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   Standort Gießen weiter ausbauen

Landrat Willi Marx (SPD) als Dezernent für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung im Landkreis Gießen nimmt die gerade kürzlich wiederum erfolgreiche Messe „Bau-EXPO“ in Gießen zum Anlass, den Messeverantwortlichen vorzuschlagen, sich dringend um eine weitere Fachmesse für Gießen zu bemühen. Er hat bereits den Geschäftsführer der Messe, Roland Zwerenz, und dem Hauptgeschäftsführer der Kreis-handwerkerschaft, Thomas. Kupka, am Eröffnungstag der Messe vorgeschlagen, sich dem Thema „Energie“ besonders und verstärkt zu widmen.

 

Marx ist überzeugt, dass der Messestandort Gießen in Mittelhessen weiter gestärkt werden kann, wenn besondere Fachmessen in den heimischen Raum geholt werden. Dazu bietet sich nach seiner Meinung das grosse Thema Energie an. Der Landrat begründet dies damit, dass das Thema Energie in den nächsten Jahren – in den verschiedensten Facetten – ein grosses, nachhaltiges, volkswirtschaftliches und betriebswirtschaftliches Thema (für die Wirtschaft, das Handwerk, als auch für die vielen Millionen Privathaushalte) in unserer Republik sein wird.

 

Landrat Marx sieht für den Messestandort hervorragende Voraussetzungen, dieses vielfältige Thema in Gießen und damit in Mittelhessen zu besetzen (quasi als Monopol), denn die Ingenieurwissenschaften an der Fachhochschule Gießen-Friedberg, der Universität Gießen, die grosse Herstellerkompetenz in der Region, beispielsweise Buderus Wetzlar und Lollar, das heimische Handwerk und die Zulieferer in der Region, bieten nach Ansicht des Landrates allerbeste Voraussetzungen, den heimischen Wirtschaftsraum zu stärken, neue Arbeitsplätze zu schaffen und eine langfristige Wertschöpfung für die gesamte Region zu sichern.
 

„Alternativer Energieeinsatz, technisch und wissenschaftlich begleitet, betriebswirtschaftlich günstig, wird uns in den nächsten Jahren in Unternehmen, in den öffentlichen Haushalten, aber auch privat, ständig begleiten“, so Landrat Marx während der jüngsten Sitzung des Kreistagsausschusses für Umwelt, Abfallwirtschaft, Energie, Entwicklungsplanung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die kürzlich im Kulturzentrum Buseck-Grossen-Buseck stattfand.