Eine Personengruppe steht vor einer Fotowand.
Veröffentlicht am: 22.01.2026|Kategorien: Gesundheit|

„Gemeinsam Gesundheit gestalten“ ist das erklärte Ziel

Steuerungsgruppe der landkreisweiten Gesundheitsstrategie nimmt ihre Arbeit auf

Das Thema Gesundheit kommt oft erst dann zur Sprache, wenn es erste Krankheitssymptome gibt. Dabei kann viel getan werden, damit es gar nicht erst zu Problemen kommt und um möglichst lange und gesund zu leben. Gesundheit fördern und mehr Bewusstsein für Prävention in der Bevölkerung schaffen will die landkreisweite Strategie „Gemeinsam Gesundheit gestalten“. Gleichzeitig suchen Landkreis und Stadt Gießen gemeinsam nach Wegen, die regionale Gesundheitsversorgung aktiver mitzugestalten.

Besonders die Gesundheitsförderung und Prävention spielen eine wichtige Rolle, wie Kreis-Gesundheitsdezernent Frank Ide erläutert: „Mit unserer Gesundheitsstrategie wollen wir den Herausforderungen begegnen, wenn es um die Erhaltung der Gesundheit in der Bevölkerung geht. Wir können diese Aufgabe nur gemeinsam mit den Städten und Gemeinden im Landkreis angehen. Daher begrüße ich die Bereitschaft der Stadt Gießen sowie der anderen Kommunen, sich aktiv zu beteiligen.“

Mehrere Handlungsfelder

In einer Steuerungsgruppe werden die geplanten Maßnahmen koordiniert. Bei der ersten Sitzung wurden die ersten Entwicklungsschritte diskutiert und festgelegt. Die Gesamtstrategie „Gemeinsam Gesundheit gestalten“ ist auf mehrere Jahre angelegt und besteht aus den beiden Handlungsfeldern „Gesundheitsförderung und Prävention“ und „Gesundheitsversorgung“. Dieses Jahr wird es eine erste Präventionskonferenz geben. Weiterhin wird mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Bedarfsanalyse zur Gesundheit für die Region durchgeführt.

„Wir wollen mit unserer umfassenden Gesundheitsstrategie deutlich machen, dass Gesundheit ein Querschnittsthema ist, bei dem auch soziale Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf die gesundheitlichen Chancen der Einwohner:innen haben“, betont Gießens Stadtrat Francesco Arman.

Angebote zur Selbsthilfe

„Insbesondere in der medizinisch-pflegerischen Versorgung in unseren Städten und Gemeinden müssen wir darauf achten, dass die Bestehenden Strukturen und handelnden Akteure den Einwohnern auch in Zukunft erhalten bleiben“, sagt Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz. Zudem sollen Angebote zur Prävention und Gesundheitsförderung den Menschen im Kreis die Möglichkeit geben, ihre Lebensqualität und Gesundheit selbst zu verbessern.

Die Steuerungsgruppe besteht aus Gesundheitsdezernent Frank Ide, Dr. Sophie Ruhrmann, Amtsleiterin des Gesundheitsamts, Iskender Schütte, Fachdienstleiter des Gesundheitsamts und Rolf Reul, Sachgebietsleiter Gesundheitsplanung. Die Stadt Gießen beteiligt sich mit Stadtrat Francesco Arman, Frank Hölscheidt, Leiter der Wirtschaftsförderung und Dr. Ursula Hofmann von der Wirtschaftsförderung. Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz vertritt als Sprecher der Bürgermeister:innen die übrigen Kommunen im Landkreis. Mira Bösche ist Verantwortliche für die Prävention und Gesundheitsförderung in Kitas, Schulen und Kommunen bei der Techniker Krankenkasse in Hessen, die sich für zwei Jahre finanziell an dem Projekt beteiligt.

„Wir freuen uns, dass wir uns im Landkreis Gießen über eine zweijährige Förderung zur Stärkung der Prävention und Gesundheitsförderung an der neuen Gesamtstrategie beteiligen können“, ergänzt Mira Bösche, Beraterin für Prävention und Gesundheitsförderung bei der Techniker Krankenkasse in Hessen. Die hier auf den Weg gebrachte Vorgehensweise lasse viel Raum für eine positive Entwicklung bei der Gesundheit in der Bevölkerung im Landkreis.

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