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Politisches Arbeiten als Schülervertreter erlernen

Kreisschülerrat

Bildunterschrift:
Der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Dirk Oßwald, die Verbindungslehrer Monika Heger, Rainer Röming, Jens Zeiler mit den Vertreterinnen und Vertretern des Kreisschülerrates anlässlich der Tagung in den Räumen der Kreisverwaltung am Riversplatz.
Foto: Kreisverwaltung

Kreisschülerrat tagt in den Räumen der Kreisverwaltung –  Jugenddezernent Oßwald sagt weitere Unterstützung für SV zu - Erstmals eigene Studienfahrt des Kreises nur für SV-Aktive im Landkreis

 

"Das Engagement von Jugendlichen in der Schülervertretung (SV) in ihrer Schule vor Ort oder  auch im Kreisschülerrat schafft ein Verständnis für Demokratie und bildet eine wichtige Grundlage für ein  allgemeines politisches Interesse. Das Jugendbildungswerk des Landkreises fördert seit  fast 30 Jahren die Arbeit der Schülervertretungen im Landkreis aktiv und wird dies auch weiterhin tun." Mit diesen Worten begrüßte Dirk Oßwald, Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent, kürzlich SV-Delegierte zum Thema "Zukunft der Schülervertretung im Landkreis Gießen"


 in den Räumen der Kreisverwaltung am Riversplatz. Unter der Leitung der Kreisschulsprecherin Robin Bechthold und den Kreisverbindungslehrern Monika Hegen, Jens Zeiler und Rainer Röming beschäftigten sich die 15 anwesenden Mitglieder des Kreisschülerrats an diesem Tag mit dem Hauptthema "Die Zukunft der SV-Arbeit im Landkreis Gießen".

Das Jugendbildungswerk des Kreises bietet zielgerichtete Veranstaltungen  für Schülervertreter  ebenso an wie bedarfsgerechte Hilfe. Ganz praktisch etwa stellt der Kreis Räume und Arbeitsmaterial für den alle sechs Wochen tagenden Kreisschülerrat, dem die Kreisdelegierten der Schülervertretungen der weiterführenden Schulen im Kreis sowie die Kreisverbindungslehrer angehören. In seiner Begrüßung erinnerte sich Oßwald an seine Zeit in der SV als Klassen- und Stufensprecher und erklärte:  "Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler sind für die Belange ihrer Mitschüler einsetzten und  dabei politisches Arbeiten lernen.  Unser Ziel ist es,  auch in Zukunft derartiges Engagement durch ein zielorientiertes Programm des Jugendbildungswerkes sowie durch individuelle Maßnahmen, die zur erfolgreichen Arbeit beitragen, zu unterstützen.“

 

Das Jugendbildungswerk des Landkreises biete auch in seinem Jahresprogramm  2011 Veranstaltungen für Schülervertreterinnen und Schülervertreter an. Unter dem Motto `Mitreden erwünscht – Mitbestimmung an der Schule` fand im Februar eine Fortbildungsveranstaltung für Jugendliche statt, die sich für Schülerinteressen einsetzten.

 

Ingrid Macht als Gesamtkoordinatorin der politischen Bildungsarbeit beim Landkreis verwies im Rahmen der Tagung des Kreisschülerrates auf eine  erstmals geplante Bildungsreise  im September nach Brüssel, die ausschließlich für aktive und (zu diesem Zeitpunkt ggf. auch schon ehemalige) Schülervertreter offen ist. „Jugendlichen bieten wir im Rahmen der fünftägigen Bildungsreise politisches Europa live. Dazu gehört ein Blick hinter die Kulissen der Europapolitik sowie Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Vertretern von Jugendverbänden und Jugendorganisationen in Brüssel an“, so Ingrid Macht.

 

Die angebotene Bildungsreise nach Brüssel ist auf Jugendliche ausgerichtet, die sich  in den  Schülervertretung  im Landkreis engagieren. Der Besuch in der  "Hauptstadt Europas"  findet vom 19. bis 23. September 2011 statt. Interessierte können sich an das Jugendbildungswerk des Landkreises, Ansprechpartner Ingrid Macht, Telefon 0641/ 9390-9113 oder E-Mail ingrid.macht@lkgi.de, wenden.