Erfolgreiche Partnerschaft |
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Schunk-Gruppe + KVHS kooperieren bildungspolitisch – Projekt nun bundesweit
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schunk-Gruppe im Landkreis Gießen haben 2006 (Februar – Dezember) die Möglichkeit genutzt, in ihrer Freizeit kostenfrei an Kursen der heimischen Kreisvolkshochschule (KVHS) teilzunehmen. Kursevaluation und Anschlussbelegungen verweisen auf positive Erfahrungen. Deshalb wird die Zusammenarbeit im Jahr 2007 fortgesetzt. Während eines Pressegespräches wurde das Projekt am Mittwoch (07-02-2007) am Standorts Heuchelheim durch Dr. Dagobert Kotzur, den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Schunk-Gruppe, Geschäftsführer Gerhard Federer, Personalleiterin Karin Merte und Konzern-Betriebsratsvorsitzenden Uwe Schmidt sowie Direktor Ulrich Aengenvoort vom Deutschen Volkshochschulverband und Bernhard Wolf, Geschäftsführer des Hessischen Volkshochschulverbandes, präsentiert und erläutert. Seitens der Kreisverwaltung nahm die Volkshochschulleiterin Dr. Marieanne Ebsen-Lenz teil.
Die Projektidee: Schunk trägt die Kursgebühren für die Kurse zur allgemeinen, persönlichen und beruflichen Bildung und ermutigt durch gezielte Ansprache, niedrigschwellige Angebote und ein positives Klima zur Weiterbildung. Gemeinsame Ziele für beide Partner dabei: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum lebensbegleitenden Lernen zu motivieren, und die Lernbereitschaft zu fördern sind ganz wesentliche gemeinsame Ziele von Unternehmensleitung und Volkshochschule. Lernen und Weiterbildung für möglichst alle Altersgruppen und Mitarbeitergruppen im Unternehmen interessant und attraktiv zu machen, lenkt den Blick auf die Lernbiografien.
Die berufliche, allgemeine und persönliche Bildung wird gleichrangig gefördert. Die unmittelbare, arbeitsplatzbezogene Verwertbarkeit steht nicht im Mittelpunkt der Förderung, sondern Allgemeinbildung, persönliche Entwicklung, positive Lernerfahrung, anhaltende Neugier und Verantwortung für das eigene Lernen. Die Anfragen und Belegungen verteilen sich auf alle Programmbereiche und Anwendungsbezüge.
Der Vorteil für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Es besteht Wahlfreiheit bei den Bildungsangeboten, die Finanzierung ist gesichert, berufliche Qualifizierung findet auch außerhalb der „sozialen Kontrolle“ statt.
Der Vorteil für die Volkshochschule: Mit diesem Projekt wird die KVHS ihrem bildungspolitischen Auftrag gerecht. Die Bildungspartnerschaft begünstigt es, bildungsungewohnte Menschen durch die direkte Ansprache im Betrieb zu erreichen, den Männeranteil bei den Belegungen zu erhöhen, Neukunden zu gewinnen und die Nachfrage zu stabilisieren, um auch in der Fläche eine ausreichende Angebotstiefe zu sichern.
Die Bildungspartnerschaft bestätigt das kommunal-, landes- und bildungspolitische Signal der Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung, die Akzeptanz des VHS-Angebotsprofils und der Volkshochschule als verlässlicher Partnerin.
Eine weitere erfreuliche Entscheidung: Die Schunk-Gruppe erneuert die Bildungspartnerschaft mit der KVHS des Landkreises Gießen für 2007 und weitet das Projekt bundesweit auf weitere „Schunk-Töchter“, insgesamt acht Standorte bundesweit, aus: 06502 Thale, 27777 Ganderkesee, 27798 Hude, 47877 Willich, 61389 Schmitten, 72336 Balingen, 72820 Sonnenbühl-Genkingen und 91619 Obernzenn. Die Zusagen der betreffenden Volkshochschulen, nach dem mittelhessischen Modell zu kooperieren, liegen bereits vor. |
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