Landrätin Schneider lobt Verwaltungsfachwirte für erfolgreichen Abschluss der „Meisterprüfung“
Bildunterschrift:
V. l. n. r.: Alexandra Stoll, Malte Baaske, Landrätin Anita Schneider und Mirja Schmidt, es fehlt Andreas Mezker. (Foto: Kreisverwaltung Gießen: Beate Böhm).
Landrätin Anita Schneider beglückwünschte kürzlich im Landratsamt am Riversplatz vier frischgebackene Verwaltungsfachwirte. Alexandra Stoll schloss den Lehrgang als Beste ihres Jahrganges mit dem zweitbesten Ergebnis der Prüfung ab. Der Lehrgang dauerte rund zweieinhalb Jahre, umfasste 800 Stunden zusätzliche Ausbildung und schloss mit einer staatlichen Prüfung ab. Landrätin Schneider lobte die ausserordentliche Leistung der vier Mitarbeiter des Landkreises. Diese haben neben ihrer täglichen Arbeit diese Fortbildung geleistet. Das weiterbildende Angebot wurde am Gießener Verwaltungsseminar des Hessischen Verwaltungsschulverbandes in Anspruch genommen. Die Fortbildung zur Verwaltungsfachwirtin beziehungsweise zum Verwaltungsfachwirt stellt nach Einschätzung des Regierungspräsidiums (RP) Gießen praktisch die „Meisterprüfung“ für die Verwaltungsberufe dar. Deshalb wird nach Auskunft von Landrätin Schneider als Voraussetzung grundsätzlich eine dreijährige Ausbildung in einem Verwaltungsberuf vorausgesetzt. Auf Basis einer fundierten Erstausbildung in Verbindung mit einer danach gesammelten beruflichen Erfahrung findet der Vorbereitungslehrgang in der Regel einmal wöchentlich statt, so dass das persönliche Aufgabengebiet in der Beschäftigungsbehörde während der Fortbildung weiterhin wahrgenommen werden kann. Nach Angaben von Ausbildungsleiterin Beate Böhm „ist eine Lehrgangsteilnahme ohne vorherige Prüfungszulassung durch die Zuständige Stelle nicht möglich“. Bei der Zuständigen Stelle handelt es sich um die fachlich zuständige Organisationseinheit nach dem Berufsbildungsgesetz für die Berufsausbildungen im Öffentlichen Dienst, unter anderem auch für Verwaltungsfachwirte, die hessenweit zuständig beim RP Gießen angesiedelt ist.









