Veröffentlicht am: 05.03.2026|Kategorien: Bauen|

Förderprogramm „Jung kauft Alt“

Landkreis greift Ergebnisse des Pestel Instituts auf, um über Möglichkeiten für junge Familien zu informieren

Eine Wohneigentumsquote von 45,1 Prozent im Landkreis Gießen und die Erkenntnis, dass vor allem jüngere Menschen sich immer seltener Eigentum leisten können, gehen aus der regionalen Wohnungsmarkt-Analyse hervor, die das Pestel Institut im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Baustoff-Fachhandel durchgeführt hat. Die Ergebnisse der Untersuchung nimmt die SWS GmbH (Sozialer Wohnungsbau und Strukturförderung des Landkreises Gießen) zum Anlass, um erneut auf das Förderprogramm „Jung kauft Alt“ des Bundes hinzuweisen.

Das Förderprogramm richtet sich an junge Familien, für die ein Neubau nicht finanzierbar ist und die eine Bestandsimmobilie zum Kauf und zur energetischen Sanierung suchen. „Dies ist eine realistische Chance für junge Familien – trotz schlechterer Ausgangsbedingungen – sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, verstärkt Landrätin Anita Schneider und wirbt dafür, sich beraten zu lassen. Sei es durch die Hausbank oder die Geschäftsstelle der SWS GmbH.

Gefördert werden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt und einem maximal zu versteuernden Haushaltsjahres-Einkommen von 90.000 Euro (zuzüglich 10.000 Euro für jedes weitere minderjährige Kind im Haushalt). Die Familien dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht über weiteres Wohneigentum verfügen und in der Vergangenheit keine anderweitige Bundesförderung zur Wohneigentumsbildung erhalten haben. Voraussetzung: Das zu erwerbende Wohneigentum muss für mindestens fünf Jahre selbst bewohnt werden. Weitere Informationen können nachgelesen werden unter www.bmwsb.bund.de.

Damit „Jung kauft alt“ effektiv genutzt wird, macht die SWS GmbH als Vermittler und Berater bereits seit Jahresbeginn auf das Förderprogramm im Landkreis Gießen aufmerksam. Die Sparkasse Gießen sowie die Volksbank Mittelhessen unterstützen die Informationskampagne. Flyer und Aufhänger weisen an vielen Stellen Interessierte auf das Angebot hin. Die SWS GmbH beantwortet auch gerne individuelle Fragen zur Förderung telefonisch unter 0641 9390-9347 oder per E-Mail an sws@lkgi.de. Weitere Informationen zur SWS GmbH sind zu finden unter www.lkgi.de/sozialer-wohnungsbau.

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