Kreis-Tourismusförderung beackert neues Thema für Gäste + Wirtschaft: „Kelten und Römer im GießenerLand“
Landrat Marx: Region hat kulturell viel zu bieten
„Das touristische Potenzial der keltischen und römischen Stätten im GießenerLand wollen wir gewinnbringend für die Region und im Kontext des naturnahen Tourismus’ entwickeln und bewerben, erläutert Gabriele Gotthardt, Leiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus, ein neues Projekt, das die Kreis-Tourismusförderung in die Tat umsetzen möchte. Die Region hat nach Einschätzung von Landrat Willi Marx, des für die Tourismusaktivitäten zuständigen Dezernenten, kulturhistorisch sehr viel zu bieten und dies möchte man nun Stück für Stück für die Region im Sinne zusätzlicher regionaler Wertschöpfung, Imageverbesserung und nicht zuletzt auch zur Arbeitplatzsicherung umsetzen und nutzen.
„Daher haben wir bereits vor zwei Jahren mit der Erstellung der touristischen Broschürenreihe „entdecken & erleben“ zu den drei Themen „Limes im GießenerLand“, „Museen“ und „Sehenswürdigkeiten“ begonnen, neue Wege einzuschlagen und nun planen wir ein Stück weiter zurück in die regionale Geschichte zu den keltischen und römischen Spuren zu gehen“, fügte Gotthardt erläuternd an.
Neben der Erstellung einer Publikation sollen noch verschiedene andere Aktionen wie zum Beispiel Führungen, Pauschalangebote, kulinarische Angebote zum Thema „Kelten & Römer im GießenerLand“ geplant und umgesetzt werden. Da man diese Anstrengungen nicht alleine schultern könne und wolle, haben man dieser Tage eine Arbeitsgruppe gegründet, in die die wichtigsten Akteurinnen und Akteure aus dem Gleiberger Land eingeladen worden seien. Als Zeitrahmen für die Projektbearbeitung sind rund zwölf Monate vorgesehen, was für den Umfang des Projektes ein recht ehrgeiziges Ziel ist, berichtete Gotthardt weiter.
Heike Bader, Mitarbeiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung/Tourismus, weist darauf hin, dass über das Freizeitportal GießenerLand interessante Führungen zum Thema Kelten und Römer bekannt gemacht werden sollen. Führungen durch ausgewiesene Experten der Region seien, so Bader, in hohem Maß geeignet, heimischer Bevölkerung und auswärtigen Gästen packende Momente der Regionalengeschichte direkt am Ort des Geschehens näher zu bringen. Besonders das Angebot „Barbaren und Römer zwischen Limes und Lahn“, bei dem die Reise von den keltischen Überresten auf dem Dünsberg zu der spektakulären römischen Stadtgründung bei Lahnau-Waldgirmes führt, verspricht überraschende Erkenntnisse zur regionalen Geschichte. Die Führung „Troja ist überall – Gräber der Bronzezeit in Oberhessen“, ist speziell auf Schulklassen zugeschnitten. Leiter der Führungen ist der Archäologe Dennis Stephan (M. A.), der die Denkmäler des GießenerLandes und die aktuellen Forschungen bestens kennt und bereits durch seine kurzweiligen und ungewöhnlichen Expeditionen bekannt ist.
Weitere Informationen zu den Führungen findet man im Internet unter www.giessener-land.de/Führungen & Pauschalangebote. Zusätzliche Informationen liefert auch: Landkreis Gießen, Stabsstelle für Wirtschaftsförderung/Tourismus, Tel. 06 41/93 90-7 67 (Gabriele Gotthardt), E-Mail: tourismus@lkgi.de.








