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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Team der JugendförderungDie Jugendförderung des Landkreises Gießen bietet in ihrem Programm für das erste Halbjahr bewährte, aber auch neue Angebote: Von Ferienfreizeiten über politische Bildung bis hin zu Fortbildungen für Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. „Wir wollen Jugendliche für eine verantwortungsvolle und aktiv gestaltete Zukunft vorbereiten“, sagt Jugenddezernent Hans-Peter Stock. „Unsere Angebote sollen junge Menschen stärken und ihnen Impulse geben.“

 

Dass Politik und Geschichte alles andere als trockene Themen sind, zeigen die Studienfahrten der Jugendförderung. Kurzentschlossene Schülervertretungen können sich noch für die Fahrt nach Straßburg vom 5. bis 9. Februar anmelden und Europapolitik hautnah erleben.

 

Gelegenheit zur kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte bietet Jugendlichen ab 14 Jahren die Fahrt in das ehemalige Vernichtungslager Buchenwald vom 20. bis 24. August. „Politik und Geschichte vor Ort zu erleben, ermöglicht den Jugendlichen einen anderen Zugang zu diesen Themen“, sagt Jugenddezernent Hans-Peter Stock. „Ein Blick in die Vergangenheit öffnet häufig neue Perspektiven für aktuelle gesellschaftliche Themen.“

 

Um Demokratie und Menschrechte geht es in einem Workshop für junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren. Unter dem Frage „Demokratisch leben – voll normal?“ geht es am 18. April um die Unterschiede zwischen Ländern mit demokratischen Ländern und Diktaturen.

 

Apps und soziale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum noch wegzudenken. Dies stellt Eltern und Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit oftmals vor Herausforderungen. Mit der Fortbildung „Medienerziehung im digitalen Zeitalter“ am 17. Februar von 10 bis 15 Uhr bietet die Jugendförderung Eltern und Fachkräften die Möglichkeit, sich darüber zu informieren. Auf dem Programm stehen außerdem die bekannten Angebotsreihen „Jungen Online“ und „Girls im Netz“. Die Seminare sollen die Mädchen und Jungen für den Umgang mit digitalen Medien stärken und sensibilisieren.

 

Beliebt sind die Sommerfreizeiten der Jugendförderung. Neu im Programm ist die Erlebnisfreizeit am See vom 25. Juni bis 1. Juli für Jungen und Mädchen von 9 bis 13 Jahren. Am niedersächsischen Dümmer-See dreht sich dann alles ums Thema Wasser und Natur. „Mit unseren Ferienfreizeiten stärken wir die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen“, erklärt Ingrid Macht, Teamleiterin der Jugendförderung. Auch drei bewährte Freizeiten sind in diesem Sommer wieder im Angebot: Für pferdebegeisterte Mädchen von 9 bis 13 Jahren geht es vom 29. Juli bis 4. August auf das Ponyschloss nach Altenhausen. 13- bis 16-Jährige können wählen zwischen dem Strand-Camp in Kroatien (29. Juni bis 13. Juli) oder dem Abenteuer-Camp in Nordspanien (21. Juli bis 3. August). Wer bei einer Freizeit dabei sein will, sollte sich jetzt schon anmelden.

 

Ein besonderes Augenmerk bei den Fortbildungsangeboten für in der Kinder- und Jugendarbeit Tätige liegt auf dem Kinder- und Jugendschutz. Vor dem Hintergrund des Bundeskinderschutzgesetzes hat der Landkreis Gießen eine Vereinbarung erarbeitet, mit der der Kinder- und Jugendschutz gestärkt werden soll. Bislang haben rund 40 Vereine und Verbände aus dem Kreis unterschrieben. Um die Vereine und Verbände bei der Umsetzung der Vereinbarung zu unterstützen, bietet die Jugendförderung kostenfreie Veranstaltungen zu den Themen „Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII - Kindeswohlgefährdung“ (14. April) und „Schutz vor sexualisierter Gewalt - Ansätze zur Prävention in unserem Verein“ (10. und 11. April) an.

 

Nähere Informationen und Anmeldeformulare zu diesen und weiteren Veranstaltungen sind in dem neuen Programmheft oder auf der Internetseite der Jugendförderung (www.lkgi-jugendfoerderung.de) zu finden. Das Programmheft ist erhältlich bei der Kreisverwaltung, bei den Jugendpflegen der Kommunen und den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern an den Schulen. Es kann auch telefonisch angefordert werden und steht auf der Internetseite der Jugendförderung zum Download bereit. Weitere Fragen beantwortet Teamleiterin Ingrid Macht, Telefon 0641 9390-9113 oder per E-Mail an Ingrid.Macht@lkgi.de.

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