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Brand in Wilhelm-Leuschner-Schule: Bis Ostern alle Spuren beseitigt

Brand in Wilhelm-Leuschner-Schule:

Bis Ostern alle Spuren beseitigt

Schuldezernent Fricke: Keine Raumluftbelastung nachgewiesen –  Unterricht in allen Klassenräumen möglich – Dank an Einsatzkräfte

 

Wie der Hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Schuldezernent, Siegfried Fricke, gestern (28-02-2008) in der Gießener Kreisverwaltung mitteilte, können alle bisher gesperrten Klassenräume der durch Brandstiftung beschädigten Wilhelm-Leuschner-Schule (WLS) in Heuchelheim wieder voll für den Unterricht genutzt werden. Ein dem Fachbereich vorliegendes Gutachten sei zu dem Schluss gekommen, dass keine gesundheitsgefährdende Belastung der Raumluft nachweisbar sei.

 

Zuvor wurde in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Vertretern des Landkreises, der Gutachter, der Versicherung, des Brandsanierungsunternehmens und der Heuchelheimer Grundschule der aktuelle Sachstand diskutiert. Kreisbeigeordneter Fricke, der sich direkt am Morgen des Brandes vor Ort ein Bild der Zerstörungen machen konnte, berichtete im Anschluss an das Treffen unter Berufung auf die Brandgutachter, dass alle Klassenräume wieder voll nutzbar seien, da eine Belastung der Raumluft durch die bei Feuer entstehenden Gase und Rauchspuren nicht vorliege. Der Schuldezernent lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die „sehr gute Kooperation“ zwischen der Schulleitung und ihm. Sowohl die Schule als auch der Hausmeister hätten „innerorganisatorisch sehr flexibel“ auf die Notlage reagiert und schnell nach Lösungen für den weiteren Schulbetrieb gesucht. Als Ergebnis stünde letztlich zu Buche, dass nur ein Unterrichtstag ausfallen musste. Dezernent Fricke: „Das ist beachtlich und verdient Lob und Anerkennung!“

 

Nach Aussagen des Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten sollen die Sanierungsarbeiten an der WLS bereits zum Ende der Osterferien weitestgehend abgeschlossen sein. Ausnahmen seihen hier Bauteile mit langen Produktions- und Lieferzeiten wie Brandschutztüren und Einbaufenster. Diese müssten vom Sanierungsunternehmen erst bestellt und anschließend produziert werden. Daher könne es in diesem Bereich zu Verzögerungen kommen.


Die Höhe des Sachschadens sei noch nicht zu beziffern. Hier wolle man erst die endgültigen Aussagen des Versicherers abwarten. Der Dezernent warnte allerdings vor Spekulationen um die Gesamtsumme: „Weder der Versicherer noch die Kreisverwaltung haben bisher Zahlen herausgegeben. Die Gesamtkosten können erst nach Abschluss der Untersuchungen zweifelsfrei bekanntgegeben werden“.

 

Zum Abschluss bedankte sich Siegfried Fricke bei allen beteiligten Einsatzkräften für deren professionelle Arbeit und  Engagement.