sofern Sie an einem roten Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung interessiert sind, benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • schriftlichen Antrag (Vordruck bei der Zulassungsstelle erhältlich)
  • Führungszeugnis vom Bundeszentralregister in Berlin (dieses können Sie in den für Sie zuständigen Städten und Gemeinden beantragen) – bitten geben Sie bei der Beantragung das Oldtimer-Kennzeichen an
  • Nachweis über das/die Oldtimer-Fahrzeug/e. Die Entscheidung, ob ein Kraftfahrzeug als Oldtimer bzw. als Fahrzeug, das der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dient, anerkannt und somit unter die 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO fällt, trifft die Zulassungsstelle ggf. nach Vorführung des Fahrzeuges. Darüber hinaus sind zur Erstellung der Daten im Fahrzeugschein weitere Angaben über das Kraftfahrzeug erforderlich. Dies kann geschehen durch Vorlage des Kraftfahrzeugbriefes / Zulassungsbescheinigung II, durch eine Herstellerbescheinigung und auch durch eine Markenclubbestätigung.
  • Eine Versicherungsbestätigungskarte mit dem Zusatz „rote Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung“

 

 

Rotes Dauerkennzeichen

Ein rotes Dauerkennzeichen, welches nur aus "GI" und Zahlen besteht.Rote Dauerkennzeichen sind dem Fahrzeughandel, Herstellern und Werkstätten vorbehalten. Sie dienen der Kennzeichnung während Überführungs-, Probe- und Prüfungsfahrten innerhalb Deutschlands. Das Kennzeichen enthält rote Beschriftung auf weißem Grund. Die Erkennungsnummer enthält, wie auch beim Kurzzeitkennzeichen, keine Buchstaben, fängt aber nach dem Unterscheidungszeichen stets mit den Ziffern „06“ an.

 

Die Information über rote Dauerkennzeichen, deren Bearbeitung von Anträgen oder Verlängerung erfolgt durch die Verkehrsbehörde unter der Telefonnummer 0641 9390-2252 oder -2255.

 

 

Kurzzeitkennzeichen

Ein Kurzzeitkennzeichen, welches aus Zahlen und Datumsangabe rechts auf dem Kennzeichen besteht.Das Kurzzeitkennzeichen ist für den einmaligen und kurzzeitigen Gebrauch im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Die Gültigkeitsdauer ist auf maximal fünf Tage begrenzt. Das „Verfallsdatum“ ist auf gelbem Grund eingeprägt. Die obere Zahl kennzeichnet den Tag, die mittlere Zahl den Monat und die untere Zahl das Jahr des letzten Gültigkeitstages.

 

Die Erkennungsnummer enthält keine Buchstaben und beginnt nach dem Unterscheidungszeichen stets mit den Ziffern „04“ oder bei größeren Städten oder Landkreisen auch mit „05“. Da die Gültigkeitsdauer auf dem Kennzeichen vermerkt ist, muss das Kennzeichen nicht mehr zur Entwertung in der Zulassungsstelle vorgelegt werden.

 

Kurzzeitkennzeichen sind ein rein innerdeutsches Überführungskennzeichen und dürfen im Ausland nicht verwendet werden. Einige europäische Länder verhängen unter Umständen empfindliche Strafen bei Benutzung des Deutschen Kurzzeitkennzeichens auf deren Hoheitsgebiet.

 

Für die Beantragung von Kurzzeitkennzeichen für Probe-, Überführungs- und Prüfungsfahrten benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • eine gültige elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (EVB Nummer) von Ihrer Versicherung speziell für Kurzzeitkennzeichen
  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit gültiger Meldebescheinigung
  • bei ausländischen Mitbürgern ist der Pass mit gültiger Aufenthalts- und Meldebestätigung erforderlich (bei EG-Staatsangehörigen der „EG-Ausweis“)
  • Nicht im Landkreis Gießen wohnhafte oder gemeldete Personen müssen anhand eines Kaufvertrages bzw. Bestätigung der für den Wohnort zuständigen Zulassungsstelle den Bedarf für die Kurzzeitkennzeichen nachweisen. Ohne diesen Nachweis können Ortsfremden Personen keine Kurzzeitkennzeichen ausgestellt werden.

