mehr Kontrast
Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

GruppenfotoDer Bedarf an kleineren Wohnungen, etwa für Alleinerziehende, steigt. Angesichts des demografischen Wandels ist außerdem mehr Nachfrage nach altersgerechten, barrierefreien Angeboten zu erwarten. Diese und andere Fragen des sozialen und bezahlbaren Wohnraums stellen sich den Städten und Kommunen im Landkreis Gießen. Für alle Interessierten bietet der Landkreis Gießen dazu am Donnerstag, 20. April, um 17 Uhr eine Fach- und Informationsveranstaltung an.


„Wir werden zum einen Teile des Wohnraumversorgungskonzeptes vorstellen“, erklärte Landrätin Anita Schneider. „Zum anderen geht es um die Aufgaben der vom Kreistag beschlossenen ‚Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen GmbH‘.“


Mit dem Wohnraumversorgungskonzept wird der konkrete Wohnbedarf der einzelnen kreisangehörigen Städte und Gemeinden ermittelt. Ein Ergebnis der noch nicht abgeschlossenen Studie nahm Landrätin Schneider schon vorweg: „In Grünberg gibt es keine Ein-Raum-Wohnungen, dafür aber größere Wohnungen.“


Eine weitere Herausforderung sei die Strukturpolitik: Während in den städtischen Gebieten Wohnungsmangel herrscht, gibt es im ländlichen Raum häufig Leerstände. Die ‚Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen GmbH‘ soll eine zentrale Rolle in der Entwicklung und Abstimmung kreisweiter Maßnahmen und Aktivitäten übernehmen. „Unser Ziel ist ein integriertes regionales Entwicklungskonzept im Bereich Wohnen“, sagte Landrätin Anita Schneider. „Denn bezahlbarer Wohnraum ist ein wichtiger Aspekt, um dem demografischen Wandel zu begegnen und sich im Standortwettbewerb zu positionieren.“


Geplant sind unter anderem ein aktives Leerstandsmanagement und die Entwicklung von Hot-Spots in den ländlichen Kommunen, etwa durch die Umnutzung von Bestandgebäuden, um die Entwicklung im ländlichen Raum zu stärken. Weitere Ziele sind der Aufbau einer Leitstelle für Wohnen im Landkreis Gießen und einer Datenbank mit allen Angeboten an Sozialwohnungen. Die Gesellschaft soll die Kommunen außerdem bei Bauprojekten unterstützen, etwa wenn es um die Beantragung von Fördergeldern geht oder die Bündelung von Projekten, um private Investoren und Bauträger dafür gewinnen zu können.


Neben Landrätin Schneider wird bei der Fach- und Informationsveranstaltung „Sozialer und bezahlbarer Wohnraum im Landkreis Gießen“ auch Dr. Christian Hey vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Referat Wohnungswesen und Reinhard Thies von der Wohnbau Gießen GmbH sprechen. Carolin Wandzik und Lena Brune von der GEWOS GmbH stellen erste Ergebnisse zum Wohnraumversorgungskonzept vor.


Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Sie findet statt am Donnerstag, 20. April, um 17 Uhr in der Kreisverwaltung Gießen  (Riversplatz 1-9, 35390 Gießen, Gebäude F, 2. Obergeschoss). Verbindliche Anmeldungen sind bis 13. April möglich. Das Programm sowie den Anmeldebogen finden sie hier.

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