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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Ein Tier erhält eine Spritze.Die Tierseuchenbekämpfung, vor allem die Bekämpfung der vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten, sogenannte Zoonosen, ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben des Amts für Veterinärwesen und Verbraucherschutz. Die Bedeutung der Tierseuchenbekämpfung besteht in der Abwehr gesundheitlicher Gefahren für Tierbestände und den Menschen sowie dem damit verbundenen Schutz vor erheblichen wirtschaftlichen Schäden.

 

Früher gefürchtete Tierseuchen wie Tuberkulose, Brucellose, Tollwut, Leukose haben inzwischen durch intensive Anstrengungen der Veterinärverwaltung ihre Schrecken verloren. Andere Seuchen und Krankheiten, wie Salmonellose, Schweinepest, Geflügelpest (Vogelgrippe), Blauzungenkrankheit oder Maul- und Klauenseuche machen dem Amt jedoch immer noch große Sorgen und viel Arbeit.

 

Welche ökonomischen Schäden hochinfektiöse Tierseuchen verursachen können, belegt das Maul- und Klauenseuchegeschehen in Großbritannien mit Gesamtkosten von über 10 Milliarden Euro überdeutlich.

 

Die lückenlose Kennzeichnung unserer Nutztiere durch Ohrmarken oder Mikrochips und deren Erfassung in zentralen Datenbanken erleichtert den Nachweis der Wege der Seuchenverschleppung.

 

Ein EU-weit einheitliches Melde- und Berichtswesen sind weitere Bausteine moderner Tierseuchenbekämpfung, ebenso wie moderne Tierkörperbeseitigungsanlagen, in denen verendete Tiere, Schlachtabfälle und seuchenhygienisch bedenkliche Stoffe sicher entsorgt werden können. Diese Anlagen unterliegen der amtstierärztlichen Überwachung, genauso wie Biogasanlagen, in denen neben Gülle und nachwachsenden Rohstoffen auch Speiseabfälle verarbeitet werden.

 

Die Tierseuchenbekämpfung beinhaltet:

  • Regelmäßige Kontrollen auf Seuchenfreiheit durch die Untersuchung von Tieren und Proben
  • lückenlose Tierkennzeichnung durch Ohrmarken oder Mikrochips
  • Europaweites EDV-gestütztes Melde- und Berichtswesen
  • schnelle Diagnose bei Seuchenverdacht
  • Krisenmanagement beim Auftreten von Tierseuchen
  • sichere Tierkörperbeseitigungs- sowie seuchenhygienisch unbedenkliche Biogasanlagen
  • Einfuhrkontrollen  


Die Umsetzung und Einhaltung der tierseuchenrechtlichen Vorschriften in den Mitgliedstaaten wird durch Sachverständige der Europäischen Kommission überprüft. Defizite und Versäumnisse können zur Verhängung von gravierenden Sanktionen oder der Verweigerung von Finanzierungshilfen führen.


Blauzungenkrankheit - Regelung für das Sperrgebiet (Stand: 28. März 2019)

 

 

Der gesamte Landkreis Gießen liegt (Veröffentlichung der Allgemeinverfügung seit dem 25. Januar 2019 für mindestens zwei Jahre in einem BTV-8-Sperrgebiet (Allgemeinverfügung).

 

Es gelten folgende Regelungen:

 

A) Wer empfängliche Tiere (Wiederkäuer) hält, hat die Haltung und den Standort der Tiere (Stall, Weide, Triebweg) unverzüglich dem Landkreis Gießen, Die Landrätin, Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Gottfried-Arnold-Str. 8 in 35398 Gießen als zuständiger Behörde anzuzeigen. Diese Anzeigepflicht entfällt, wenn für den Standort der empfänglichen Tiere bereits eine Registrierung nach der Viehverkehrsverordnung beim Hessischen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen der Tiere in Alsfeld (HVL) erfolgt ist.

 

B) Das Verbringen von empfänglichen Tieren, Embryonen, Samen und Eizellen aus dem Sperrgebiet ist verboten, soweit die zuständige Behörde keine Ausnahme zulässt.

 

 

Folgende Verbringungsmöglichkeiten aus dem Sperrgebiet sind zugelassen:

 

Erleichterte Bedingungen für die Verbringung von Kälbern aus der Sperrzone in die Niederlande
Seit dem 14.03.2019 dürfen bis zu 90 Tage alte Kälber aus BTV-8-Sperrzonen (z.B. Landkreis Gießen) bis auf Weiteres in die Niederlande verbracht werden, wenn sie frühestens 7 Tagen vor Verbringen mit negativem Ergebnis mittels PCR-Untersuchung auf BTV-8 getestet wurden und sie im Moment der Probennahme mit einem äußerlich anzuwendenden Insektizid gegen Angriffe durch den Vektor Culicoides behandelt wurden.


