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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Heiko Bennewitz, Monika Neumaier, Anita Schneider,  Astrid Eibelshäuser und Thomas BrunnerTheoretisches Fundament und praktisches Wissen überzeugten: Heiko Bennewitz wird ab 1. März der neue Geschäftsführer der gemeinnützigen Berufsbildungsgesellschaft Zaug gGmbH. Der 49-jährige Diplom-Sozialwissenschaftler aus Annerod tritt die Nachfolge von Monika Neumaier an, die nach 27 Jahren in der Geschäftsführung und Leitung des Hauses in den Ruhestand geht.


„Wir hatten eine sehr gute Bewerbungslage“, sagt Landrätin Anita Schneider bei der Vorstellung. Gemeinsam mit Gießens Stadträtin Astrid Eibelshäuser und Wettenbergs Bürgermeister Thomas Brunner als Vertreter der 17 Kreiskommunen wählte das  Trio stellvertretend für die Gesellschafter unter 23 Bewerbungen aus. Heiko Bennewitz überzeugte mit seinen Unterlagen und im Vorstellungsgespräch „sowohl mit einem theoretischen Fundament für eine Fortentwicklung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik bei Zaug als auch mit seinem praktischen Wissen, wie dies umgesetzt werden kann“, berichtet Anita Schneider.


Astrid Eibelshäuser ergänzt, sie sei froh, zu einer gemeinsamen Wahl gekommen zu sein. „Die Zaug gGmbH hat für uns als Stadt eine besondere Bedeutung, denn die Hälfte der SGBII-Bezieherinnen und Bezieher im Landkreis wohnt in Gießen.“ Sie freue sich nach dem „produktiven und erfolgreichen Prozess“ auf die künftige Zusammenarbeit.

 

Zur Person

 

In Alsfeld geboren, hat Heiko Bennewitz in Gießen studiert. Seit zehn Jahren ist er als Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft „Plusquam“ in Mainz tätig. „In diesem Bereich muss man sehr kooperativ und vernetzt arbeiten“, betont die Landrätin. Dieses Plus kann der neue Geschäftsführer für sich verbuchen, da er viele Projekte im Arbeitsmarktbereich mit entwickelt und dabei viel Erfahrung in der Kommunikation mit Jobcentern, Arbeitsämtern sowie Jugendämtern gesammelt hat. Ein weiteres Kriterium, das er erfüllt: Auch mit der Beschaffung von Fördermitteln ist er vertraut. Heiko Bennewitz lebt in Annerod, ist verheiratet und hat zwei Kinder.


„Zaug ist ein sehr gutes Beispiel einer funktionierenden interkommunalen Zusammenarbeit“, sagt Bürgermeister Thomas Brunner. Aufgabe des künftigen Geschäftsführers sei es, die Zaug gGmbH in ihrem ruhigen Fahrwasser zu halten und Anschlussprojekte zu finden. Ein guter Mitarbeiterpool dafür sei vorhanden.

 

Persönliche Motivation


„Zaug hat mit der Arbeit, die sie leistet, eine Leuchtturmfunktion in der deutschen Berufsbildungslandschaft“, sagt der künftige Geschäftsführer. Gerade die Doppelorientierung von teilnehmer- und strategiebezogenen Aufgaben habe ihn sehr gereizt. Heiko Bennewitz erhält zunächst einen Fünfjahresvertrag mit Option auf Verlängerung. Ab 1. März geht es für ihn im Gießener Kiesweg los, wo er im ersten Monat von Monika Neumaier eingearbeitet. „Darüber bin ich sehr froh“, sagt er, „weil ich von dem Wissen der Geschäftsführerin profitieren kann.“ Danach wird sich die 66-Jährige dann endgültig von Zaug verabschieden.


„Der Mensch stand bei mir im Mittelpunkt“, sagt Monika Neumaier. Insbesondere die Qualifizierung von Frauen sei ihr eine Herzensangelegenheit gewesen. Mein Motto war immer: Es soll den Menschen jeden Tag ein bisschen besser gehen. Die Ausbildungs- und Qualifizierungsgesellschaft, in die sich Zaug von einer Beschäftigungsgesellschaft entwickelt habe, ermögliche es Menschen, eigene berufliche Existenzen aufzubauen.


Stichwort: Zaug


Als „Zentrum Arbeit und Umwelt Gießen“ wurde die Zaug GmbH im Jahr 1988 als gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft gegründet. Größter Gesellschafter ist der Landkreis Gießen vor der Stadt Gießen und den 17 Landkreiskommunen. Zaug etablierte sich in der Vergangenheit als innovationsfreudig im Bereich Umwelt-Technologie unter anderem mit Einrichtungen wie einem Recyclingzentrum, einem Wertstoffhof oder einer Blutegel- und Pilzzucht betrieben, die später privatisiert wurden.


Heiko Bennewitz ist künftig der Leiter von 123 Zaug-Angestellten. Über 2000 Menschen werden jährlich in aktuell 27 Projekten qualifiziert, Perspektiven entwickelt und in den Arbeitsmarkt möglichst integriert herangeführt. Dies geschieht in Ausbildungswerkstätten, in Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen, in Orientierungsangeboten für Flüchtlinge oder in Angeboten speziell für Berufsrückkehrerinnen. Nach Volker Behnecke, Roland Erlebach und Monika Neumaier ist Heiko Bennewitz erst der vierte Geschäftsführer.

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