Themenüberblick
Sie befinden sich hier: Home / Aktuelles / News

KTV-Konferenz mit Karl-Heinz Funck traf sich während Hessentag

KT Vorsitzende Treffen

Bildunterschrift
(V. l. n. r.): Günther Retzmann (Rheingau-Taunus), Michael. Weichel (HLT-Referendar), Dr. Jan Hildegard (Geschäftsführender HLT-Direktor), Tim Ruder (HLT-Referatsleiter), Stephanie Becker-Bösch (Wetteraukreis), Franz Rupprecht (Fulda), Horst Hannich (Hersfeld-Rotenburg), Dieter Franz (Werra-Meißner), Wolfgang Männer (Main-Taunus), Detlef Ruffert (Marburg-Biedenkopf), Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunus), Rainer Krätschmer (Main-Kinzig), Manfred Gönsch (Hochtaunus), Werner Breitwieser (Bergstraße), Rüdiger Holschuh (Odenwald), Iris Ruhwedel (Waldeck-Frankenberg), Karl-Heinz Funck (Gießen) und Robert Becker (Limburg-Weilburg). (Foto: Pressestelle Hochtaunuskreis)

Unmittelbar nach Konstituierung der Kreistage sind die Kreistagsvorsitzenden (KTV) der 21 hessischen Landkreise unter dem Dach des Hessischen Landkreistages (HLT) kürzlich (15-06-2011) zu ihrer ersten Konferenz am Rande des Hessentages in Oberursel zusammengekommen. Erstmals nahm auch Karl-Heinz Funck als neuer Vorsitzender des Gießener Kreistages an der Veranstaltung teil.

 

Bei der Zusammenkunft wählten die Kreistagsvorsitzenden (KT-Vorsitzenden) Rüdiger Holschuh (Odenwaldkreis, SPD) und Werner Breitwieser (Landkreis Bergstraße, CDU) einstimmig als Sprecher beziehungsweise stellvertretenden Sprecher der 21 hessischen Kreistagsvorsitzenden.

 

Während ihrer Tagung erzielten die KT-Vorsitzenden parteiübergreifenden Konsens in zahlreichen Sachfragen. Insbesondere wurde die Forderung erhoben, dass den Kreisen, Städten und Gemeinden in Hessen offen stehen müsse, vor Ort Strom aus regenerativen Energiequellen zu erzeugen, einzusetzen und anzubieten: So könne die Energiewende vollzogen und der Ausstieg aus der Atomenergie mit breiter Unterstützung vor Ort erreicht werden. Gegenwärtig werde dies durch die gültige Rechtslage erschwert, da sie die wirtschaftliche Betätigung der Kreise, Städte und Gemeinden begrenze und private Anbieter bevorzuge, wodurch bei den kommunalen Anbietern Aufbau beziehungsweise Ausbau dezentraler Strukturen behindert werde. Die Forderung nach einer Streichung dieser Beschränkungen werde vom Hessischen Landkreistag im laufenden Gesetzgebungsverfahren zur Hessischen Gemeindeordnung eingebracht.