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Vorsorge ist besser als NachsorgeChrista Christ vom Pflegestützpunkt gibt am Mittwoch, 18. April, Informationen über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung und steht nach ihrem Vortrag für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet um 18.30 Uhr statt. Der Veranstaltungsort ist das Gemeindezentrum der Ev. Gemeinschaft Holzheim und Dorf Güll, Alter Langgönser Weg 12, Pohlheim-Holzheim. Der Eintritt ist frei. Der Pflegestützpunkt ist eine gemeinsame Einrichtung des Landkreises Gießen und des Verbands der Pflegekassen, deren Informationsveranstaltungen viel Lob ernten.

 

„Um seine Interessen im Notfall zu sichern, ist es wichtig, sich mit Themen wie Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung frühzeitig auseinanderzusetzen. Bei Informationsveranstaltungen bekommt man hilfreiche Tipps und auch den notwendigen Anstoß“, sagt Hans-Peter Stock, Sozialdezernent des Landkreises Gießen. Er ergänzt: „Geregelte Verhältnisse lassen  nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Angehörige ruhiger schlafen“. Denn wenn man in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln, kann das Gericht einen rechtlichen Betreuer bestellen. Man kann aber auch selbst jemanden seines Vertrauens bevollmächtigen, wichtige Entscheidungen zu treffen. Nur muss dies im Vorfeld geschehen.

 

„Viele Menschen denken, dass bei einem Unfall oder einer Erkrankung die nächsten Angehörigen automatisch alle Angelegenheiten regeln können“, erzählt Christa Christ vom Pflegestützpunkt. Im täglichen Leben sei dies auch durchaus möglich. „Sobald es sich jedoch um eine rechtsverbindliche Erklärung zum Beispiel gegenüber einer Bank oder einer Versicherung handelt, ist eine Vorsorgevollmacht erforderlich.“ Genauso verhalte es sich in gesundheitlichen Fragen, wenn es zum Beispiel darum gehe, ob eine Operation durchgeführt oder lebensverlängerte Maßnahmen eingeleitet werden sollen. „Eine Patientenverfügung legt fest, welche medizinischen Entscheidungen im Sinne des Patienten sind, auch wenn dieser keine Entscheidungen mehr treffen kann.“ Sowohl für Vorsorgevollmachten als auch für Patientenverfügungen erklärt Christ am 18. April in Holzheim, was zu beachten ist, um im Notfall abgesichert zu sein.

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