Schule im Kopf – Zwischen Traum und Wirklichkeit
Vernissage mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hungen in der Kreisverwaltung
Farbenfroh, vielschichtig und voller Perspektiven: Unter dem Leitthema „Schule im Kopf – Zwischen Traum und Wirklichkeit“ präsentieren mehr als 90 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hungen ihre Werke in der Kreisverwaltung. Die Ausstellung ist ab sofort im ersten und zweiten Obergeschoss des Gebäudes E am Riversplatz zu sehen.
„Schulemotionen in Acryl“, „Zwischen Träumen und Wissen“ oder „Unterricht (inoffiziell)“ – die Titel geben bereits einen Einblick in die Bandbreite der künstlerischen Auseinandersetzung. Entstanden sind surreale Bildwelten in leuchtenden Acrylfarben, die mit unterschiedlichen Materialien und Techniken kombiniert wurden. Neben Arbeiten im Stil des Action Paintings finden sich Werke, die von Künstlern wie Dalí und Magritte inspiriert sind. Während einige Bilder Szenen aus dem Schulalltag aufgreifen – etwa die Mensa als Allegorie für das Leben – bringen andere die Emotionen des Schullebens in abstrakter Form zum Ausdruck.
„In diese Werke ist viel Kreativität geflossen“, sagte Schuldezernent Christopher Lipp bei der Vernissage. „Die Ausstellung ist hier am richtigen Ort: In diesen Fluren arbeiten die Fachdienste Schule und Sport, unser Servicebetrieb und der Fachdienst Bauen daran, gute Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis zu schaffen. Die Bilder bereichern unsere Verwaltungsräumlichkeiten in besonderer Weise.“
Gemeinsames Arbeiten als Teil des Konzepts
Beteiligt an dem Projekt waren Kunstkurse des neunten Jahrgangs, ein Wahlpflichtkurs der zehnten Klasse sowie Leistungskurse der Jahrgangsstufen zwölf und 13. Als Kulturschule legt die Gesamtschule Hungen einen besonderen Schwerpunkt auf die künstlerischen Fächer Kunst, Musik und Darstellendes Spiel. Vor diesem Hintergrund kam die Kooperation mit der Kreisverwaltung zustande.
„Viele Werke sind in gemeinsamer Arbeit entstanden. Das bedeutete, Ideen abzustimmen, Kompromisse zu finden und Verantwortung zu teilen“, erläuterte Kunstlehrerin Katharina Scheubel, die das Projekt seitens der Schule koordinierte. Insgesamt begleiteten sieben Lehrkräfte die Umsetzung.
Die Vernissage stieß auf große Resonanz: Neben den jungen Künstlerinnen und Künstlern nahmen auch Eltern sowie Mitarbeitende der Kreisverwaltung teil. Zu jedem ausgestellten Werk sind Hintergrundinformationen zu Inspiration, Entstehungsprozess und angewandten Techniken einsehbar.

