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(16.07.2021) Der Landkreis Gießen nimmt als eine von 28 Modellkommunen in Deutschland am Förderprogramm „Smart Cities“ teil. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am 15. Juli mitgeteilt, welche Städte und Landkreise aus mehr als 90 Bewerbungen für die Teilnahme ausgewählt wurden – darunter der Landkreis Gießen als einziger Teilnehmer aus Hessen. Für die dritte Auflage des Förderprogramms stehen insgesamt 300 Millionen Euro zur Verfügung.


„Die Auswahl für das Programm Smart Cities freut uns sehr und bringt viele Chancen und Impulse für Digitalisierungsprojekte mit sich“, sagt Landrätin Anita Schneider. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck. In der Bewerbung für die Teilnahme am Modellprogramm haben wir eine Reihe von Vorhaben aufgeführt, die denkbar sind – beispielsweise ein gemeinsamer Pool von leicht und sicher öffentlich abrufbaren Daten aus und für Verwaltung, Dienstleistung, Wirtschaft oder Wissenschaft.“

 

Weitere Projektvorhaben sind zum Beispiel Lernorte mit digitaler Infrastruktur oder der Aufbau einer digitalen Plattform mit einem Wärmekataster, um Interessierten Daten und Informationen rund um die energetische Sanierung von Immobilien zu vermitteln. „Mit der Teilnahme am Förderprogramm haben wir nun eine Voraussetzung, um diese und weitere Vorhaben den Gremien vorzustellen und eine Vorlage an den Kreistag vorzubereiten“, erklärt die Landrätin.

 
Insgesamt sind für die Projekte des Landkreises rund acht Millionen Euro bis 2026 vorgesehen, die Bundesförderung über das Modellprojekt beträgt 65 Prozent (rund 5,1 Millionen Euro).

 


Weitere Informationen zum Programm Smart Cities: BMI - 28 Modellprojekte Smart Cities für die dritte Staffel ausgewählt (bund.de)