Jugendbeauftragte im Landkreis Gießen starten in neue Amtszeit
Junge Stimmen in der Kommunalpolitik stärken
Bei welchen Bauprojekten sollten junge Erwachsene mitreden? Wo brauchen Kinder und Jugendliche Räume, um sich zu treffen? Und welche Themen beschäftigen sie vor Ort? Antworten auf diese Fragen können die Jugendbeauftragten im Landkreis Gießen liefern. Sie vermitteln zwischen Politik und jungen Menschen, bringen deren Anliegen in die kommunalen Parlamente ein und machen sich für ihre Interessen stark. Die Jugendbeauftragten werden aus den Reihen der Stadt- und Gemeindevertretungen gewählt und üben ihr Amt überparteilich aus.
Mit der Konstituierung der Parlamente nach den Kommunalwahlen im März wurden auch die Mandate der Jugendbeauftragten neu vergeben. Bei einem ersten Treffen konnten sie sich nun kennenlernen und vernetzen.
Jugenddezernent Frank Ide begrüßte die neuen Mandatsträger: „Sie sind bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen, dass die Interessen von Jugendlichen in der Politik vor Ort berücksichtigt werden. Das freut mich sehr. Denn der Landkreis hat sich zum Ziel gesetzt, die Strukturen zur Beteiligung der Jugend auf kommunaler Ebene weiter auszubauen.“
Die Funktion der Jugendbeauftragten wurde im Rahmen der Initiative „Jugendgerechte Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen“ eingeführt. Diese hat der Landkreis Gießen bereits 2018 auf den Weg gebracht. Mittlerweile haben 15 Kreis-Kommunen Jugendbeauftragte benannt.
Landkreis unterstützt Jugendbeauftragte
Auch Janine Uhlenbrock aus der Jugendförderung des Landkreises begrüßte die Jugendbeauftragten und stellte sich als Ansprechpartnerin vor. „Sie haben nun ein wichtiges Amt inne. Darin möchten wir sie unterstützen“, erklärte Uhlenbrock. Die Jugendförderung organisiert mehrmals im Jahr Fachtagungen und Austauschtreffen für die Jugendbeauftragten. „Denn neben der inhaltlichen Fortbildung ist das gegenseitige Beraten und Unterstützen für die Arbeit der Jugendbeauftragten ebenfalls sehr wichtig“, sagte Uhlenbrock.

