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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Ich wurde positiv getestet. Meldet sich das Gesundheitsamt bei mir? Wenn ja, wann wird das der Fall sein?

Das Gesundheitsamt wird sich bei Ihnen melden. Dies kann zurzeit aufgrund der sehr hohen Zahl von Neuinfektionen mehrere Tage dauern.

Verlassen Sie bitte nicht Ihre Wohnung und empfangen Sie keinen Besuch. Informieren Sie alle Personen, mit denen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten.

Wem aus meinem Umfeld muss ich Bescheid geben, wenn ich positiv getestet wurde? Wer gilt als Kontaktperson Kategorie 1?

Überlegen Sie, mit welchen Personen Sie ab dem zweiten Tag vor Auftreten erster Symptome (wenn Sie keine Symptome haben, ab zwei Tage vor Ihrer Testung) engeren Kontakt hatten. Engerer Kontakt bedeutet:

  • Personen, denen Sie sich von Angesicht zu Angesicht mindestens 15 Minuten lang gegenüber befanden – zum Beispiel im Rahmen eines Gespräches, oder Personen aus ihrem Haushalt, oder Personen, die Sie geküsst und umarmt haben.

  • Medizinisches oder Pflegepersonal, das ohne Schutzkleidung und ohne einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern Kontakt zu Ihnen hatte.

  • Personen, die sich mindestens 30 Minuten lang mit Ihnen in einem nicht durchlüfteten, begrenzten Raum aufgehalten haben – auch, wenn diese Personen Mund-Nasen-Bedeckung getragen und Abstand zu Ihnen eingehalten haben.

  • Eine Hilfestellung zur Beurteilung stellt das Robert Koch-Institut:
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile    

    Diese Personen werden als Kontaktpersonen Kategorie 1 bezeichnet.

 

Gehen Sie folgende Anweisungen schrittweise durch:

  1. Erstellen Sie eine Liste von Personen, zu denen Sie nach den oben genannten Bedingungen engen Kontakt hatten. Sie finden hier eine Liste, die Sie ausfüllen und an uns übermitteln können. Wir benötigen von Ihren engen Kontaktpersonen Name, Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse. Bitte geben Sie an, ob es den Personen möglich ist, selbständig unsere Selbstauskunft online auszufüllen.

  2. Informieren Sie bitte Ihre engen Kontaktpersonen, dass diese sich in Quarantäne begeben sollten. Auf unserer Internetseite können sich Ihre engen Kontaktpersonen über eine Selbstauskunft bei uns melden. Das Gesundheitsamt wird sich dann mit den Kontaktpersonen in Verbindung setzen. Diese Angeben sind wichtig, um ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen. Wenn jemand nicht online Auskunft geben kann, kann das Gesundheitsamt per Telefon Kontakt aufnehmen.

  3. Bitte informieren Sie Ihre engen Kontaktpersonen so schnell wie möglich darüber, dass sie sich von nun an in eine freiwillige häusliche Quarantäne begeben sollten, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.

Was bedeutet häusliche Quarantäne/Isolation?

Sie dürfen von nun an Ihre Wohnung nicht mehr verlassen.

  • Ausgenommen sind Besuche beim Hausarzt, dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst, dem Notdienst oder dem Corona-Testcenter. Diese müssen jedoch zwingend telefonisch mit dem jeweiligen Arzt oder dem Gesundheitsamt vorher abgestimmt werden.

Für bestätigte Fälle dauert die Isolation mindestens 14 Tage ab dem Tag des Tests. Für die Entlassung aus der Isolation müssen Sie 48 Stunden symptomfrei sein.

Personen, die mit positiv Getesteten in einem Haushalt leben, müssen zeitgleich mit ihnen in Quarantäne; also für 14 Tage ab dem Test des Primärfalls. Diese Frist gilt auch dann, wenn weitere Fälle im Haushalt auftreten.

Bitte lassen Sie sich von Verwandten, Freunden oder Nachbarn mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen notwendigen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.

