Themenüberblick
Sie befinden sich hier: Home / Aktuelles / News

Landrätin Schneider: Kreis unterstützt Bündnis „Gießen bleibt bunt“ gegen rechts

JBW engagiert sich seit vielen Jahren für Jugendliche

 

„Gießen ist eine weltoffene Stadt: Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe, Religion, politischer Überzeugung, geschlechtlicher Orientierung und unterschiedlicher Lebensweise leben hier in einem konstruktiven Miteinander. Gegenseitiger Respekt und demokratische Entscheidungen prägen das politische Leben in unserer Stadt. Das soll auch so bleiben!“ Mit diesen richtungsweisenden Sätzen beginnt eine Botschaft von 100 Personen und Institutionen, die sich in dem Bündnis „Gießen bleibt bunt – Bündnis gegen Nazis“ zusammenschlossen haben, um gegen einen geplanten Aufmarsch der NPD in der Stadt Gießen zu verhindern.

 

Der Kreisausschuss (KA) hat hierzu eine einstimmige Entscheidung getroffen. Er unterstützt und beteiligt sich am Bündnis „Gießen bleibt bunt“. Der Landkreis wird im Bündnis von dem für Migration zuständigen Dezernenten Dirk Haas und dem Fachdienst 53.3 (Jugendförderung) vertreten.

 

Der Landkreis Gießen engagiere sich seit vielen Jahren mit breiter politischer Unterstützung durch das Jugendbildungswerk (JBW) sehr aktiv in den Bereichen Demokratieförderung, Veranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus und Nationalsozialismus, weist Landrätin Schneider auf die sozialpolitische Arbeit der Kreisverwaltung auf einen Arbeitsschwerpunkt zu diesem Themenbereich in den vergangenen Jahren hin. Zielgruppen des Engagements seien und sind Jugendliche, Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch Eltern und Lehrer.

 

Das Jugendbildungswerk arbeitet nach Angaben von Ingrid Macht, der Teamleiterin des Bereichs „Jugendförderung“, eng mit dem ,,Beratungsnetzwerk Hessen – Mobile lntervention gegen Rechtsextremismus" zusammen. Es existierten darüber hinaus weitreichende Netzwerke und Kooperationspartner in der Region.

 

Eine große Anzahl Jugendlicher hat schon an Gedenkstätten-Fahrten in die ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald teilgenommen oder sich in Projekten oder lnfo-Veranstaltungen zum Thema Rechtsextremismus engagiert. Als Partnerin innerhalb des Bündnisses ,,Gießen bleibt bunt" stehe für die Kreisverwaltung die Zielgruppe der Jugendlichen im Mittelpunkt der eigenen Aktivitäten. Im Jugendbildungswerk setze sich die für diesen Bereich zuständige Bildungsreferentin, Wiebke Dierkes, für das Projekt und deren Realisierung ein.