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Jugendförderung stellt Programm für das erste Halbjahr vor

Jugendförderung 2.2012
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Fahrt nach Auschwitz genauso dabei wie Ponyhof und Internetkurse. Neu im Programm: Sommerfreizeit in Kroatien

 

Gießen. „Lernen mit Spaß ist die Devise“, sagte Ingrid Macht, als sie das aktuelle Programmheft der Jugendförderung des Landkreises Gießen vorstellte. Die Teamleiterin weiter: „Wir wollen mit unseren Angeboten jungen Menschen neue Erfahrungen ermöglichen, Interesse für das politische Geschehen von gestern und heute wecken und ihnen die Möglichkeit geben, sich ohne Leistungsbewertung in vielen Bereichen auszuprobieren.“ Dass dieses ehrgeizige Ziel auch in diesem Jahr wieder erreicht wird, stehe außer Frage, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Dirk Oßwald bei der Vorstellung des Programms dieser Tage in der Kreisverwaltung am Riversplatz in Gießen. „Sie haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt, bei dem für jeden Jugendlichen im Kreis Gießen etwas dabei ist“, lobte Oßwald das Team um Ingrid Macht.

 

„Das Schöne an den Seminaren und Ausflügen, die der Landkreis anbietet, sind zudem die günstigen Teilnehmerbeiträge und die Möglichkeit zur Ermäßigung für einkommensschwache Familien“, so der  Erste Kreisbeigeordnete. Dabei ist viel Miteinander angesagt und soziales Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Angebote, denn Jugendliche in Ihrer Entwicklung zu stärken, sie zu motivieren, unsere Gesellschaft mitzugestalten und verantwortungsvoll mit sich und anderen umzugehen, sind wesentliche Ziele der Jugendförderung des Landkreises Gießen.

 

Kreisjugendpfleger Matthias Lotz stellte das Jugendfreizeit-Angebot für den Sommer 2012 vor. Neu im Programm ist eine Fahrt nach Kroatien auf der Halbinsel Istrien in einem Camp direkt am Meer. Stets schnell ausgebucht ist ein Abenteuercamp in Nordspanien, ebenfalls für die Zielgruppe der 13- bis 15-Jährigen. Außerdem organisiert die Jugendförderung eine Reiterfreizeit für Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren, die nach Magdeburg ins Ponyschloss führt.

 

Auch für Jungen gibt es eigene Angebote: „Jungen Online I bis III lautet der Titel von drei aufeinander aufbauenden Wochenendseminaren zum Thema Internetnutzung, die Jungen ab elf Jahren Kompetenzen im Umgang mit dem Internet vermitteln. Neben technischen Kenntnissen sind Selbstdarstellung, Gefahren und der Umgang mit anderen Online-Usern ein wichtiger Bestandteil dieser seit Jahren erfolgreichen Seminarreihe, erklärte Jugendbildungsreferent Patrick Amend.

 

Ein Angebotsschwerpunkt sind seit Langem die Studienfahrten zum Thema Nationalsozialismus. In diesem Jahr wird es wieder eine Fahrt in das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz in Polen geben. Wiebke Dierkes, zuständig für den Bereich historisch-politische Bildungsarbeit, betonte bei der Vorstellung des Programms die Wichtigkeit, aus der Vergangenheit  für die Zukunft zu lernen. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit dem heiklen Thema durch ein Zeitzeugengespräch und Führungen in den Lagern, ist eine Fahrt nach Krakau mit der Besichtigung des jüdischen Viertels Programmpunkt der einwöchigen Fahrt.

 

Weitere Veranstaltungen können Interessierte unter www.jugendfoerderung.lkgi.de abrufen oder das komplette Programmheft bei Patrick Weigel (Tel. 0641-9390 9105) anfordern.