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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Riversplatz Sporthalle Q neuHandballtraining, Geräteturnen, Gymnastikstunde: Nach wochenlanger Corona-Zwangspause sind Freizeitsport und Übungseinheiten wieder erlaubt - allerdings mit Auflagen und Einschränkungen, um das Risiko einer Ansteckung gering zu halten. Für die Nutzung seiner Hallen macht der Landkreis ein Hygienekonzept zur Bedingung, viele Kommunen tun es für Bürgerhäuser und Mehrzweckhallen auch. Wichtiger Punkt dabei: die Reinigung. Das Hygieneteam des Gesundheitsamtes gibt Tipps.


Platz lassen zwischen Personen - auch im Sport


Mindestens 1,5 Meter Abstand halten - was im Alltag gilt, zählt für den Sport noch mehr. „Enger Kontakt zu anderen Menschen sollte vermieden werden, um Infektionsrisiken zu reduzieren“, sagt Landrätin Anita Schneider. „Auch, wenn in einem bestimmten Rahmen Begegnungen und gesellschaftliches Leben wieder möglich sind, müssen wir achtgeben – zum Schutz aller.“


Nicht ins Gesicht fassen und beim Training lüften


Überall, wo sich mehrere Menschen zusammen aufhalten, miteinander sprechen und sich bewegen, können sich über winzige Tröpfchen aus dem Rachen Krankheitserreger verbreiten. Das geschieht, wenn sie direkt auf die Schleimhäute der Atemwege oder über die Hände ins Gesicht und damit auf die Mund- und Nasenschleimhäute oder die Augen-Bindehaut eines anderen Menschen gelangen. „Deshalb gilt auch im Hallensport die Regel, dass man sich nicht an Mund, Nase und Augen fassen sollte“, sagt Dr. Anja Hauri, Leiterin des Hygieneteams des Gesundheitsamtes. In geschlossenen Räumen können sich Aerosole, also winzig kleine Tröpfchen in der Luft, länger halten als im Freien. „Regelmäßiges Stoßlüften ist deshalb unbedingt nötig. Am besten nicht nur zwischen verschiedenen Übungsgruppen, sondern auch zwischendurch beim Training.“


Wo es geht, eigene Matten für Bodenübungen nutzen


Alle, die Sport treiben, können mit kleinen Schritten zum Infektionsschutz beitragen. Nutzen Gruppen sonst zum Beispiel Turnmatten aus dem Inventar der Hallen für Aufwärm- oder Gymnastikübungen, sollten sie nun nach Möglichkeit eigene Isomatten mitbringen. Werden die Turnmatten aus der Halle dennoch benötigt, sollten sie aber längstens nach der Trainingseinheit einer Gruppe gereinigt werden. Das gilt auch für den Hallenboden, wenn Sportler ohne Matte längere Zeit für bestimmte Übungen darauf gelegen haben. „Warmes Wasser und Seife reichen hier aus“, erklärt Dr. Anja Hauri. „Es ist im Normalfall nicht nötig, großflächig Desinfektionsmittel zu verteilen. Das Desinfizieren von Händen mit einem begrenzt viruziden Mittel sollte nur dann erfolgen, wenn kein Wasser und keine Seife vorhanden sind.“


Kontaktflächen mit Wasser und Seife reinigen


Reinigen mit Seifenlauge ist auch dann sinnvoll, wenn geturnt wird. Dann sollten zwischen jedem Durchgang die Kontaktflächen wie Griffe von Sportgeräten einmal kurz gründlich mit Seifenlauge abgewischt werden. Ebenso ist es mit Bällen. Wer kann, sollte eigene Bälle mitbringen. Und längstens, wenn eine Übungsgruppe fertig ist und die nächste erwartet wird, sollte das verwendete „Rund“ einmal gereinigt werden – natürlich auch dann, wenn Bälle aus der Sporthalle genutzt werden.


Teilnehmerlisten führen, Hygienekonzepte erstellen


In seiner jüngsten Allgemeinverfügung hat der Landkreis die Pflicht, Teilnehmerlisten zu führen, auch auf Trainingsveranstaltungen erweitert. Verantwortliche von Gruppen von Vereinen müssen diese Listen vier Wochen lang nach dem jeweiligen Training aufheben. So kann das Gesundheitsamt nachträglich rasch Kontaktpersonen ermitteln, wenn eine Infektion festgestellt wird. Jede Trainingsgruppe muss die individuell sinnvollen Vorkehrungen in einem Hygienekonzept festhalten, das vor Ort bereitgehalten werden muss.


Für Fragen ist das Gesundheitsamt des Landkreises erreichbar per E-Mail unter hygiene@lkgi.de.


Viele Hinweise für Sport treibende Vereine gibt der Landessportbund Hessen unter https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq-wiedereinstieg/.

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(montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr)

 

Gesundheitsamt des Landkreises Gießen:

Telefon 0641 9390-3560

(Mo.-Do. 8-16 Uhr,

Fr. 8-14 Uhr,

Sa. 11-15 Uhr)

 

 
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