Werden diese Kälber über eine außerhalb der BTV-8-Sperrzone gelegene deutsche Sammelstelle in die Niederlande verbracht, müssen sie vom negativen Untersuchungsbefund (PCR-Untersuchung) und einer vollständig ausgefüllten Tierhaltererklärung für die Verbringung in die Niederlande über eine Sammelstelle begleitet sein, damit die Tierärzte auf der Sammelstelle das für das innergemeinschaftliche Verbringen erforderliche amtstierärztliche Zeugnis (Traces-Zeugnis) und die Zusatzbescheinigung ausstellen zu können.

 

Folgende Hinweise zur Insektizidbehandlung sind zu beachten:
Tierarzneimittel, die hauptsächlich zur Kontrolle des Fliegenbefalls zugelassen sind, müssen für die Anwendung gegen Gnitzen (Culicoides spp.) entsprechend § 52 a AMG umgewidmet werden, da eine Zulassung für diese Indikation in Deutschland nicht existiert.
Laut einschlägiger wissenschaftlicher Literatur bieten Pyrethroide wie z.B. Deltamethrin einen gewissen Schutz gegen Gnitzenbefall (bis zu 86 %, Weiher, 2014).
Nachfolgende Wirkstoffe besitzen Insektizide- und Repellentien-Wirkung und sind derzeit als Fertigarzneimittel für Rinder in Deutschland zugelassen:

 

Wirkstoff Deltamethrin 

  • Butox Protect 7,5 mg/ml Pour on Suspension zum Übergießen für Rinder und Schafe
  • Deltanil 10 mg/ml Pour-on Lösung zum Übergießen für Rinder und Schafe
  • Latroxin Delta 0,750 g/100 ml Suspension zum Übergießen für Rinder und Schafe
  • Spotinor 10 mg/ml

 

Wirkstoff Flumethrin

  • Bayticol Pour-on 10 mg/ml Lösung zum Aufgießen auf den Rücken für Rinder

Die Dosierung des Insektizids ist entsprechend den Herstellerangaben vorzunehmen.

 

Bei rein biologischen Repellentien (DEET, Icaridin) ist keine belastbare wissenschaftliche Aussage möglich, dass ein Schutz gegen Gnitzen besteht, bzw. Stoffe aus dem Humanbereich sind für Lebensmittel lieferde Tiere nicht zulässig.


Die Nutzung dieser Substanzen ist im Rahmen der Verbringung von Kälbern in die Niederlande daher nicht möglich.

 

1. Erleichterte Bedingungen bis 30.04.2019 (nur für Rinder (inkl. Yaks und Büffel), Schafe und Ziegen) für Verbringungen innerhalb Deutschlands:

 

1.1. Tierverbringungen innerhalb des Sperrgebiets:
Es sind keine Untersuchungen oder Repellentbehandlungen erforderlich, aber: „Tierhaltererklärung Verbringen im Sperrgebiet in Deutschland“ muss mitgeführt werden.

 

1.2. Tierverbringungen aus dem Sperrgebiet hinaus
Bei Rinder, Schafe und Ziegen muss innerhalb von 7 Tagen vor dem Verbringen eine Blutprobe für die Virusuntersuchung entnommen und im Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL), Standort Gießen, mit negativem Ergebnis auf eine Infektion mit Blauzungenvirus, untersucht worden sein.


Außerdem müssen die Tiere ab dem Zeitpunkt der Blutentnahme bis zur Versendung unter Repellentschutz stehen.


Das Untersuchungsergebnis von Rindern stellt das LHL in die HIT-Datenbank ein. Bei der Verbringung muss entweder ein Ausdruck des Untersuchungsergebnisses aus der HIT-Datenbank oder der Untersuchungsbefund des LHL (auch in Kopie) mitgeführt werden. Auf diesem Dokument muss der Tierhalter die Behandlung der Rinder mit dem Repellent handschriftlich bestätigen.

 

Für Schafe und Ziegen gibt es die "Tierhaltererklärung innerstaatliches Verbringen von ungeimpften Schafen/Ziegen". Diese ist der Untersuchungsbefund des LHL beizufügen, da ein Ausdruck der Untersuchungsergebnisse für Einzeltiere aus der HIT-Datenbank für Schafe und Ziegen nicht möglich ist.


Ausnahmen von 1.2.:


a) Schlachttiere benötigen keine Blutuntersuchung und dürfen nicht mit Repellent behandelt sein (Wartezeit!). Sie müssen von einer unterschriebenen „Tierhaltererklärung innerstaatliche Schlachttierverbringung“ begleitet werden.


b) Bis zu 90 Tage alte Kälber geimpfter Mütter, die Biestmilch getrunken haben, benötigen keine Blutuntersuchung, sie müssen unter wirksamen Repellentschutz stehen und von einer unterschriebenen „Tierhaltererklärung Kälber von geimpften Müttern“ begleitet sein.

