Jugendbildung zwischen Berlin, Auschwitz und „Bring Anna mit“ in Heuchelheim
Halbjahresprogramm des Jugendbildungswerkes steht – Lob für Team der Jugendförderung im Verwaltungsausschuss
Der Verwaltungsausschuss des Jugendbildungswerkes im Landkreis Gießen hat kürzlich in den Räumen der Kreisverwaltung am Riversplatz getagt. Auf der Tagesordnung standen der Tätigkeitsbereicht des ersten Halbjahres sowie das Bildungsprogramm für das zweite Halbjahr 2010. „Mit den vielfältigen Veranstaltungen verfolgen wir das Ziel, Jugendliche zu stärken und sie zur Beteiligung an gesellschaftlichen Institutionen zu befähigen“, so der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Oßwald, der die Sitzung leitete, im Beisein des Kreisjugendpflegers Matthias Lotz. „Dies ist eine Voraussetzung für das stabile Funktionieren einer Demokratie“, so Oßwald weiter.
Im Focus des ersten Halbjahres, auf das man zurück blickte, stand die Durchführung der acht Module zum Erwerb der Jugendleitercard. In dem Ausbildungsseminar bekommen Kinder- und Jugendleiter aus Vereinen, Betreuer bei den Ferienspielen oder Ansprechpartner in Jugendzentren in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen die Möglichkeit, sich in allen Bereichen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit weiterzubilden. Weiterhin sind die Veranstaltungsreihen `Jungen online` und ´Selbstbehauptung für Jungen` weiterhin stark nachgefragt. Die Mädchengruppen in Reiskirchen und Grünberg und die Jungengruppen in Reiskirchen und Lich wurden im Bereich der geschlechtsspezifischen Arbeit erfolgreich fortgesetzt.
Im zweiten Halbjahr steht ganz das Jahresevent der im Mittelpunkt: Am 17. und 18. September feiert das Jugendkulturfestival „Bring Anna mit“ in Heuchelheim sein 25jähriges Jubiläum. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Mädchenaktionstage vom 13. bis 15. Oktober in Lich. Studienfahrten auf den geschichtlichen Spuren unserer Hauptstadt und in das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz stellen weitere Höhepunkte dar.
„Das Jugendbildungswerk des Landkreises legt bei der Programmgestaltung wert auf die Vielfältigkeit der Angebote, so dass die Bedarfe, von Kindern, Jugendlichen und Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit Rechnung getragen wird“, betonte der Kreisjungendpfleger Matthias Lotz.
Das vollständige Programm des Jugendbildungswerkes beim Landkreis Gießen ist bei der Jugendförderung des Landkreises Gießen, Silke Philipp, Telefon 0641/ 9390-9104 , E-Mail silke.philipp@lkgi.de oder unter www.jugendfoerderung.lkgi.de. erhältlich.





