Veröffentlicht am: 15.07.2025|Kategorien: Bauen, Schulen und Sport|

Landkreis produziert den jährlichen Strombedarf von über 240 Einfamilienhäusern

20 Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulen liefern rund 850.000 Kilowattstunden Strom

Der Ausbau von Photovoltaik-(PV)-Anlagen auf den Gebäuden des Landkreises Gießen schreitet voran – vor allem viele Dächer von Schulgebäuden werden zur Stromerzeugung genutzt. Wie auch das Dach des Ganztagsgebäudes der Lückbachschule in Pohlheim-Garbenteich, wo dieser Tage eine neue PV-Anlage mit einer Leistung von 50 kW-Peak ans Netz geht. In diesem Sommer hat der Landkreis insgesamt fünf neue PV-Anlagen auf den Dächern mehrerer Schulgebäude installieren lassen. Die Investitionskosten dafür betragen rund 270.000 Euro.

„Der Landkreis Gießen investiert in nachhaltige Energieerzeugung, um neben den positiven Effekten für den Umwelt- und Klimaschutz vor allem die Betriebskosten der kreiseigenen Gebäude dauerhaft zu senken. Mit unseren bereits installierten PV-Anlagen können wir einen erheblichen Anteil des Strombedarfs der Schulen selbst decken und sind somit ein Stück weit unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Für die kommenden drei Jahre haben wir aktuell 17 weitere PV-Anlagen auf Schulgebäuden in der Planung, sodass der Ausbau konsequent weiterverfolgt wird“, erklärte Schul- und Baudezernent Christopher Lipp bei einem Vorort-Termin an der Lückebachschule.

Rechnerisch liegt die Jahresstromproduktion aller in Betrieb befindlichen PV-Anlagen des Landkreises für das Jahr 2025 bei gerundet 850.000 Kilowattstunden, was etwa dem gesamten Strombedarf von 240 Einfamilienhäusern in einem Jahr entspricht. Der vermiedene CO2-Ausstoß beträgt dabei etwa rund 377 Tonnen.

Lipp dankte im Rahmen des Termins den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachdienstes Bauen für die erfolgreiche Abwicklung der PV-Projekte neben den zahlreichen anderen Baumaßnahmen des Landkreises.

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