  • Beachten Sie, dass dabei kein Kontakt zwischen Ihnen und den Personen stattfinden darf, die Sie versorgen. Lassen Sie sich den Einkauf bitte vor die Tür stellen. Das Geld für den Einkauf können Sie überweisen oder nach dem Ende der Isolationszeit bezahlen.
  • Sollten Sie niemanden in Ihrem Umfeld finden, der Sie mit allem Notwendigen versorgt, gibt es bei vielen Supermärkten die Möglichkeit für einen Lieferservice. Sollten Sie Probleme bei der Umsetzung haben, wenden Sie sich bitte an die Hotline des Gesundheitsamtes (Telefon: 0641 9390-3560). Aber auch viele Gemeindeverwaltungen helfen, indem sie Nachbarschaftshilfe organisieren.

Bitte messen Sie zweimal am Tag Fieber und führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie täglich eintragen, ob Sie Krankheitssymptome einer COVID-19 Erkrankung entwickeln. Dies sind zum Beispiel

  • Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust oder Atemnot
  • Falls Sie Symptome bei sich oder bei Familienmitgliedern, die sich mit in Ihrem gemeinsamen Haushalt befinden, bemerken, setzen Sie sich telefonisch mit ihrem Hausarzt (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (hygiene@lkgi.de) in Verbindung.
  • Wenn es Ihnen gesundheitlich plötzlich sehr schlecht geht, informieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch. Eine ärztliche Behandlung kann nur über den Hausarzt und nicht durch das Gesundheitsamt erfolgen. Ist dieser nicht verfügbar, rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 an. Dieser kann Ihnen weiterhelfen. In lebensbedrohlichen Situationen (Atemnot, sehr hohes Fieber, Benommenheit) rufen Sie den Notruf 112.

Gerade für Alleinstehende kann eine Quarantäne eine große Belastung bedeuten und zu Gefühlen wie Einsamkeit, Ängsten oder Ausgrenzung führen. Versuchen Sie, mit Freunden und Familienangehörigen über Telefon, Internet oder anderen Medien in Kontakt zu bleiben. Nutzen Sie bei Bedarf auch telefonische Hilfsangebote wie z.B. die Telefonseelsorge.

Versuchen Sie trotz der Einschränkung durch die Quarantäne in Bewegung zu bleiben.

  • Im Internet finden Sie eine Vielzahl kostenloser Anleitungen für ein Training zu Hause.
  • Auch Atem- oder Achtsamkeitsübungen können helfen, Anspannung zu lindern. Hierzu finden Sie im Internet eine Reihe kostenloser Hilfestellungen. Die Linderung von Stress durch Bewegung oder Achtsamkeitsübungen trägt zum Wohlbefinden bei, unterstützt Ihr Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem.

Umfassende Informationen zur COVID-19-Erkrankung als auch zur häuslichen Quarantäne erhalten Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts, der deutschen Bundesoberbehörde für Krankheiten: https://www.rki.de oder der Homepage zu Corona von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.zusammengegencorona.de/

Sollten Sie im medizinischen Bereich tätig sein, sind bei Kontaktpersonen 1. Grades ohne Symptomatik Ausnahmeregeln möglich. Diese bedürfen aber einer individuellen Beurteilung durch das Gesundheitsamt. Um eine solche Aussetzung der Quarantäne für den Arbeitsweg und die Arbeit zu erwirken, muss Ihr Arbeitgeber einen Antrag per E-Mail an hygiene@lkgi.de schicken.

Ich habe als Kontaktperson eine E-Mail mit verschlüsselter PDF bekommen aber keine SMS mit Passwort. Was soll ich tun?

Sollten Sie eine E-Mail mit verschlüsselter PDF-Datei bekommen haben, aber am selben Tag keine SMS mit Passwort, dann schicken Sie bitte eine E-Mail an: Hygiene-Kontakte@lkgi.de mit Betreff: SMS nicht erhalten; Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer.

Ich habe als Kontaktperson eine SMS mit Passwort bekommen aber keine E-Mail mit verschlüsselter PDF. Was soll ich tun?

