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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

(v. l.) Ingrid Macht (Teamleiterin Jugendförderung Landkreis Gießen), Christoph Nachtigall (Gemeindevertreter Rabenau), Sebastian Sonneborn (Gemeindevertreter und Jugendbeauftragter Allendorf), Pamela Becker (Gemeindevertreterin und Jugendbeauftragte Rabenau), Alisa Dietz (Gemeindevertreterin und Jugendbeauftragte Allendorf), Ilona Schindler (Hauptamtsleitung und Besondere Wahlleiterin Buseck), Marian Moldenhauer (Stadtverordneter und Jugendbeauftragter Staufenberg), Silke Roeske (Stadtverordnete und Jugendbeauftragte Lollar), Norbert Weigelt (Gemeindevertreter und Jugendbeauftragter Buseck), Karl Reder (Haupt- und Personalamtsleitung und Besonderer Wahlleiter Rabenau), Hans-Peter Stock (Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Jungenddezernent Landkreis Gießen), Lukas Budak (Stadtverordneter Pohlheim), Uwe Happel (Stadtverordneter Pohlheim). (Foto: Landkreis Gießen)(23.07.2021) Das Jahr 2021 ist ein spannendes Wahljahr: Neben der Bundestagswahl steht die Wahl der Landrätin beziehungsweise des Landrates bevor und in einigen Kommunen werden ebenfalls Bürgermeister*innen gewählt. Mit Blick auf den demografischen Wandel wundert es kaum, dass die Anzahl der über 60-Jährigen die Anzahl der unter 30-jährigen Wahlberechtigen weit übersteigt. Umso wichtiger ist es, junge Menschen für Politik zu begeistern – besonders wenn es um die Kommunalpolitik vor der eigenen Haustür geht.


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jugendpolitik in der Praxis“ hat die Jugendförderung des Landkreises Gießen im ersten Halbjahr 2021 Fachinformationen und Praxisbeispiele für Kommunalpolitiker*innen angeboten. An diesen Veranstaltungen haben insgesamt über 80 kommunalpolitische Mandatsträger*innen aus den Städten und Gemeinden des Kreises teilgenommen. Eines der vorgestellten Formate war das Projekt „Jugend in die Wahllokale“ der Gemeinde Buseck. Für dieses Thema konnten fünf weitere Kommunen gewonnen und in einem Workshop vorbereitet werden. An der landkreisweiten Kampagne beteiligen sich nun Allendorf (Lumda), Buseck, Lollar, Pohlheim, Rabenau und Staufenberg. Die Städte und Gemeinden tauschen sich untereinander aus, um eine individuelle Strategie zu entwickeln, wie junge Menschen am besten erreicht werden können.


„Schon vor fünfzig Jahren habe ich zusammen mit meinem Vater Blättchen für die Bundestagswahl ausgetragen“, erinnert sich hauptamtlicher Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Hans-Peter Stock. „Wir möchten uns für den demokratischen Nachwuchs einsetzen. Es geht schließlich um die Themen der Zukunft. Und wo kann man den jungen Menschen Demokratie besser nahe bringen als direkt an der Wahlurne.“ Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden möchte Ingrid Macht, die Teamleiterin der Jugendförderung des Landkreises Gießen, auf die jungen Menschen zugehen: „Junge Walhelfer*innen in den Kommunen zu gewinnen, ist eine Möglichkeit von vielen, wie man die Jugend vor Ort aktiv einbeziehen kann. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer*innen nicht nur eine Aufwandsentschädigung, sondern auch ein Zertifikat über ihr ehrenamtliches Engagement.“ Interessierte Wahlhelfer*innen können sich an ihre Stadt oder Gemeinde wenden. Allgemeine Fragen zur Kampagne beantwortet Ingrid Macht gerne telefonisch (0641 9390-9113) oder per E-Mail (ingrid.macht@lkgi.de).


Jugendgerechte Städte und Gemeinden – jugendgerechter Landkreis Gießen


Die landkreisweite Kampagne „Jugend in die Wahllokale“ ist Teil der Initiative „Jugendgerechte Städte und Gemeinden – jugendgerechter Landkreis Gießen“. Diese Initiative ist ein Kooperationsangebot für die Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen. Beteiligung und Mitsprache soll überall dort ermöglicht werden, wo junge Menschen aufwachsen. Ziel der Initiative ist es, diese Generation bei zentralen Fragen mit einzubinden. Dem Landkreis Gießen ist die Partizipation junger Menschen ein besonderes Anliegen. Der Kreistag hat mit überparteilicher Zustimmung Ende 2018 den Auftrag zur Umsetzung der Initiative beschlossen. Mit der Umsetzung beauftragt ist die Jugendförderung des Landkreises Gießen.

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