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Erster Wertstoffhof in Kooperation mit privatem Entsorger läuft gut

Wertstoffhof Linden

Bildunterschrift:
v.l. Hans-Werner Stamm, Andre Stamm, Erster Kreisbeigeordneter und Abfallwirtschaftsdezernent Dirk Oßwald und Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz anlässlich des Informationsbesuche beim Wertstoffhof in Linden
Foto: Kreisverwaltung

Abfallwirtschaftsdezernent Oßwald informiert sich mit Bürgermeister Lenz in Linden über Modellprojekt – zusätzlicher Service für die Bürgerinnen und Bürger – Bilanz Mitte 2011

 

Mit dem Ziel, den Service für die Bürgerinnen und Bürger bei der privaten Abfallentsorgung zu verbessern, hat der Kreisausschuss Ende 2009 das Modellprojekt „Neue Wertstoffhöfe im Landkreis Gießen“ beschlossen. Für die privaten Haushalte der Stadt Linden hat seit  01.11.2010 der Wertstoffhof Linden geöffnet. Dieser wird in Kooperation von Landkreis, Stadt und dem privaten Entsorger Firma Andre Stamm als Erster im Landkreis in dieser Form betrieben. Der Erste Kreisbeigeordnete und Abfallwirtschaftsdezernent Dirk Oßwald hat sich kürzlich gemeinsam mit Lindens Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz vor Ort über den Service informiert. „Unser Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe im Wirtschaftskreislauf zu erhalten und dabei die Restabfallmengen weiter zu reduzieren. Gleichzeitig wollen wir das Angebot zur Entsorgung von Abfällen für die Bürgerinnen und Bürger verbessern“, betonte Dirk Oßwald.


„Der Wertstoffhof verringert die illegale Müllentsorgung in der Landschaft deutlich und spürbar, bringt Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger und ist für den Landkreis Gießen und die Stadt Linden kostenneutral“, fügte Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz hinzu.

 

Der Wertstoffhof in Linden ist bisher der erste, den Landkreis und  Kommune in Kooperation mit einem privaten Entsorger betreiben. „Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Kommune und Privatwirtschaft. Ich kann empfehlen, diese Modell auf andere Städte und Gemeinden zu übertragen“, erklärte Bürgermeister Dr. Lenz.

 

Im Rahmen des Modellprojektes sollen vier Wertstoffhöfe in vier unterschiedlichen Betriebsmodellen eröffnen.  Neben dem Wertstoffhof in Linden haben bereits zwei weitere im Landkreis eröffnet. In der Stadt Lollar befindet sich der Wertstoffhof auf dem Gelände des städtischen Bauhofes. Für die Gemeinden Allendorf und Rabenau gibt es einen gemeinsamen kommunalen Wertstoffhof in Allendorf Lumda. „Das Modellprojekt ist bis Mitte 2011 angelegt. Dann ziehen wir Bilanz und werten die Ergebnisse aus.“, so der Abfallwirtschaftsdezernent.


Neben den genannten neuen Wertstoffhöfen gibt es bereits seit vielen Jahren  ähnliche Einrichtungen in Fernwald, Pohlheim, Wettenberg, Biebertal, Staufenberg und Heuchelheim.  Hier werden allerdings noch unterschiedliche Abfallfraktionen bei unterschiedlichen Öffnungszeiten angenommen. „Ziel des Kreises ist es, nach Ablauf der Modellphase und Auswertung  der Ergebnisse, die Angebote der Wertstoffhöfe im Landkreis auf ´einheitliche Füße zu stellen“, kündigte Oßwald abschließend an.

 

Der privat betrieben Wertstoffhof in der Nikolaus-Otto-Straße 12-14 in Linden bietet Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Linden die kostenlose Abgabe von Wertstoffe wie Altholz, Bauschutt, Metall, Altpapier und Kartonage in haushaltsüblichen Mengen. Die Wertstoffe sind dabei getrennt in die vom Landkreis Gießen bereitgestellten Container zu sortieren. Der Wertstoffhof ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr geöffnet.