Sollten Sie eine SMS mit Passwort bekommen haben, aber am selben Tag keine E-Mail mit verschlüsselter PDF-Datei, dann schicken Sie bitte eine E-Mail an: Hygiene-Kontakte@lkgi.de mit Betreff: Verschlüsselte PDF nicht erhalten; Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer.

Ich muss in häusliche Quarantäne. Was sage ich meinem Arbeitgeber und woher bekomme ich eine Bescheinigung für meinen Arbeitgeber?

Das Anschreiben, das Sie vom Gesundheitsamt erhalten, genügt den meisten Arbeitgebern als vorläufige Bescheinigung. Am Ende Ihrer Quarantäne erhalten Sie eine Quarantänebescheinigung vom Gesundheitsamt. Diese dient Ihrem Arbeitgeber als Grundlage zur Beantragung einer Entschädigung für Ihren Arbeitsausfall. Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens im Gesundheitsamt kann dies allerdings eine Zeit lang dauern. Bitten Sie daher Ihren Arbeitgeber, die Bescheinigung nachreichen zu dürfen.

Wenn das Gesundheitsamt noch keinen Kontakt zu Ihnen aufgenommen hat, aber Sie sich in Quarantäne begeben müssen (aufgrund eines postiven Tests oder aufgrund engen Kontakts zu einem positiv Getesteten), füllen Sie bitte unseren Selbstauskunftsbogen aus. Dort werden alle Kriterien zur Beurteilung und auch Ihre persönlichen Angaben abgefragt. Diese Angaben sind wichtig, um Ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen.

Auch wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sind, hat dies von Seiten des Gesundheitsamtes zunächst keine Auswirkungen für Ihren Arbeitgeber bzw. das Unternehmen Ihres Arbeitgebers. Ihre Kollegen sind Kontaktpersonen einer Kontaktperson.

Ich bin Kontaktperson. Was muss ich tun?

Kontaktpersonen Kategorie 1 Personen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko. Für diese Personengruppe ist eine Quarantäne zwingend vorgeschrieben. Diese Quarantäne dauert 14 Tage ab dem letzten Kontakt zum bestätigten Fall.

Bitte beurteilen Sie selbst, ob Sie ein erhöhtes Infektionsrisiko tragen oder ein geringes. Eine Hilfestellung zur Beurteilung stellt das Robert Koch-Institut:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Grafik_Kontakt_allg.pdf?__blob=publicationFile

Eine positiv getestete Person ist erst ab zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend. Sollte der Kontakt weiter zurückliegen, haben Sie kein erhöhtes Infektionsrisiko.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, wenn Sie in diesem Zeitraum in engem Kontakt mit der positiv getesteten Person waren.

Wir bitten Sie, unseren Selbstauskunftsbogen auszufüllen. Dort werden alle Kriterien zur Beurteilung und auch Ihre persönlichen Angaben abgefragt. Diese Angaben sind wichtig, um Ihnen ein persönliches Anschreiben sowie am Ende der Quarantäne eine Bescheinigung auszustellen.

Nach der Beurteilung unserer Kontaktpersonenermittler bekommen Sie bei niedrigem Infektionsrisiko eine Information darüber per E-Mail zugestellt. Bei einem erhöhten Infektionsrisiko werden Sie telefonisch kontaktiert. Möglicherweise wird auch ein Termin für die Testung vereinbart. Alle Informationen bekommen Sie im Anschluss daran auch per E-Mail.

Sollten Sie keinen Zugang zum Internet haben und diese digitale Bearbeitung für Sie nicht möglich sein, läuft die Ermittlung am Telefon ab und Sie bekommen Ihre Information im Anschluss per Post zugesandt.

Bitte beachten Sie: Ein negatives Testergebnis hebt im Falle eines bestätigten engen Kontakts zu einer positiv getesteten Person NIE die Quarantäne auf. Ein Testergebnis ist immer eine Momentaufnahme. Sie können dennoch zu einem späteren Zeitpunkt erkranken und andere Personen anstecken.

