mehr Kontrast
Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Ein blauer Hintergrund, auf dem ein weißes Blaulich-Symbol zu sehen ist.(24.11.2022) Nicht erst die Flutkatastrophe im Westen Deutschlands hat gezeigt, wie wichtig eine rasche und umfassende Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfall ist. Am 8. Dezember gibt es einen weiteren bundesweiten Warntag: Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden erproben dann in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel – auch im Landkreis Gießen. Die Bevölkerung soll zum einen für Warnungen sensibilisiert werden, zum anderen testen die teilnehmenden Stellen Warnmittel, um bei Bedarf Verbesserungen vornehmen zu können.


Ab 11 Uhr werden am Warntag Warnmittel wie zum Beispiel Radio und Fernsehen oder Warn-Apps aktiviert. Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über Cell Broadcast verschickt und darüber rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreichen - unabhängig davon, ob auf dem Smartphone eine Warn-App installiert ist oder nicht. Ob jemand die Warnmeldung auf dem Handy erhält, hängt aber davon ab, ob die neueste Software installiert ist und der jeweilige Netzanbieter seine Stationen technisch bereits ausgestattet hat. Grundsätzlich empfiehlt der Landkreis Gießen, eine Warn-App auf dem Handy zu nutzen – etwa hessenWARN oder KATWARN.


In vielen Kommunen heulen außerdem die Sirenen. Der Landkreis unterstützt diese Kommunen bei der Warnung der Bevölkerung dadurch, dass die Sirenen analog oder digital durch die Leitstelle ausgelöst werden. Gleichzeitig erhalten alle, die eine Warn-App auf ihr Smartphone heruntergeladen haben, eine Push-Nachricht, die über den Probealarm informiert. In der Regel wird der Bevölkerungswarnton zu hören sein: Eine Minute lang heult die Sirene auf und abschwellend, der Ton fordert zum Einschalten des Radios auf. Zur Entwarnung ist anschließend ein einminütiger Dauerton zu hören.


Der erste bundesweite Warntag fand am 20. September 2020 statt. Auf dem Weg hin zu einer effektiven und verlässlichen Warninfrastruktur zeigte sich damals großer Optimierungsbedarf. Künftig soll der bundesweite Warntag einmal im Jahr stattfinden.


Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es in verschiedenen Sprachen unter warnung-der-bevoelkerung.de.

Coronavirus

Alle Informationen zum Coronavirus im Landkreis Gießen sind zu finden unter corona.lkgi.de

 

Bitte beachten Sie bei Besuchen in der Kreisverwaltung die aktuell geltende Maskenpflicht.