Themenüberblick
Sie befinden sich hier: Home / Aktuelles / News

Neuer Fuhrpark vom DRK-Rettungsdienst umfasst 41 Fahrzeuge

Neue DRK

(Von links nach rechts:) Stephan Windolf (DRK-Gruppenleiter Mittelhessen), Dr. Dr. Hans von Rechenberg (Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Kreisverwaltung), Heiko Hartmann (DRK-Betriebsleiter Mittelhessen), Michael Hartmann (DRK-Gruppenleiter Mittelhessen), Horst Jeckel (Fachdienst „Rettungsdienst“ der Kreisverwaltung), Erster Kreisbeigeordneter Dirk Oßwald, Ulrich Monz (Fachbereichsleiter „Sicherheit und Ordnung“ der Kreisverwaltung), Peter Wolf (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des DRK-Rettungsdienstes Mittelhessen). (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Karl-Michael Stöppler).

Neu ist auch, dass „Notfallmedizinische Ausstattung jetzt klinischen Standard“ hat

 

Der Fuhrpark beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen wird seit Mitte Juli bis Ende August 2009 mit insgesamt neuen 35 Rettungswagen und sechs Notarzteinsatzfahrzeuge ausgestattet. Im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Oßwald stellte der stellvertretende DRK-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Wolf am Donnerstag (16-07-2009) einen Teil des neuen Fahrparks vor. Die Wagen sollen sukzessive in Dienst gestellt werden. 19 Rettungswachen in den Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf will man damit ausstatten. Alle drei Jahre tauscht der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen seinen Fuhrpark aus.

 

Horst Jeckel vom Fachdienst „Rettungsdienst“ der Kreisverwaltung Gießen und Dr. Hans von Rechenberg, Ärztlicher Leiter des Landkreises, überprüften die Inneneinrichtungen und die Ausstattungen, bevor sie sie zum Einsatz freigaben. Damit gab auch die Kreisverwaltung grünes Licht für die neuen Rettungswagen, die der DRK-Rettungsdienst Mittelhessen in den kommenden Wochen in Dienst stellen wird. Oßwald erklärte bei der Präsentation der Fahrzeuge vor dem Gießener Stadttheater: „Für die Versorgung der Bevölkerung in unserem Landkreis war und ist es wichtig, dass moderne Einsatzfahrzeuge und eine zeitgemässe technische Ausstattung zur Verfügung gestellt werden.“

 

Beim Grund-Fahrzeugtyp für die Rettungsfahrzeuge  greift das DRK zum zweiten Mal auf den Wagentyp „Renault Master“ zurück. „Wir haben bei unserer letzten Fahrzeuggeneration sehr gute Erfahrungen mit ‚Renault’ gemacht“, informierte dazu Geschäftsführer Markus Müller über die Vorgehensweise des Rettungsdienstes. Der Innenausbau wurde jedoch nicht unverändert übernommen. Das Unternehmen legt Wert darauf, ausgehend von den Erfahrungen der Einsatzdienstmitarbeiter, den Innenausbau regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Ein vollständig ausgebauter Prototyp rotierte deshalb im Frühjahr für einige Wochen über die Wachenstandorte und wurde von den Mitarbeitern getestet. Ihre Rückmeldungen gingen in das endgültige Innenausbaukonzept ein.

 

Mit dem Fahrzeug wurde die notfallmedizinische Ausstattung umfassend erneuert. Weiterhin wurde mehr Stauraum dafür geschaffen, ebenso mehr Arbeitsfläche für das Personal. Um die Geräuschbelastung im Innenraum zu reduzieren, wurde die elektronische Sirene nicht mehr auf dem Dach, sondern in der vorderen Stoßstange platziert. „Jetzt kommen wir noch schneller und sicherer zum Patienten", freute sich auch Ulrich Monz, Fachbereichsleiter für „Sicherheit und Ordnung“ beim Landkreis, über die neuen Rettungswagen.

 

Zeitgleich werden sechs neue Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) des Typs „Renault Espace“ in Dienst gestellt, die an den Standorten Gießen, Marburg, Kirchhain und Wolfgruben zum Einsatz kommen sollen. Zwei Fahrzeuge dienen als Einsatzreserve.

Gemeinsam mit der Firma Auto-Schach aus Wetzlar-Dutenhofen wurde ein neues Innenausbaukonzept entwickelt. Die Geräteausstattung des Fahrzeugs wurde erweitert. Neu hinzugekommen sind der „Autopulse“, ein Gerät zur automatischen Herzdruckmassage, ein Videolaryngoskop, das eine bessere Einsicht im Luftröhrenbereich ermöglicht sowie ein neues Beatmungsgerät, das viele Beatmungsformen ermöglicht. Nach Angaben Müllers hat „unsere notfallmedizinische Ausstattung damit klinischen Standard.“ Abschließend bedankte er sich bei der Kreisverwaltung „für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung der neuen Fahrzeugkonzeption“.