 

Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, soweit das Muttertier bei der Erstimpfung zweimal in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand geimpft wurde (Grundimmunisierung) und nach der zweiten Impfung mindestens 4 Wochen vergangen sind. Der wirksame Impfschutz wird aufrechterhalten, wenn die Wiederholungsimpfungen in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand durchgeführt werden bzw. der vom Impfstoffhersteller angegebene Abstand um maximal drei Monate überschritten wird.


c) Schafe und Ziegen, die bereits im letzten Jahr grundimmunisiert wurden und jetzt aufgrund des Impfstoffmangels erst innerhalb von 15 anstelle von 12 Monaten nachgeimpft werden konnten, müssen bei der Verbringung in ein freies Gebiet von der „Tierhaltererklärung für Schafe und Ziegen mit Überschreitung des Impfintervalls“ begleitet werden.

 

Ein wirksamer Impfschutz liegt vor, soweit das Schaf/die Ziege bei der Erstimpfung zweimal in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand geimpft wurde (Grundimmunisierung) und nach der zweiten Impfung mindestens 4 Wochen vergangen sind. Der wirksame Impfschutz wird aufrechterhalten, wenn die Wiederholungsimpfungen in dem vom Impfstoffhersteller angegebenen Abstand durchgeführt werden bzw. der vom Impfstoffhersteller angegebene Abstand um maximal drei Monate überschritten wird.

 

Wiederkäuer, die unter erleichterten Bedingungen aus den Sperrgebieten transportiert werden, dürfen nicht ins Ausland verbracht werden.

 

Um nach der Feststellung des BTV8-Ausbruchs in Baden-Württemberg im Dezember letzten Jahres die Zeit bis zur möglichen Durchführung einer Grundimmunisierung und der Entwicklung eines belastbaren Immunstatus gegen BTV8 bei Wiederkäuern zu überbrücken, wurden in Hessen die Laboruntersuchungskosten zunächst befristet bis zum 28.02.2019 aus Landesmitteln finanziert. Die Kostenübernahme wurde Ende Februar für einen weiteren Monat verlängert. Eine erneute Verlängerung ist nicht vorgesehen. Damit sind ab dem 01.04.2019 Untersuchungen auf BTV8 kostenpflichtig. Kostenfrei für den Einsender sind weiterhin Untersuchungen im Falle des Verdachts auf Blauzungenkrankheit sowie die Monitoring-Untersuchungen.


2. „Normale Bedingungen“ (VO 1266/2007) ab dem 01.05.2019 (gelten ab 25.01.2019 auch schon für gehaltene Wildwiederkäuer) für den Transport innerhalb Deutschlands

 

2.1 Tierverbringungen innerhalb des Sperrgebietes:

Es sind keine Untersuchungen oder Repellentbehandlungen erforderlich, aber: „Tierhaltererklärung Verbringen im Sperrgebiet in Deutschland“ muss mitgeführt werden.

 

2.2 . Tierverbringungen aus dem Sperrgebiet hinaus:

Am Verladeort müssen die Fahrzeuge gereinigt, desinfiziert und mit Mitteln gegen Insekten behandelt werden. Während des Transportes müssen die Tiere gegen Mücken geschützt werden.


Es können nur noch immunisierte Rinder (inkl. Yaks und Büffel), Schafe und Ziegen verbracht werden.


Die Immunisierung erfolgt entweder durch das Überstehen einer Virusinfektion oder durch regelmäßige Impfungen (siehe unten).


Folgende Möglichkeiten der Verbringungen gibt es nach Impfung:


a) Tiere wurden mindestens 60 Tage vor der Verbringung geimpft.


b) Tiere wurden frühestens 14 Tage nach Einsetzen des Immunitätsschutzes nach den Angaben des Impfstoffherstellers (vermutlich 3-4 Wochen) mit negativem Ergebnis auf Blauzungenvirus (PCR) untersucht.


c) Tiere wurde regelmäßig nachgeimpft.


Folgende Verfahren gelten nach Impfung oder nach Infektion:


d) 60-360 Tage vor der Verbringung und innerhalb von 7 Tagen vor der Verbringung jeweils BTV-Antikörper positiv (2x Serologie).


e) mindestens 30 Tage vor der Verbringung BTV-Antikörper positiv (Serologie) und innerhalb von 7 Tagen vor der Verbringung Antigen negativ (PCR).

 

Bei tragenden Tieren muss im Falle eines BTV-8-Sperrgebietes eine dieser Bedingungen (a - e) vor der Trächtigkeit (also vor der Besamung/Belegung) abgeschlossen bzw. nachgewiesen worden sein.

