Duales Studium in der Kreisverwaltung bietet Chancen
Management der Gefahrenabwehr schafft neue Möglichkeiten
Parallel zu den Aufgaben in der Kreisverwaltung ein duales Studium zu meistern, das ist schon eine Herausforderung: Drei Absolventinnen in der Verwaltung des Landkreises Gießen haben diese Herausforderung nun gemeistert – zudem beginnen vier junge Menschen ihr Studium Public Administration und zwei Kollegen starten im Management der Gefahrenabwehr durch.
„Die Entscheidung des Landkreises, das duale Studium anzubieten, hat sich gelohnt. Dadurch gewinnen wir einen nicht zu unterschätzenden Anteil an Fachkräften für unterschiedliche Bereiche in der Kreisverwaltung“, sagt Landrätin Anita Schneider. Man setze auf externe und interne Bewerbungen, denn für die internen Mitarbeitenden sei es ebenso ein tolles Angebot, sich weiterzuentwickeln. „Auch die Verwaltungsaufgaben entwickeln sich weiter und mit diesen die Ausbildungsangebote. Neben Public Administration ist nun der Studiengang Management der Gefahrenabwehr neu hinzugekommen.“
Beim neuen Studiengang Management der Gefahrenabwehr handelt es sich um ein berufsbegleitendes Studium, dessen theoretischer Teil hauptsächlich online und meist abends stattfindet. Die zwei Studienplätze sind dem Fachdienst Gefahrenabwehr im neuen Gefahrenabwehrzentrum zugeordnet. Ivo Bender hatte dort bereits sein Freiwilliges Soziales Jahr erfolgreich abgeschlossen und Maximilian Jäkel bringt Erfahrungen als Notfallsanitäter mit.
Das berufsbegleitende Studium Public Administration verfolgen seit Anfang September Ciya Aka und Gianluca Ballacchino, die zuvor ihre Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in der Kreisverwaltung absolviert hatten. Sarah Straka und Emma Tratzsch sind neu im Team des Landkreises und haben ebenfalls den Studiengang Public Administration gewählt. Während des Studiums werden vier Praktika à drei Monate in verschiedenen Organisationseinheiten der Kreisverwaltung durchlaufen.
Ihr duales Studium Public Administration mit Erfolg abgeschlossen haben Annika Balles, die nun im Fachdienst Aufsichts- und Ordnungswesen ihre Tätigkeit aufnimmt, Josephin Sohr, die den Fachdienst Bauaufsicht unterstützt, und Jasmin Lauer, die im Fachdienst Soziales und Senioren das Team der Kreisverwaltung bereichert.
Gemeinsam mit Landrätin Schneider überbrachten ihre besten Wünsche auch der Erste Kreisbeigeordnete Christopher Lipp, Mitarbeitende des Fachdienstes Personal- und Organisationsentwicklung sowie Vertreter des Personalrats und der Jugend- und Auszubildendenvertretung.