Wenn Sie Symptome bei Ihnen oder bei Familienmitgliedern bemerken, die sich mit Ihnen im gemeinsamen Haushalt befinden, setzen Sie sich telefonisch mit Ihrem Hausarzt (außerhalb der Sprechzeiten mit dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117) und dem Gesundheitsamt per E-Mail (hygiene@lkgi.de) in Verbindung.

Ich habe Erkältungssymptome und bin keine Kontaktperson. Was muss ich tun?

Da alle akut auftretenden grippeähnlichen Beschwerden (Husten, Fieber, Schnupfen) Symptome einer Coronavirus-Infektion sein können, sollten Personen, die nicht getestet werden, sich trotzdem so verhalten, dass Übertragungen verhindert werden. Soweit umsetzbar, isolieren Sie sich bitte zu Hause für mindestens fünf Tage und verlassen Sie die Wohnung erst, wenn Sie mindestens 48 Stunden ohne Symptome sind. Eine Testung auf Coronaviren sollte kurzfristig erfolgen, wenn sich oben genannte Beschwerden weiter verschlechtern.

Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt für eine Krankschreibung.

Falls Sie Kontakt zu einem Fall hatten: Begeben Sie sich in häusliche Quarantäne und kontaktieren Sie das Gesundheitsamt oder Ihren Hausarzt für einen Coronavirus-Test.

Ich wurde getestet. Darf ich arbeiten gehen, bis das Ergebnis vorliegt?

Bleiben Sie so lange zu Hause, bis Sie ein Ergebnis haben. Das empfehlen das Gesundheitsamt und die Kassenärztliche Vereinigung (KV).

Wurden Sie aufgrund von Symptomen getestet, können Sie eine Krankmeldung erhalten.

 

Ich werde angerufen, weil ich Kontaktperson bin. Wie muss ich mich zu Hause und gegenüber meiner Familie verhalten?

Bitte schützen Sie andere Haushaltsmitglieder vor einer möglichen Ansteckung, indem Sie die Hygieneregeln beachten. Zum Vorgehen für Kontaktpersonen Kategorie 1 lesen Sie im entsprechenden Abschnitt nach.

Ich werde angerufen, weil ich Kontaktperson bin. Müssen meine Familienangehörigen auch in Quarantäne?

Nein, ihre Familienangehörigen müssen nicht in Quarantäne, da diese nur Kontaktperson einer Kontaktperson sind.


Eine Besonderheit gilt für Besucher und Berufstätige von Gemeinschaftseinrichtungen. Die Hessische Regierung hat einige Betretungsverbote für Gemeinschaftseinrichtungen für Haushaltsangehörige von Kontaktpersonen ausgesprochen. Welche Einrichtungen betroffen sind und für welche Personen dies gilt, können Sie in der aktuellen Verordnung zur Bekämpfung des Corona Virus nachlesen unter:
https://www.hessen.de/sites/default/files/media/2vo_corona_stand_02.11_1.pdf

 

Ich werde angerufen, weil ich Kontaktperson bin. Muss ich mich jetzt auf jeden Fall testen lassen? Wohin muss ich mich dafür wenden?

Wenn Sie Symptome haben, lassen Sie sich testen. Wenn bereits Kontakt mit dem Gesundheitsamt bestand, werden Sie auf die Liste für das Testcenter gesetzt. Ihr Hausarzt kann Ihnen allerdings auch eine Überweisung für das Testcenter ausstellen.

Beachten Sie, dass auch ein negativer Test die Quarantäne nicht aufhebt.

Was muss ich tun, wenn mein Kleinkind positiv getestet wurde und ich den Kontakt zu meinem Kind nicht reduzieren kann?

Nähe ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes unerlässlich. Natürlich kann man den Kontakt nicht vollständig reduzieren. Gründliche Hygiene ist hier ganz wichtig. Als enge Kontaktperson (der Kategorie I) müssen Sie ebenfalls in Quarantäne. 

Was passiert, wenn jemand sich an diese Regelungen nicht hält?

Das Ordnungsamt und die Bundespolizei verstärken Kontrollen. Je nach Folgen, kann ein Verstoß gegen Quarantänevorschriften als eine Ordnungswidrigkeit mit 25.000 Euro geahndet werden.

