Gruppenfoto mit allen Teilnehmenden.
Veröffentlicht am: 02.07.2026|Kategorien: Kultur und Bildung|

Ideen für den Sprachunterricht von morgen

Programmbereichsleitungen des Hessischen Volkshochschulverbands tagen im BERD

Virtual-Reality-Brillen, KI-gestützte Sprachlern-Apps und digitale Lernräume könnten den Sprachunterricht der Zukunft prägen. Welche Möglichkeiten diese Technologien bieten, haben die Programmbereichsleitungen Sprache der hessischen Volkshochschulen während einer Konferenz im Bildungs- und Erlebnisraum BERD in Lich-Eberstadt ausgelotet.

Zum Auftakt begrüßte Torsten Denker, Leiter der Volkshochschule Landkreis Gießen, die Teilnehmenden und stellte die Entstehungsgeschichte des Projekts BERD vor. Zugleich richtete er den Blick nach vorn: „BERD versteht sich als Experimentierraum für neue Formen des Lernens. Die hier entwickelten Ideen sollen langfristig in die Bildungsarbeit der Volkshochschulen einfließen und den Unterricht nachhaltig bereichern.“

Zukunftstechnologien selbst ausprobieren

Die Konferenz wurde von Vanessa Biehn und Laura Immel vom Hessischen Volkshochschulverband gemeinsam mit Dr. Iris Korte-Klimach, Programmbereichsleiterin Sprachen der Volkshochschule Landkreis Gießen, organisiert und moderiert. Unterstützt vom BERD-Team um Christian Englisch erwartete die Teilnehmenden ein praxisnahes Programm.

An verschiedenen Stationen konnten sie neue Technologien unmittelbar erleben: Das Digital-Mobil für aufsuchende Bildungsangebote, KI-gestützte Sprachlern-Apps, Virtual-Reality-Brillen und einen Speedcourt, der Schnelligkeit und Präzision erfordert. Die Anwendungen boten konkrete Einblicke in moderne Lehr- und Lernformen. Auf dieser Basis ließ es sich gut über deren Potential für den Sprachunterricht diskutieren.

Sprachbildung im Wandel

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Frage, wie sich der Sprachenbereich bis zum Jahr 2036 entwickeln könnte. Klassische Kursformate werden zunehmend durch flexible, digitale und immersive Lernangebote ergänzt. Bewährtes mit neuen Ideen zu verbinden, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und daraus zukunftsfähige Bildungsangebote zu gestalten sind die Aufgaben der Leiter:innen des Programmbereichs Sprachen in den nächsten Jahren.

Die Teilnehmenden nahmen zahlreiche Anregungen für ihre Arbeit mit nach Hause. Einig waren sie sich darin, dass die Zukunft des Sprachenlernens vernetzt, interaktiv und praxisnah sein wird. Orte wie BERD zeigen bereits heute, wie innovative Bildungsangebote entstehen und erprobt werden können.

BERD ist Teil des Smart-City-Modellprojekts „Smartes Gießener Land“ und wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Weitere Informationen zu BERD und zum Kursangebot gibt es auf der Internetseite der Kreisvolkshochschule.

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