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Vorstellung des Denkmalbeirates
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Gaby Zantopp von der Hofgut Kolnhausen GmbH erläutert den Mitgliedern des Denkmalbeirates den Fortschritt der Bauarbeiten.
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Die Mitglieder des Denkmalbeirates gemeinsam mit dem hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Dezernenten für Denkmalschutz, Siegfried Fricke (CDU), im ehemaligen Kreuzgang des Klosters Arnsburg.
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Im Rahmen einer Exkursion wurde am vergangenen Freitag (2007-10-26) der Denkmalbeirat in seiner aktuellen Besetzung der Öffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit dem hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Dezernenten für Denkmalschutz, Siegfried Fricke (CDU), informierte man sich über den Fortschritt der Denkmalsanierung in Lich. „Die zentrale Aufgabe des Denkmalbeirates ist die Unterstützung der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises“, erklärt der Vorsitzende des Beirates, Manfred Blechschmidt die Rolle des Gremiums. Diese Unterstützung reiche von der Begutachtung einzelner Kulturdenkmäler bis hin zu Fragen des Erhalts oder Abrisses ganzer Gebäude. Zusätzlich berate der Denkmalbeirat auch bei der Vergabe von Finanzmitteln. Der Denkmalbeirat besteht aus insgesamt 18 Mitgliedern. Hiervon ernennt der Kreisausschuss zwölf. Weitere fünf werden durch die im Kreistag vertretenen Parteien entsandt. Komplettiert wird der Beirat durch den Dezernent für Denkmalschutz.
Neben dem Vorsitzenden Blechschmidt (Gießen) und seinem Stellvertreter Jürgen F. Rust (Linden) gehören Susanne Gerschlauer (Staufenberg), Heino Horn (Fernwald), Dr. Jochen Karl (Allendorf/Lumda), Norbert Kerl (Biebertal), Professor Dr. Erwin Knauß (Gießen), Herbert Lied (Lich), Matthias Rahnert (Grünberg), Eberhard Roeschen (Laubach), Dr. Klaus Schmitt-Plank (Linden) und Karl-Otto Unruh (Laubach) dem Denkmalbeirat in der aktuellen Legislaturperiode an. Aus den im Kreistag vertretenen Parteien wurden Dr. Gernot Seyfert (SPD), Martin Sieg (CDU), Roland Jockel (FW), Michael Köhler (Bündnis 90/Grüne) und Walter Deissmann (FDP) entsandt. Alle ernannten und entsandten Mitglieder nehmen ihr Amt ehrenamtlich wahr.
Startpunkt der Exkursion war das Restaurant „Klosterwald“ in Kloster Arnsburg. Dorthin hatte man zunächst zur Arbeitssitzung geladen und die anstehenden Projekte besprochen. Anschließend wurde im früheren Kirchenschiff des Klosters das Ergebnis der Mauerkronensanierung in Augenschein genommen. Der Vorsitzende des Freundeskreis Kloster Arnsburg und ehemalige Landrat Ernst Klingelhöfer erläuterte der Gruppe die Wichtigkeit der Sanierung, da das Wurzelwerk der auf den Ruinen wachsenden Bäume die Substanz des Kulturdenkmals ernsthaft bedrohe und dadurch eine Gefahr für Besucher darstelle. Die nächsten Stationen bildete das Hofgut Kolnhausen. Der alte Wirtschaftshof der Zisterziensermönche liegt zwischen Kloster Arnsburg und Lich. Zurzeit wird die denkmalgeschützte Bausubstanz saniert und in moderne Wohneinheiten umgewandelt. Vor Ort verdeutlichte Gaby Zantopp, Assistentin der Geschäftsführung der Hofgut Kolnhausen GmbH, den Fortschritt der Bauarbeiten, die in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde durchgeführt werden. Nachdem der erste Bauabschnitt bereits fertig gestellt werden konnte und die ersten Mieter eingezogen sind, wird nun der zweite Abschnitt in Angriff genommen. Im Anschluss präsentierte der Koordinator der Altstadtsanierung in Lich, Claus Schlindwein, den Mitgliedern des Denkmalbeirates in der Altstadt ausgewählte Objekte der Altstadtsanierung. Neben Sanierungsmaßnahmen in der Ludwigsburg, am Kirchenplatz und an der Stadtmauer wurden auch Möglichkeiten erörtert, wie der Licher Stadtturm saniert und genutzt werden könnte. Den Abschluss bildete die Besichtigung des „Heiligen Steins“ in Muschenheim. Blechschmidt dankte an dieser Stelle Charlotte Bairstow von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Gießen für ihre Organisation im Vorfeld.
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