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2002 - 2004 Eine "Arbeitsgruppe N-ORGA" (Neue Organisation) wird eingerichtet. Im Rahmen dieser Projektarbeit wurde ein "Meilensteinplan" aufgestellt. Die Beschäftigten wurden regelmäßig und zeitnah über Teilergebnisse und Entscheidungen mit einem "Newsletter" informiert. Auf der Grundlage der Arbeitsergebnisse von "N-ORGA" wurde beschlossen, Teilbereiche sofort umzusetzen, um nach den ersten Erfahrungen in einer zweijährigen Erprobungsphase weitere Entscheidungen zu treffen. Dies eröffnet zum einen die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, zum anderen, die gemachten Erfahrungen auszuwerten, um bei den folgenden Umsetzungsschritten davon zu profitieren. Aufgrund der allgemeinen Situation öffentlicher Kommunen mit wegbrechenden Einnahmen und zunehmenden Belastungen, gerade im Sozial- und Jugendhilfebereich sowie weiterer struktureller Belastungen und einer seit Jahren negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird die Umsetzungsstrategie geändert. Ab 01.Januar 2005 wir die gesamte Verwaltung neu strukturiert. Fachbereiche, Fachdienste sowie eine zentrale Steuerung bilden die Grundlage für eine moderne Organisation. Im Spätsommer 2002 wird in der Kreisangehörigen Stadt Laubach, die im östlichen Landkreis Gießen liegt, eine Zweigstelle der Zulassungsstelle eröffnet. Dienstleistungen werden dort im Bereich Führerschein- und Zulassungswesen angeboten. 2001 Die gesamte Organisation des Kreisjugendamtes wird im Rahmen eines begonnenen Organisationsentwicklungsprozesses neu gestaltet werden. Die erarbeiteten Leitlinien des Sozialdezernates, die seither getroffenen Entscheidungen zur Dezentralisierung sowie die erarbeiteten Grundsätze zur Teamarbeit müssen entsprechend berücksichtigt werden. Ziele der Neuorganisation sind - stärkere Kundenorientierung
weitgehende Delegation von Entscheidungskompetenz - größere Transparenz der Arbeit nach innen und außen
- Erhalt und Ausbau fachlicher Standards
- effizienter und wirtschaftlicher Einsatz vorhandener Ressourcen
Steigerung der Motivation und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Umsetzung der Neuorganisation Jugendamt mit neuen Strukturen erfolgt 2003. Die Aufbauorganisation der Kreisverwaltung Gießen ist die einer Behörde, die hoheitliche Aufgaben wahrnimmt. Eine bürokratische Organisationsform ist aber einer Zeit nicht mehr angemessen, in der sich Kommunen wie auch die Kreisverwaltung Gießen, als Dienstleister verstehen. Organisationsstrukturen verändern sich, damit Probleme und Aufgaben gelöst werden können. Die heutige Organisationsstruktur spiegelt die Lösung alter Probleme und Aufgaben wieder. Für uns lautete die Frage also: Welche Probleme und Ziele für die Zukunft können durch welche Organisationsstruktur am besten gestaltet werden? Unsere Ziele und die Herausforderungen für die Zukunft wurden klar definiert. Wir haben uns diese Ziele gewählt, weil es auch in den Geschäftsfeldern öffentlicher Verwaltungen immer häufiger private Konkurrenz für bestimmte Leistungen der Verwaltungen gibt. Darüber hinaus sind die Kostenaspekte der einzelnen Leistungen bei allen Entscheidungen immer wichtiger. wird ein Organisationsmodell für unsere Kreisverwaltung entwickelt, dass - schlanker,
- schneller,
transparenter
als die jetzige Verwaltungsgliederung ist. Die Entscheidungswege werden kürzer. Die Grundsätze moderner Verwaltungsorganisation, so z. B. eine Differenzierung der Verwaltung in Fachbereiche, zentrale Steuerungsdienste und interne Serviceeinheiten werden berücksichtigt. Überschneidungsfreie Organisationseinheiten sind das Ziel, denn dadurch erhöht sich die Transparenz und die Bearbeitungsgeschwindigkeit 2000
Aufbau einer Liegenschaftsabteilung“ mit Hilfe der Beratungsfirma „Management Partner“ aus Stuttgart unter Beteiligung aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unter Beteiligung der Schulen des Landreises Gießen. Eine Bündelung aller Liegenschaftsgebundener Abteilungen wird erreicht. Hierdurch werden seither auftretende spürbare Reibungsverluste, Doppelarbeiten, Informations- und Kommunikationsdefizite minimiert.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialamtes haben im Rahmen eines Projektes die Idee zur Neuorganisation des Sozialamtes entworfen. Aufgrund der Erkenntnisse aus der Bewertung der laufenden Arbeit, der Probleme bei der Wahrnehmung von Aufgaben sowie des Ergebnisses einer Umfrage bei den Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialamtes wurde deutlich, dass Veränderungen hinsichtlich der Organisationsstruktur - Personalausstattung/Einsatz
- Aufgabenerfüllung
- Verfahrensabläufe
- EDV-Ausstattung
- Aus- und Fortbildung
notwendig sind. Aufgaben des Sozialamtes werden - kundenorientiert
- wirkungsvoll
- effizient
- transparent
- fachlich gut
- die Interessen des Landkreises Gießen wahrend
- den Vorgaben der Rechtsnormen sowie der dazu ergangenen Rechtssprechung folgend
- unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes
wahrgenommen. 1999 Konzept Weiterentwicklung der EDV verdeutlicht veränderte Mechanismen und Arbeitsabläufe, die zwangsläufig in EDV-Strukturen abzubilden sind, um realisierbar und nachvollziehbar zu sein.
Im Rahmen der Verwaltungsreformprozesses kommt deshalb dem weiteren Ausbau der EDV in der Verwaltung des Landkreises Gießen zentrale Bedeutung zu. Eine umfassende Bestandserhebung führt im Ergebnis zu einer zukunftsorientierten Bedarfsanalyse, die alle erforderlichen Nutzungsmöglichkeiten der EDV erschließt. Eine solide Planungs-, Finanzierungs- und Umsetzungsgrundlage wird geschaffen. Durch einen grundlegenden Reformprozess in der öffentlichen Verwaltung werden Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen auf den Prüfstand gestellt. Dies gilt auch für die Kreisverwaltung Gießen. In vielen Arbeitsgruppen werden neue Konzepte für eine zukunftsfähige Kreisverwaltung erarbeitet. 1998 Inbetriebnahme Außenstelle Sozial- und Jugendamt Grünberg und Lich; Inkrafttreten Leitlinien Sozialdezernat
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