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Blick in die Runde, die sich kürzlich während der Auftaktveranstaltung „FrauenUnternehmenZukunft 2006“ zusammengefunden hatte
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Neues Seminarprogramm ist mit 20 Jungunternehmerinnen erfolgreich gestartet "Wir wollen mit unserem Projekt nicht nur die Existenzgründung von Frauen fördern, sondern wir setzen auch auf nachhaltigen Erfolg, denn wir wollen, dass sich Jungunternehmerinnen und Neugründerinnen auch dauerhaft und erfolgreich auf dem Markt behaupten können", begründete Landrat Willi Marx das neue Seminarprogramm des Gemeinschaftsprojektes „FrauenUnternehmenZukunft“ von Stadt und Landkreis Gießen, das vom Projektteam der Wirtschaftsförderinnen und Frauenbeauftragten entwickelt wurde und jüngst an den Start gegangen ist. Erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Heinz-Peter Haumann über die gute Resonanz: "Dass trotz tropischer Temperaturen zahlreiche Jungunternehmerinnen an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben, beweist das anhaltend hohe Interesse an unserem erfolgreichen Gemeinschaftsprojekt . Die Tatsache, dass 20 Jungunternehmerinnen an dem nun erstmals angebotenen Existenzsicherungsseminar teilnehmen, zeigt, dass wir zur richtigen Zeit das richtige Angebot gemacht haben". Nachdem in den letzten drei Jahren regelmäßig Seminarprogramme für Frauen, die sich selbständig machen wollen, angeboten worden sind, hat das Projektteam, bestehend aus den Wirtschaftsförderinnen von Stadt und Landkreis Gießen – Sabine Wilcken-Görich und Gabriele Gotthardt – sowie den Frauenbeauftragten – Ursula Passarge und Kerstin Tews – ein neues Konzept zur Existenzsicherung entwickelt. Rund 40 Frauen waren der Einladung gefolgt, darunter einige bekannte Gesichter, die bereits an den Existenzgründungsseminaren des Projektes in den letzten drei Jahren teilgenommen und sich im Anschluss selbständig gemacht haben. „Gerade die ersten Jahre eines Unternehmens sind entscheidend für die Positionierung auf dem Markt“, so die Fachfrauen aus dem Projektteam. In der Startup-Phase würden oftmals Risiken unterschätzt oder Chancen nicht genutzt, dies könne fatale Folgen für das Unternehmen haben. Hier soll mit dem neuen Seminarangebot Hilfestellung geleistet werden. Im Wesentlichen geht es darum, das kaufmännische Wissen der Unternehmerinnen zu erweitern, betriebliche Kontroll- und Steuerungsinstrumente zu trainieren und für das eigene Unternehmen eine Stärken-Schwächen-Analyse vorzunehmen. In der 6-teiligen Seminarreihe werden auch rechtliche Fragen rund um das Unternehmen vertieft. Hierfür wird die Fachanwältin für Arbeitsrecht, Simone Kreuter, zur Verfügung stehen. Als Teamerinnen konnten erneut Sabine Döpfner und Regina Knögel gewonnen werden, die bislang mit großem Engagement und ausgeprägten Fachkenntnissen die Seminarreihen begleitet hatten. Finanziert wird das Projekt im Übrigen jeweils zur Hälfte von Stadt und Landkreis Gießen sowie durch Mittel der Europäischen Union. Die Teilnehmerinnen entrichten einen Beitrag von 120 €, sofern sie in der Stadt Gießen oder im Landkreis Gießen wohnen – Frauen außerhalb des Fördergebietes müssen 240 € Teilnahmebeitrag entrichten. Aufgrund vielfacher Nachfrage kündigte das Projektteam an, dass – sofern entsprechende Mittel erneut zur Verfügung gestellt werden – gegen Ende des Jahres beziehungweise zu Beginn des kommenden Jahres erneut wie in den Vorjahren wieder eine Seminarreihe für Existenzgründerinnen angeboten werden soll. Weitere Informationen sind erhältlich unter „www.frauen-unternehmen-zukunft.de“.
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