 

Ausnahmen von 2.2:

Verbringen von Tieren zur unmittelbaren Schlachtung:

 

Schlachttiere benötigen keine Blutuntersuchung und dürfen nicht mit Repellent behandelt sein (Wartezeit!). Die Impfung von Schlachttieren ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen.

Im Ursprungsbetrieb darf mindestens 30 Tage vor dem Versendedatum kein Fall von Blauzungenkrankheit aufgetreten sein.

Am Verladeort müssen die Fahrzeuge gereinigt, desinfiziert und mit Mitteln gegen Insekten behandelt werden.

Die Tiere müssen unmittelbar zum Bestimmungsschlachthof verbracht und dort innerhalb von 24 Stunden nach Eintreffen geschlachtet werden.

Die zuständige Behörde des Versendeortes muss die geplante Verbringung der Tiere der zuständigen Behörde des Bestimmungsortes mindestens 48 Stunden vor Verladung melden (Verfahren im Moment noch nicht festgelegt).

 

Eine Liste der Landkreise Deutschlands, die sich derzeit (Stand 26.02.2019) im Sperrgebiet befinden, finden Sie hier.



Vorgaben zur BT-Impfung:

 

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin weist auf die anhaltende Notwendigkeit hin, Rinder, Schafe und Ziegen durch eine Impfung gegen das Blauzungenvirus vor der Erkrankung zu schützen (Stellungnahme zur aktuellen BTV-Situation).

Die Grundimmunisierung besteht im ersten Jahr aus zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen, Nachimpfungen müssen im Abstand von 12 Monaten durchgeführt werden.

 

Die im Landkreises Gießen gehaltenen Wiederkäuer und Kameliden dürfen mit inaktivierten Impfstoffen gegen die Blauzungenkrankheit (BT) Serotyp 4 (BTV 4) und Serotyp 8 (BTV 8 ) geimpft werden (Allgemeinverfügung BTV-Impfung).


Für die Tierarten Rind, Schaf und Ziege hat die Meldung der Impfung innerhalb von 7 Tagen nach der Durchführung unter Angabe der Registriernummer des Betriebes, des Datums der Impfung, des verwendeten Impfstoffes und, sofern es sich um Rinder handelt, der Ohrmarkennummern mittels Erfassung im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) durch den Tierhalter Rinder oder Tierhalter Schafe/Ziegen oder durch den Tierarzt Rinder oder Tierarzt Schafe/Ziegen zu erfolgen.

 

Tierhalter müssen zuvor die Berechtigung für die Eingabe der BTV-Impfung im HIT beantragen (HVL kontaktieren). Tierärzte mit Hoftierarztvollmacht sind automatisch berechtigt die Impfung im HIT einzugeben.

 

Der Hoftierarzt muss darüber hinaus dem Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz innerhalb von 7 Tagen nach durchgeführter Impfung den Tierhalter, die geimpfte Tierart und das Impfdatum formlos melden.

 

Für alle anderen geimpften Tierarten muss die Impfung an den Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Schriftform (Landrätin des Landkreis Gießen, Fachdienst Veterinärwesen
und Verbraucherschutz, Gottfried-Arnold-Str. 8, 35398 Gießen, Fax-Nr. 06419390-6214, E-Mail-Adresse: poststelle.avv@lkgi.de,) innerhalb von 7 Tagen gemeldet werden.

 

Tierärztinnen und Tierärzte müssen die Anwendung des Impfstoffes in einer Impfliste dokumentieren.


Die Impfliste muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Praxisanschrift des Impftierarztes
  • Namen des Tierhalters und Adresse des Impfbestandes
  • verwendeter Impfstoff mit Chargennummer
  • Impfdatum
  • Tierart und –zahl
  • im Falle von Rindern auch die Ohrmarkennummern der geimpften Tiere
  • Anzahl der geimpften Tiere
  • angewandte Impfstoffmenge

 

Der Tierhalter hat die vom Tierarzt unterschrieben Impfliste bis zum Lebensende der geimpften Tiere aufzubewahren.

 

Hinweise für den Impftierarzt, um falsch positive Nachweise zu vermeiden:

  • Impfung und Probenahmen wenn möglich nicht am selben Tag durchführen.
  • Unbedingt Reihenfolge einhalten: Immer zuerst die Probenahme und dann erst die Impfung vornehmen
  • Wenn dies nicht möglich ist: bei Impfung Handschuhe anziehen und vor Blutprobenahme ausziehen und Hände waschen.
  • Für jede Injektion/Blutabnahme neue Kanüle verwenden.
  • Reihenfolge bzw. Hygienemaßnahmen auch beim Wechsel zwischen Beständen einhalten.
  • Bei positiven/reaktiven BTV-Befunden in Beständen, in denen am selben Tag geimpft worden ist, zuständiges Veterinäramt sowie Untersuchungsamt informieren.

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Landkreis Gießen

Veterinärwesen und Verbraucherschutz
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