Zustandsbericht Kreisstraßen
Nach einer ersten Schadenserhebung durch die Straßenmeistereien Buseck und Grünberg werden die Frostschäden an Kreisstraßen im Kreisgebiet auf rund 135.000,-- € geschätzt. Die Kosten beinhalten das Flicken von kleineren Schlaglöchern mit Kaltmischgut sowie die Ausbesserung von größeren Fahrbahnschäden mit Heiß-Bitumen. Hierfür sind in den vergangenen Wochen schon mehrere Tonnen Kaltasphalt verarbeitet worden. In den nächsten Wochen werden weitere Tonnen benötigt, um die größten Schäden zu beseitigen. Bei der Erhebung der Schäden sind aufgefrorene Rinnen und eingebrochene Straßenabläufe noch nicht erfasst worden.
Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Baudezernent Siegfried Fricke kommentiert den Zustand der Kreisstraßen wie folgt: „Nach einem derart harten Winter sind die Kreisstraßen sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In Abstimmung mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Schotten sind erste Ausbesserungsarbeiten angelaufen. Es muss verhindert werden, dass Bürgerinnen und Bürger Schäden an Fahrzeugen beim Befahren der Kreisstraßen entstehen.“
Besonders hohe Schäden wurden nach den Worten von Mario Rohrmus, Fachbereichsleiter Schule und Bauen, an folgenden Kreisstraßen festgestellt:
K 39 Grünberg / Stangenrod - Lehnheim: Es gelingt nicht mehr mit Kaltmischgut die Schäden zu reparieren. Wegen erheblicher Straßenschäden wird die K 39 zwischen Grünberg / Stangenrod und Lehnheim bis auf weiteres für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 to gesperrt.
K 145 Wetterfeld – Lauter
K 22: B 49 zur L 3126. Hier werden hier gut 500 m² Deckenerneuerung mittels Fräse und Fertiger erforderlich.
K 157 Steinbach – Annerod. Hier ist derzeit nicht abzusehen, wie hoch die Schäden werden. Ca. 300 m² Deckenerneuerung mittels Fräse und Fertiger sowie ca. 100 m² Reparaturen im Hocheinbau.
„Unser Ziel ist, eine nachhaltige Sanierung der Kreisstraßen vorzunehmen. Da der Winter noch nicht zu Ende ist, können wir damit erst nach der Forstperiode beginnen“, merkte Siegfried Fricke abschließend an.








