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2 neue Wagen für Notärzte im Landkreis

Zwei neue Rettungswagen

Bildunterschrift:
(Von links nach rechts): Marco Schulte-Lünzum (JUH), Ulrich Monz und Dr. Simon Little (beide Kreisverwaltung), Heiko Hartmann (DRK), Horst Jeckel (Kreisverwaltung), Stefan Windolf (DRK), Oliver Meermann (JUH), Landrätin Anita Schneider und Michael Hartmann (DRK): (Foto: JUH: Thomas Franke)

DRK und JUH spendeten für Rettungsdienst

 

Neue, moderne Fahrzeuge für die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Landkreis Gießen haben Landrätin Anita Schneider und Vertreter der Rettungsdienstorganisationen am Dienstag (28.09.2010) vor dem Gießener Landratsamt am Riversplatz vorgestellt. Die beiden neuen Fahrzeuge wurden vom DRK-Rettungsdienst Mittelhessen und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) beschafft und dem Landkreis zur Verfügung gestellt.

 

Aufgabe des Leitenden Notarztes und des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst ist es, bei Einsätzen mit mehreren Verletzten oder akut Erkrankten die rettungsdienstliche und notfallmedizinische Versorgung zu ordnen, logistisch zu organisieren und Versorgungs- beziehungsweise Transportreihenfolgen festzulegen.

 

Für die Wahrnehmung ihrer Aufgabe benötigen diese Leitungskräfte Dienstfahrzeuge, die ihnen die Anfahrt zum Einsatzort ermöglicht – unabhängig von den unmittelbar ins Einsatzgeschehen eingebundenen Rettungskräften.

 

Landrätin Schneider hob positiv hervor, dass bei der Beschaffung und Ausstattung der Fahrzeuge eine Kooperation reibungslos funktioniert habe. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist ein gutes Zeugnis für die Vernetzung der Organisationen im Landkreis“, unterstrich sie.

 

Dieser Auffassung schlossen sich auch Heiko Hartmann, Betriebsleiter beim DRK-Rettungsdienst Mittelhessen, und Oliver Meermann, Regionalvorstand der Johanniter in Mittelhessen, an: „Diese Fahrzeugbeschaffung ist ein Signal für die enge Partnerschaft zwischen dem Landkreis Gießen mit seinen behördlichen Aufgaben und den mit der Durchführung beauftragten Rettungsorganisationen, die hier wieder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben“, so Hartmann.“ Meermann sagte: „Gerade diese enge Partnerschaft die Voraussetzungen für die hohe und notwendige Nachhaltigkeit, mit der die Notfallversorgung der Menschen in Mittelhessen gewährleistet werden kann!“

 

Den Organisatorischen Leitern im Landkreis stehen nunmehr zwei BMW X3 mit identischer Ausstattung zur Verfügung. Ausgerüstet sind die Fahrzeuge mit einem Notfallrucksack, einer elektrischen Absaugpumpe und einem EKG-Defibrillator.

 

Weiterhin sind die Fahrzeuge mit allen notwendigen Dokumenten für Großschadensfälle ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Patientenanhängekarten, mit denen auch eine größere Anzahl Verletzter oder Erkrankter registriert werden kann.

 

„Auch wir freuen uns über die Stärkung der rettungsdienstlichen Einsatzleitungen für Großschadensfälle, die durch die Partner der Notfallversorgung ermöglicht worden sind“, äußerten Dr. Simon Little und Horst Jeckel.