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Schulumbau für 1,9 Millionen Euro abgeschlossen

Wiesengrundschule renovierung
Wiesengrundschule Dr. Schmahl

Grundschule Wiesengrund in Leihgestern nach eineinhalbjähriger Umbauzeit eingeweiht

 

Leihgestern. „Neue Schule du, ich freu’ mich so auf dich“, sangen die Mädchen und Jungen der Grundschule Wiesengrund in Leihgestern, als diese Woche ihr frisch saniertes Schulgebäude samt Anbau offiziell eröffnet wurde. Sie sangen auch von den Bauarbeitern auf dem Schulhof, den neuen Fenstern und der langen Zeit, die sie warten mussten, bis sie jetzt wieder in Ruhe lernen können. Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl übergab bei der Einweihungsfeier in der neugebauten Mensa die neuen Räume der Schule und sagte, dass die Bauarbeiten zwar länger als zunächst geplant gedauert hätten, doch „es freut uns sehr, dass wir dies alles rechtzeitig vor dem anstehenden fünfzigjährigen Jubiläum der Schule geschafft haben.“

 

Mit „dies alles“ meint die Bauherrin unter anderem die umfassende Sanierung des bestehenden Gebäudes unter energetischen Gesichtspunkten, die Schulleiterin Heidrun Jung-Grebe kindgerecht „ein warmes Mäntelchen“ nannte. Dieses Mäntelchen sei zudem noch hübsch anzusehen und farbenfroh passend zum Namen der Schule in grasgrün gehalten. Denn der gesamte Schulkomplex wurde im Zuge der Umbauarbeiten einer einheitlichen Farbgestaltung unterzogen, zudem wurden neue Böden und Decken in den Klassenräumen verbaut, um ein besseres Lernumfeld zu schaffen. Bei allen Umbauten wurden selbstverständlich sämtliche Forderungen eines modernen Brandschutzes verwirklicht.

 

Um zukünftig die Nachmittagsbetreuung und die Mittagsverpflegung sicherzustellen, wurde ein etwa 150 Quadratmeter großer Anbau geschaffen, der  auch von der Stadt Linden für Belange im Bereich Familie und Gesellschaft genutzt werden soll. Die Kommune hat sich deswegen mit 120.000 Euro an dem Neubau beteiligt. Ein Nutzungsvertrag zwischen dem Kreis und der Stadt Linden soll künftig die Bedingungen der Kooperation regeln. Der Erweiterungsneubau ist mit separatem Eingang, Küche inklusive Nebenräumen, einem teilbaren Ess- und Mehrzweckraum sowie einer Bibliothek ausgestattet.

 

Die Wiesengrundschule, so die Schuldezernentin Schmahl, hat einen festen Platz in der Schullandschaft des Landkreises Gießen. Deshalb war es für den Landkreis auch selbstverständlich, als sich die Möglichkeit der Sonderinvestitionsprogramme bot, die Wiesengrundschule als ein wichtiges Projekt einzubeziehen. Insgesamt betragen die Kosten für die Schulsanierung 1,9 Millionen Euro, erklärte Schmahl. Möglich war diese Investition nur dank des Zukunftsinvestitionsprogrammes der Bundesrepublik Deutschland, denn alleine hätte der Landkreis Gießen die Mittel nicht aufbringen können, so die hauptamtliche Kreisbeigeordnete. Sie zeigte sich überzeugt, dass die engagierte Schulgemeinde den jetzt geschaffenen baulichen Rahmen auch intensiv mit Leben füllen und die geschaffenen Möglichkeiten nutzen werde.

 

„Schön wird’s sein, wenn denn fertig wird sein“, pflegte die Oma von Schulleiterin Jung-Grebe zu sagen und genau das sei nun der Fall, lobte sie. Während der eineinhalbjährigen Bauzeit seien viele Wünsche in Erfüllung gegangen. Jetzt kann der Alltag in das renovierte Schulgebäude einkehren.