Habe ich als Kontaktperson in Quarantäne Anspruch auf Entgeltersatz? Wer stellt mir Bescheinigungen aus?

Wer vom Gesundheitsamt offiziell in Quarantäne geschickt wurde, hat ein Anrecht auf Ersatzleistungen und kann eine Bescheinigung am Ende der Quarantäne per E-Mail (hygiene@lkgi.de) beantragen.

Über weitere Informationen können Sie sich hier informieren: https://ifsg-online.de/antrag-taetigkeitsverbot.html

 

Wie wird die 7-Tage-Inzidenz berechnet?

Die 7-Tage-Inzidenz wird als Anhaltspunkt des Infektionsdruckes in der Bevölkerung hinzugezogen. Zum Vergleich zwischen Gemeinden mit verschiedener Bevölkerungsgröße bezieht sie sich immer auf die Anzahl der in den letzten sieben Tagen Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner. Sie wird wie folgt berechnet: Anzahl der neu gemeldeten Fälle der letzten sieben Tage / Einwohnerzahl * 100.000.


Beispiel: 18 Fälle in einer Gemeinde in den letzten sieben Tagen. Diese Gemeinde hat 8.471 Einwohner. Daraus errechnet sich eine 7-Tage-Inzidenz von 212,5 (18 / 8.471 * 100.000 = 212,5).

 

Die Zahl der aktiven Fälle spielt bei der Berechnung der 7-Tage-Inzidenz keine Rolle. Aktive Fälle sind diejenigen an Coronavirus-Erkrankten, welche noch nicht genesen sind (alle Fälle – Genesene = aktive Fälle).

Viele Fälle sind nach sieben Tagen noch nicht genesen, werden dann aber nicht weiter in die 7-Tage-Inzidenz gerechnet. Daher ist die Zahl der derzeit aktiven Fälle höher als diejenige, welche in die 7-Tage-Inzidenz einfließt.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu Inzidenzzahlen:
 
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-sieben-tage-inzidenz-berechnen-1.4909107

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-19-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Wie werden Antigentests für Arztpraxen und Praxen anderer medizinischer Heilberufe für die regelmäßige Personaltestung beschafft? Wer trägt die Kosten?

Personal in Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Praxen anderer medizinischer Heilberufe  soll vermehrt getestet werden, um die Verbreitung des SARS-CoV-2 Virus durch asymptomatische Träger in Praxen mit hohem Patientenaufkommen zu verhindern.

Das Personal in Arztpraxen und auch das Praxispersonal anderer medizinischer Heilberufe kann regelhaft einmal je Woche präventiv getestet werden. Es sind sowohl laborbasierte Antigen-Tests als auch PoC-Antigen-Tests möglich.

Die Testung von Praxispersonal unterliegt nicht dem Antragsverfahren nach § 6 Abs. 3 TestV. Die Beschaffung von Antigen-Tests erfolgt durch die Praxen. Antigen-Tests können über den medizinischen Fachhandel oder die Apotheke bzw. den pharmazeutischen Großhandel bezogen werden. Die Abrechnung der Leistungen im Zusammenhang mit Testungen nach der TestV einschließlich der Beschaffungskosten für die Antigen-Schnelltests erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung.

https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-hessen/antragsverfahren-poc-antigen-tests/fragen-und-antworten

 

 

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Erreichbarkeiten Corona

Hessenweite Hotline:

Telefon 0800 5554666

Mo. - Do. 8 - 17 Uhr

Fr. 8 - 15 Uhr

 

Gesundheitsamt des Landkreises Gießen:

Telefon 0641 9390-3560

Mo. - Do. 8 - 16 Uhr

Fr. 8 - 14 Uhr

Sa. 11 - 15 Uhr

hygiene@lkgi.de

Aktueller Hinweis

 Besuche der Kreisverwaltung Gießen sind nur nach Terminvereinbarungen möglich. Weiterlesen ...

 

Derzeit ist die Außenstelle im Gießener Bachweg aufgrund einer Baustelle nur über eine Umleitung erreichbar. Weiterlesen ...