Themenüberblick
Sie befinden sich hier: Home / Aktuelles / News

Zwei „Neue“ beraten den Kreis in Jagdangelegenheiten

Jagdberater April 2013

Auf dem Foto v.r.n.l: Landrätin Anita Schneider wünscht Dr. Ekkehart Hammermann gutes Gelingen bei seinen Aufgaben als Kreisjagdberater. Hedwig Jung wird ihn vertreten, wenn Jürgen Scheffler als Leiter der unteren Jagdbehörde Rat sucht. Dieter Mackenrodt vertritt die Jägerschaft, die sich geschlossen für die beide Jäger ausgesprochen hat.

Landrätin Schneider bestellt Dr. Ekkehart Hammermann und Hedwig Jung zu Kreisjagdberatern, gleichzeitig verabschiedet sie Prof. Dr. Alexander Herzog und Prof. Dr. Ernst Petzinger


Landkreis Gießen. 38 Jahre lang stand Prof. Dr. Alexander Herzog der Unteren Jagdbehörde als Sachverständiger beratend zur Verfügung. Nun haben er und sein Stellvertreter Prof. Dr. Ernst Petzinger, der das Amt 16 Jahre lang begleitete, ihre Tätigkeit als Kreisjagdberater zum 31. März niedergelegt. „Ich danke den beiden Herren für ihr jahreslanges Engagement und ihre fachliche Beratung“, sagte Landrätin Anita Schneider anlässlich des Amtswechsels, „dank Ihres großen Sachverstands war es der Unteren Jagdbehörde in unserem Haus stets möglich, fundierte Entscheidungen zu treffen. Für diese Unterstützung möchte ich heute meine Anerkennung zollen.“

 

Gleichzeitig bestellte sie einen neuen Kreisjagdberater samt Stellvertreterin ins Amt: Dr. Ekkehart Hammermann und Hedwig Jung. Die Jägerschaft im Landkreis Gießen habe sich geschlossen für diese beiden Mitstreiter ausgesprochen, berichtete Dieter Mackenrodt als Vorsitzender des Jagdbeirates des Landkreises Gießen und Vorsitzender des größten Jagdvereins in der Region, „Hubertus“ Gießen und Umgebung e.V. Beide seien bekannte und angesehene Jäger und daher für die Tätigkeit des Kreisjagdberaters bestens geeignet, sagte er.

 

Zu den Aufgaben des Kreisjagdberaters gehört in erster Linie die fachliche Einschätzung von Jagdangelegenheiten. Wenn beispielsweise Anträge auf Umgestaltung der Jagdbezirke gestellt werden, holt die Behörde die Einschätzung der Kreisjagdberater ein, um sachgerecht entscheiden zu können. Auch bei Verstößen gegen die anerkannten Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit wird in jedem Fall die unparteiische Stellungnahme der Fachleute eingeholt. Die Tätigkeit der Kreisjagdberater ist ehrenamtlich und rein unterstützender Art. Sie sind weder entscheidungs- noch zeichnungsbefugt.

 

„Auf diese fachliche Unterstützung sind wir bei unserer Arbeit als Aufsichtsbehörde angewiesen. Ich wünsche Ihnen bei Ihren neuen Aufgaben viel Freude und ich bin mir sicher, dass Sie mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Jagdbehörde gut zusammenarbeiten werden“, sagte Landrätin Anita Schneider, „Sie bringen ja beide jede Menge Erfahrung mit und sind längst keine Unbekannten mehr“, was auch Jürgen Scheffler als Leiter der unteren Jagd- und Fischereibehörde bestätigte.

 

Sowohl Dr. Ekkehart Hammermann als auch Hedwig Jung blicken optimistisch auf ihre neuen Aufgaben. „Unsere Vorgänger haben das stets hervorragend gelöst. Ihnen gilt wirklich größter Dank für die gute Arbeit“, sagte Ekkehart Hammermann. Er wird sich bemühen, ebenso gut mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, versprach er. Und auch Hedwig Jung ist sich sicher, Schritt für Schritt in diese Aufgabe zu wachsen und ihr Wissen dienlich einzubringen.

 

Fragen rund um das Spektrum des Jagdwesens und der Jagdausübung kann Jürgen Scheffler in der Unteren Jagdbehörde beantworten, Telefon: 0641 9390-2242, E-Mail: juergen.scheffler@lkgi.de