 

Sie können für die Zulassung eine andere Person beauftragen. Diese Person muss sich ebenfalls ausweisen können und zusätzlich zu den Unterlagen eine schriftliche Vollmacht .

 

 

Ausfuhr- / Export-Kennzeichen 

Ein Ausfuhrkennzeichen, welches aus drei Ziffern und einem Buchstaben sowie einer Datumsangabe besteht.Soll ein nicht zugelassenes Fahrzeug fahrend ins Ausland exportiert werden, dann erhält dieses ein Ausfuhrkennzeichen. Die Erkennungsnummer besteht aus einer ein- bis dreistelligen Zahl und nachfolgend einen Buchstaben. Neben der Erkennungsnummer ist auf rotem Grund das Ablaufdatum angegeben. Die obere Zahl gibt den Tag, die mittlere Zahl den Monat und die untere Zahl das Jahr des letzten Gültigkeitstages des Kennzeichens an.

 

Das Ausfuhrkennzeichen wird längstens für ein Jahr erteilt, ist Kfz-steuerpflichtig und braucht nicht zur Entwertung an die Zulassungsstelle zurückgegeben werden. Das auszuführende Fahrzeug muss mindestens eine gültige Hauptuntersuchung aufweisen die der Dauer des Versicherungszeitraumes entspricht.
Zuständig ist immer die Zulassungsstelle in deren Zuständigkeitsbereich sich das betreffende Fahrzeug befindet. Für Fahrzeuge die sich nicht im Landkreis Gießen befinden, ist ein Ausfuhrkennzeichen nicht möglich.

 

Wichtig:

Fahrzeuge mit Ausfuhrkennzeichen, egal welcher Fahrzeugart, müssen grundsätzlich nach der Zulassung bei unserer Dienststelle vorgeführt werden.

 

Für die Zuteilung eines Ausfuhrkennzeichens benötigen Sie:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II / Fahrzeugbrief – befindet sich dieser etwa bei einem Finanzierungsunternehmen, ist diese vorher im Original von dort anzufordern und zu uns zu senden.
  • Zulassungsbescheinigung  Teil I / Fahrzeugschein
  • kommt das Fahrzeug aus dem Ausland und muss noch eine deutsche Zulassungsbescheinigung Teil II und I ausgestellt werden: hier gelten die gleichen Bestimmungen wie für Importfahrzeuge
  • Abmeldebestätigung oder entwerteter Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I bei außer Betrieb gesetzten Fahrzeugen
  • Fahrzeug und Kennzeichenschilder bei noch zugelassenen Fahrzeugen
  • Versicherungsbestätigung speziell für Ausfuhrkennzeichen
  • Prüfbericht mit gültiger Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO (HU)
  • gültigen Personalausweis oder Reisepass mit gültiger Meldebestätigung
  • bei ausländischen Mitbürgern ist der Pass im Original vorzulegen (bei EG-Staatsangehörigen der „EG-Ausweis“)
  • Für die Gültigkeitsdauer der Ausfuhrkennzeichen ist Kraftfahrzeugsteuer zu entrichten. Diese muss entweder unter Vorlage eines Bescheides bar bei einer Bank erfolgen oder es besteht eine Deutsche Bankverbindung mit EC-Karte (Maestro). In diesem Fall kann eine Einzugsermächtigung ausgefüllt werden. Die EC-Karte (Maestro) ist im Original mit Ausweisdokument vorzulegen.
  • bei Zulassungen auf Firmen, die im Handelsregister eingetragen sind, wird zusätzlich benötigt:
      • der aktuelle Auszug aus dem Handelsregister
      • die aktuelle Gewerbeanmeldung nach § 14 GWO
      • die schriftliche Vollmacht für den Beauftragten der Geschäftsleitung
  • bei Zulassungen auf Vereine, die im Vereinsregister eingetragen sind, wird zusätzlich benötigt:
      • der aktuelle Auszug aus dem Vereinsregister und die schriftliche Vollmacht für den Beauftragten des Vorstandes
  • Alle Fahrzeuge sind grundsätzlich vorzuführen –prüfbuchverpflichtete Fahrzeuge legen das Prüfbuch vor

 

Sie können auch eine andere Person beauftragen. Diese Person muss sich ebenfalls ausweisen können und zusätzlich zu den Unterlagen eine schriftliche Vollmacht vorlegen.

