Veröffentlicht am: 23.09.2025|Kategorien: Bauen|

Ortsdurchfahrt von Saasen nach Sanierung wieder freigegeben

Landkreis, Gemeinde und Gemeindewerke schließen gemeinsames Bauprojekt schneller als geplant ab

Seit Februar 2024 war die Ortsdurchfahrt von Reiskirchen-Saasen gesperrt, weil die Kreisstraße innerörtlich grundhaft erneuert wurde. In diesem Zuge hat nicht nur der Landkreis für eine sichere Fahrbahn und eine neue Straßenentwässerung gesorgt, sondern zusätzlich hat die Gemeinde Reiskirchen die Geh- und Gemeindewege saniert sowie die Gemeindewerke neue Ver- und Entsorgungsleitungen inklusive Hausanschlüsse verbaut.

Nun kann der Verkehr durch den Ort wieder rollen, denn die Bauarbeiten sind innerhalb des Zeitplans abgeschlossen – sogar ein bisschen früher als geplant. Rund vier Millionen Euro und damit den Großteil der Investition stemmt die Gemeinde Reiskirchen. „Viel Geld, das hier in Saasen gut angelegt ist“, bekräftigte Bürgermeister Tobias Breidenbach bei der Verkehrsfreigabe. Den Landkreis kostet die Sanierung der Kreisstraße rund 1,1 Mio. Euro. „Eine gute Investition“, wie auch Kreis-Baudezernent Christopher Lipp betonte.

Das rund 180 Kilometer lange Kreisstraßennetz weise einen Sanierungsstau auf, den der Landkreis nun konsequent angehe, ergänzte Lipp und stellte in Aussicht, dass der Landkreis in den nächsten Jahren rund um Saasen erneut bauen werde. So sei geplant, die beiden Ortsausgangsstraßen in 2027 zu sanieren: Zum einen bis zur Bundesstraße 49, zum anderen die Strecke bis nach Bollnbach.

Da Straßenbauprojekte immer auch Einschränkungen für die Anwohner mit sich bringen, sei immer auch Verständnis und Nachsicht der Ortsgemeinde notwendig. Lipp und Breidenbach dankten allen, die die Unannehmlichkeiten während der Bauphase ertragen haben.

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