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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Der Übergang von der Kita in die Schule kann besonders für Familien mit einem behinderten Kind eine große Herausforderung sein. Um diese Familien dabei zu unterstützen, schaffen Landkreis und Stadt Gießen gemeinsam mit der Lebenshilfe Gießen nun ein spezielles Beratungsangebot.


„Mit dieser Beratung schaffen wir in der Beratungsinfrastruktur ein weiteres Angebot für Familien von Grundschulkindern mit einer Behinderung“, sagt Jugend- und Sozialdezernent Hans-Peter Stock.


Diese Beratung umfasst unter anderem Fragen zu alltagsbezogenen Themen wie Freizeitgestaltung und Betreuung, aber auch Informationen zu sozialrechtlichen Fragen wie zu einer finanziellen Unterstützung. Weitere Themen der Beratung sind individuelle Beeinträchtigungen und Barrieren sowie die daraus entstehenden Sorgen, Rechte und Pflichten der Eltern. Auch Fragen zu einem Einsatz einer Teilhabeassistenz können geklärt werden.


Angebot ergänzt bestehende Beratungsinfrastruktur


„Mit dem neuen Angebot erhalten Familien über die bereits bestehende Beratung im Bereich der frühkindlichen Bildung und Erziehung hinaus auch für die Zeit der Grundschule Unterstützung. Gute Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen erfordern einen gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule“, erklärt Astrid Eibelshäuser, Schuldezernentin der Stadt Gießen.


„Durch dieses neue Beratungsangebot nehmen wir Rücksicht auf individuelle Bedarfe von Familien mit Grundschulkindern mit einer Behinderung und fördern somit die Inklusion an unseren Grundschulen“, ergänzt Dr. Christiane Schmahl, Schuldezernentin des Landkreises Gießen.


GruppenfotoDie Beratung orientiert sich jeweils am individuellen familiären Bedarf. Dabei sind einmalige oder punktuelle Kontakte ebenso möglich wie langfristige Beratungsgespräche in größeren Abständen. Das Angebot soll Familien mit Grundschulkindern bis zum Übergang in die Jahrgangsstufe fünf zur Verfügung stehen und kann bei Bedarf zu anderen Beratungsstellen vermitteln. Die Beratung kann ambulant in den Räumen der Lebensilfe oder mobil im Umfeld der Familien stattfinden.


Im Auftrag der beiden Schulträger wird die Lebenshilfe nun eine entsprechende Anlaufstelle einrichten, sodass das Angebot voraussichtlich ab dem 1. Mai 2021 starten kann. Um potentielle Verbesserungsmöglichkeiten feststellen und umsetzen zu können, treffen sich die Kooperationspartner quartalsweise.


Weitere Informationen erhalten Interessierte per Mail unter beratung-offenesohr@lebenshilfe-giessen.de sowie unter der Telefonnummer 0641 79798-144.

 

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