 

 

Ungestempeltes Kennzeichen

Sie wollen ein Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen, dessen amtliche Kennzeichenschilder noch nicht oder nicht mehr gestempelt sind?

 

Amtliche Kennzeichen müssen mit einer Stempelplakette versehen sein. Es gibt jedoch die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Fahrzeug fahren, ohne dass die Kennzeichen abgestempelt sind. Diese Fahrt muss jedoch in Verbindung mit dem Zulassungsverfahren stehen.

 

Dazu zählt z.B. die Fahrt zur Zulassungsstelle, um die Kennzeichen abstempeln zu lassen, die Fahrt zurück zum Standort im gleichen Landkreis – das gilt nicht für Fahrzeuge, die außerhalb des LK Gießen zugelassen waren – nachdem die Stempel entfernt wurden und die Fahrt  zur Durchführung der Hauptuntersuchung, Brems- oder Abgasuntersuchung, wenn die Prüfstelle auf dem direkten Weg zur Zulassungsstelle liegt.

 

Sie dürfen in diesen Fällen nur innerhalb des Zulassungsbezirkes, also innerhalb des Landkreis Gießen fahren. Ehemals auswärtig zugelassene Fahrzeuge dürfen nicht bewegt werden. Außerdem müssen die alten entstempelten Gießener Kennzeichen fest am Fahrzeug montiert sein.

 

Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn Ihr Fahrzeug keine Betriebserlaubnis hat. Für Fahrten mit einem Fahrzeug ohne Betriebserlaubnis müssen Sie grundsätzlich ein Kurzzeitkennzeichen beantragen.

 

Vor Fahrtbeginn sollten Sie unbedingt Folgendes bedenken:

 

Die Fahrt muss von der Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung gedeckt sein. Halten Sie daher Rücksprache mit Ihrer Versicherung und führen Sie einen Versicherungsnachweis mit EVB Nummer mit sich. Die Kennzeichen müssen, auch wenn ungestempelt, am Fahrzeug wie vorgeschrieben angebracht sein.

Führen Sie alle Fahrzeugpapiere mit sich. Im Schadenersatzfall müssen Sie beweisen, dass die Fahrt im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren steht.

 

 

Umkennzeichnung bei Verlust und auf Wunsch

Bei verschiedenen Gelegenheiten muss ein Fahrzeug ein neues Kennzeichen erhalten, beispielsweise bei einem Diebstahl der Schilder. Aber auch unabhängig davon kann das Fahrzeug auf Ihren Wunsch hin umgekennzeichnet werden.

 

Für die Umkennzeichnung bei einem Verlust benötigen Sie:

  • Eidesstattliche Versicherung (siehe auch Fahrzeugbrief-  / Fahrzeugscheinverlust)
  • den Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil II - befindet sich dieser etwa bei einem Finanzierungsunternehmen, ist diese vorher im Original von dort anzufordern und zu uns zu senden.
  • den Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I
  • gültiger Nachweis der HU
  • das eventuell noch vorhandene zweite Kennzeichen
  • die Diebstahlanzeige oder Anzeigenbestätigung der örtlichen deutschen Polizeidienststelle, auf der das Kennzeichen des Fahrzeuges zwingend eingetragen sein muss, wenn das Kennzeichen gestohlen worden ist

 

Für die Umkennzeichnung auf Wunsch benötigen Sie:

 

  • den Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil II - Befindet sich dieser etwa bei einem Finanzierungsunternehmen, ist diese vorher im Original von dort anzufordern und zu uns zu senden.
  • den Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I
  • gültiger Nachweis der HU
  • die bisherigen Kennzeichen
  • Personalausweis bzw. Personaldokumente

 

Sie können für die Umkennzeichnung auch eine andere Person beauftragen. Diese Person muss sich anhand eines Personalausweises oder Reisepasses ausweisen können und zusätzlich zu den Unterlagen eine schriftliche Vollmacht sowie den Personalausweis oder Reisepass vom Fahrzeughalter vorlegen. Die Vollmacht kann formlos sein.

 

Ein Wunschkennzeichen ist grundsätzlich möglich und eine Feinstaubplakette können wir Ihnen gerne mit ausstellen.

 

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