Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Landkreis Gießen
Seit dem 1. September 2011 ist Frau Lena Moos die erste Teilnehmerin an einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kreisverwaltung des Landkreises Gießen. Frau Moos ist 19 Jahre jung, hat gerade ihr Abitur absolviert und engagiert sich bereits in der Jugendarbeit im Sportverein Leihgestern. Sie wird dem Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz ein Jahr lang zur Verfügung stehen.
Kreisbrandinspektor Mario Binsch freut sich über die personelle Unterstützung und führt aus, dass Frau Moos die ehrenamtlich tätige Kreisbrandmeisterin Tamara Uhde im Bereich der Brandschutzerziehung (Informationen im Umgang mit Feuer für Kinder in Kindergärten und in der Grundschule) und im Bereich der Brandschutzaufklärung (Handlungsempfehlungen an Erwachsenen zum Verhalten im Brandfall) unterstützen soll. Mit der befristeten Einstellung von Frau Moos unterstützt der Landkreis die Bemühungen der Feuerwehren in diesem Bereich. Frau Moos soll einheitliche Ausbildungskonzepte und Ausbildungshilfen erstellen, dieses wird auch mit dem Fachdienst Schulen koordiniert.
Auch in der Nachwuchsgewinnung wird sich Frau Moos einbringen, indem sie den ehrenamtlichen Kreisjugendfeuerwehrwart Carsten Wismar unterstützen soll. Zurzeit schreiben die Jugendfeuerwehren gemeinsam mit dem Fachdienst Jugend und Soziales des Landkreises und dem Verein Wildwasser einen Leitfaden zum Verhalten bei dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Hier und in zahlreichen anderen Projekten wird Frau Moos ihre bereits vorhandenen Erfahrungen aus der Jungendarbeit einbringen und vertiefen.
Frau Landrätin Schneider bewertet das Projekt FSJ in der Kreisverwaltung unter der Einbindung von gleich drei Fachdiensten: Brandschutz, Schule und Jugend als eine große Chance für alle Beteiligten. Zum einen profitiert der Landkreis von der Unterstützung, zum zweiten die Feuerwehren des Landkreises und zum dritten Frau Moos selber, dient doch das Freiwillige Soziale Jahr der Bewerberin zur Orientierung für ihren weiteren Lebensweg.
„Die Stellen-Anzeige in der Zeitung hörte sich sehr interessant an“, so Lena Moos auf die Frage, warum Sie sich für das Freiwillige Soziale Jahr in der Kreisverwaltung beworben habe. Außerdem diene es der persönlichen Entwicklung sowie der beruflichen Orientierung.









