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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen


Corona InternetNach den erhöhten Coronazahlen durch Reiserückkehrer im Sommer wirkt der Landkreis Gießen dem Infektionsgeschehen nach den Herbstferien mit einer Allgemeinverfügung entgegen. In den letzten vier Wochen vor den Herbstferien waren insgesamt neun Schulen im Landkreis Gießen teilweise mehrfach von Coronafällen betroffen. Besonders ohne festen Klassenverband, wie zum Beispiel Kurssysteme, führte dies zu hohen Quarantänezahlen.


Mit der neuen Allgemeinverfügung gilt an allen Schulen im Landkreis Gießen ab der fünften Jahrgangsstufe die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausnahme ist der Präsenzunterricht im Klassenverband. Auch beim Essen und Trinken sowie während des Schulsports besteht die Pflicht nicht. Ausgenommen sind ebenfalls Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Die erweiterte Maskenpflicht entfällt, sofern die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln des Robert Koch-Institutes, insbesondere der Mindestabstandes von 1,5 Meter, eingehalten werden können.


Der Landkreis Gießen empfiehlt dringend, den praktischen Schulsport außerhalb geschlossener Räume stattfinden zu lassen. In jedem Fall wird zu einem Mindestabstand von 1,5 Meter geraten. Schüler sowie Lehrer und Betreuer mit Erkältungssymptomen, wie zum Beispiel Fieber oder Geruchs- und Geschmacksverlust, müssen sich umgehend an ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt zur Beratung wenden. Bis zur Feststellung der medizinischen Unbedenklichkeit dürfen sie das Schulgelände nicht betreten. Nach Bekanntwerden eines positiven Testergebnisses eines Schülers müssen die Mitschüler des betroffenen Klassenverbandes bis 14 Tage nach dem letzten gemeinsamen Kontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht tragen.


Die Allgemeinverfügung tritt am Sonntag, 18. Oktober 2020, in Kraft und gilt bis einschließlich Sonntag, 1. November 2020. Im Folgenden können Sie die Allgemeinverfügung im Wortlaut nachlesen.