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Woche zur Abfallvermeidung schafft Podium für Information

Im Landkreis Gießen ist Vermeidung und Reduzierung von Abfall ein vertrautes Thema – Oßwald: gute Initiative des Europäischen Rates

 

Der Fachdienst Abfallwirtschaft bilanzierte mit der Umstellung des Gebührensystems zwischen 2004 und 2005 eine deutliche Senkung der Restabfallmenge. Im Landkreis Gießen ist dabei der Restabfall pro Kopf von 218 Kilogramm auf 127,8 Kilogramm gesenkt worden. Das bedeutet ein Rückgang um 41 Prozent. In der Stadt Gießen war die Reduzierung nicht ganz so deutlich. Sie betrug aber immerhin 11 Prozent. „Die Umstellung des Gebührensystems hat sehr viel zur Reduzierung des Restabfalls beigetragen. Unser Ziel ist es aber weiterhin, die Bürgerinnen und Bürger zur Verminderung Ihres Abfalls zu animieren. Die Europäische Woche zur Abfallvermeidung hat einen Beitrag dazu geleistet, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren und zu sensibilisieren “, betonte der Erste Kreisbeigeordnete und Abfallwirtschaftdezernent Dirk Oßwald.

 

Die Themen Abfallreduzierung und Abfallvermeidung haben in den letzten Tagen die Schlagzeilen geprägt. Die Verwaltung des Landkreises hat über die unterschiedlichsten Aktivitäten zur Abfallvermeidung  berichtet. Bürgerinnen und Bürger sind weiterhin dazu aufgerufen, ein Statement oder ihre persönlichen Tipps und Tricks zur Minderung des Abfalls unter abfallvermeidung@lkgi.de abzugeben.
„Im Fachdienst Abfallwirtschaft sind wir immer an persönlichen Statements  interessiert. Wir haben schon einige hilfreiche Hinweise bekommen, die anschließend in unser Konzept zur Abfallvermeidung eingeflossen sind“, erklärte Karin Wandel, Fachdienstleiterin Abfallwirtschaft.

 

„Ich bin sehr froh, dass der Europäische Rat mit der Initiative ein Podium geschaffen hat. Die Aktion hat bestimmt dazu beigetragen, den ein oder andern in der Bevölkerung zum Nachdenken oder zum Handeln zu animieren“, so Dirk Oßwald.

 

Mit der Berichterstattung zur Abfallvermeidung  ist das Engagement des Landkreises nicht abgeschlossen. „Wir  arbeiten weiter an neuen Konzepten, um wertvolle Rohstoffe so lange wie möglich im  Warenkreislauf zu erhalten und damit gleichzeitig die Restabfallmenge zu reduzieren“, erklärte Oßwald und Wandel abschließend.

 

Wer Fragen oder Anregungen zum Thema hat, kann eine E-Mail an abfallvermeidung@lkgi.de schicken oder  sich an den Fachdienst Abfallwirtschaft beim Landkreis Gießen wenden. Ansprechpartner sind Barbara Roth (barbara.roth@lkgi.de oder 0641/9390-1998 oder barbara.roth@lkgi.de) sowie Gabriele Girschick (0641/ 9390-1999 oder gabriele.girschick@lkgi.de).