Becker erläutert Anlaufprobleme |
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Umstellung bei Abfuhrplanung der Tonnen sorgt für terminliche Verzögerungen
"Die derzeitigen Probleme bei der Müllabfuhr in einzelnen Kreiskommunen sind uns bekannt. Wir arbeiten mit Hochdruck daran und können deshalb mitteilen, dass sich die Lage mit jedem Tag spürbar entspannt." Dies teilte Stefan Becker (FW), Erster Kreisbeigeordneter und Abfallwirtschaftsdezernent des Landkreises Gießen, gestern (12-01-2007) in einer aktuellen Presseerklärung mit.
Becker bat zugleich um Verständnis dafür, dass es angesichts einer kreisweiten Umstellung auf ein neues Abfuhrunternehmen und teilweise neue Abfuhrtage und Abfuhrbezirke zu Anlaufschwierigkeiten gekommen sei und in den nächsten Tagen noch kommen werde. "Ich bitte auch um Nachsicht, dass angesichts dieser Tatsache teils Telefonleitungen des Fachdienstes Abfallwirtschaft überbelegt waren. Die Kolleginnen und Kollegen dort arbeiten unter Hochdruck und finden in den meisten Fällen auch eine für die Bevölkerung zufrieden stellende Lösung", hob der Dezernent hervor.
Hintergrund der Situation ist das ungeplante Zusammentreffen zweier Ereignisse: Einerseits hat zum 2. Januar nach einer schon im Sommer 2006 abgeschlossenen Ausschreibung ein neues Abfuhrunternehmen die kreisweite Einsammlung des Restabfalls, des Altpapiers und der Biotonnen übernommen. Erschwerend hinzu kam Ende 2006, dass dieses Unternehmen aufgrund einer Auflage des Bundeskartellamtes im Zuge einer bundesweiten Firmenfusion den Auftrag binnen weniger Wochen hatte abgeben müssen. Das neue, jetzt tätige Unternehmen, eine regionale Niederlassung des bundesweit engagierten Unternehmens „Sita“, hatte nur kurze Zeit zur Planung der Arbeitsabläufe sowie zur Positionierung von Personal und Fahrzeugpark.
Während durch Übernahme von Personal in manchen Gemeinden Müllwerker die Arbeit verrichteten, die ihre Bezirke seit Jahren bestens kennen würden, sei in anderen Gemeinden komplett neues Personal im Einsatz. "Die Kollegen können dann zum Beispiel lokale Besonderheiten nicht vom ersten Tag an wissen, etwa wenn eine Tonne schon immer an anderer Stelle als der üblichen Einfahrt steht, weil diese vielleicht schlecht anfahrbar ist. Das führte in manchen Fällen dazu, dass Tonnen beim ersten Mal in der derzeitigen Dunkelheit des Morgens übersehen wurden", bittet Becker um Verständnis für die konkrete Situation. Bis Ende Januar, wenn auch das neue Personal die Gegebenheiten kenne, hoffe man auf den seit Jahren gewohnten, problemlosen Routinebetrieb bei der Müllabfuhr.
"Das jetzt beauftragte Unternehmen „Sita“ ist uns von der Kompostierungsanlage Rabenau als langjähriger, zuverlässiger Partner bekannt. Wir gehen davon aus, dass die Anlaufprobleme nach kurzer Zeit des Einspielens geklärt sind“, fügt Becker abschliessend an. |
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