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Ein junger Mann. - Symbolfoto.‚Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug‘ nennt sich eine neue Form des Freiwilligendienstes, den engagierte Menschen in der Bundesrepublik aus eigenem Antrieb leisten können. Auch der Landkreis Gießen macht mit und bietet demnächst einige Stellen an. Landrätin Schneider ruft auf, sich zu bewerben: „Der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug ist eine hervorragende Möglichkeit, einen Beitrag zur Integration zu leisten, während man sich selbst fortbildet und persönlich entfalten kann. Wir möchten vor allem Menschen, die selbst einen Migrationshintergrund oder eine eigene Fluchtgeschichte haben, die Möglichkeit zu einem mehrmonatigen Dienst bieten. Wer in der deutschen Gesellschaft gut integriert ist und Flüchtlingsfamilien eine Hilfe sein kann und ganz praktisch helfen möchte, sollte sich bewerben.“


Angeboten wird der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug über die Kreisverwaltung, Einsatzgebiet sind die Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge sowie alle gesellschaftlichen Bereiche, bei denen eine Begleitung der Flüchtlinge angebracht ist. Die Bundesfreiwilligendienst-Leistenden sollen als zusätzliche Unterstützung der Sozialarbeiter tätig sein. „Das Aufgabenfeld ist vielfältig“, versichert die Landrätin „man wird viel über unsere Gesellschaft lernen und zugleich den eigenen Weg ausbauen.“


Wie bei allen Einsatzstätten des Bundesfreiwilligendienstes sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Einsatzzeit sozialversichert und bekommen ein Taschengeld. Außerdem gibt es mehrere Bildungstage, um sich selbst fortzubilden und im Berufsleben zu orientieren. Wer Interesse hat, kann sich jetzt bewerben oder weitere Fragen stellen. Die Ausbildungsabteilung der Kreisverwaltung koordiniert die Bundesfreiwilligendienst-Stellen. Kontakt: ausbildung@lkgi.de oder telefonisch bei Claudia Schmidt: 0641 9390-1557.