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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Eine Wahlurne mit der Aufschrift: "Wahlen".Seit der ersten Kreiswahl nach dem Zweiten Weltkrieg am 28. April 1946 bestimmen die wahlberechtigten Kreisbürger über die Zusammensetzung ihrer Volksvertretung: dem Kreistag. Seit 1992 wird in Hessen auch der Landrat bzw. die Landrätin direkt vom Volk gewählt.

 

Die erste Kreiswahl im April 1946 wurde durch den von der US-amerikanischen Besatzungsmacht eingesetzten Landrat Dr. Josef Heinrich Wagenbach organisiert. Es galt zu jener Zeit noch eine Sperrklausel von 15 Prozent, sodass nur die Listen von SPD und Christlichem Landvolk in den Kreistag des Landkreises Gießen einzogen.

 

Bereits in der zweiten Legislaturperiode (1948/1952) wurde die Sperrklausel auf 5 Prozent reduziert. Diese wurde aber in der Legislaturperiode 2001/2006 abgeschafft, weil sich das Kommunalwahlsystem verändert hatte und die Möglichkeiten von Kumulieren und Panaschieren eingeführt wurden.

 

Die erste Legislaturperiode (1946/1948) aber auch die infolge der Lahnstadt-Auflösung bedingten Kurzwahlperioden (1977/1979 und 1979/1981) dauerten circa zwei Jahre. Die reguläre Wahlzeit des Kreistags betrug lange Zeit vier Jahre. Die Wahlzeit wurde mit dem neuen Kommunalwahlsystem ab 2001 auf fünf Jahre verlängert.

 

Vom 1. Januar 1977 bis zum 31. Juli 1979 existierte der große Lahn-Dill-Kreis und die kreisfreie Großstadt Lahn. Übergangsweise waren staatsbeauftragte Kreistage eingerichtet. Die Größe des Kreistages variierte je nach Kommunalrechtslage.

 

   

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