Hygienekontrolle bei Großbäckerei Volkmann
Bildunterschrift:
Von Links: Siegfried Fricke (Gesundheitsdezernent), Antje Watz (Veterinäramt), Dirk Linkewitz, (Bäckerei Volkmann), Dr. Bruno Scherm (Veterinäramt), Peter Volkmann (Bäckerei Volkmann), Lars Burkhard Steinz (Bürgermeister von Heuchelheim), Frank Pauly (Bäckerei Volkmann)
Neuer „Drive In“ Schalter inspiziert
Der Gesundheitsdezernent des Landkreises Gießen, Siegfried Fricke, und der Bürgermeister von Heuchelheim, Lars Burkhard Steinz, haben an einer Hygienekontrolle des Veterinäramtes Gießen bei der Bäckerei Volkmann teilgenommen. Schon vor Betreten der eigentlichen Bäckerei bot sich den Teilnehmern ein interessanter Anblick.
Wie in den bekannten Fastfood-Restaurants hat auch die Bäckerei Volkmann an ihrem neuen Kaffee in der Rodheimer Strasse einen „Drive In“ Schalter eingerichtet.
Zahlreiche Pkw Fahrer, insbesondere in den frühen Morgenstunden, nutzen diese bequeme Möglichkeit, um sich mit frischen Backwaren und heißem Kaffee zu versorgen.
Der Chef der Bäckerei Volkmann, Frank Pauly, führte die Teilnehmer durch die Großbäckerei und erläuterte das durchdachte Gebäudekonzept.
Bereits bei der Planung des Gebäudes hatte man eine Fachfirma konsultiert und sich ähnliche Betriebe angeschaut, um einen nahezu perfekten Produktionsstandort in Heuchelheim zu realisieren.
„Wir verarbeiten im Jahr rund 1200 t Mehl, beliefern 18 Filialen und haben einige Großkunden wie etwa das evangelische Krankenhaus und die Kantinen von Schunk, Rinn Beton- und Naturstein und Canon. Da ist eine durchdachte Logistik zwingend erforderlich.“ so Pauly.
Heuchelheims Bürgermeister Lars Burkhard Steinz lobte besonders das Engagement für junge Menschen. Die Mitarbeiter in der Produktion sind fast ausschließlich Bäckergesellen oder Bäckermeister und viele haben bereits im eigenen Betrieb ihre Ausbildung absolviert. „Wir sind glücklich, dass die Bäckerei Volkmann in Heuchelheim expandiert ist. Die Arbeits- und Ausbildungsplätze die hier existieren, tragen zur Attraktivität Heuchelheims bei.“ meinte der Bürgermeister.
Der Leiter des Veterinäramtes Dr. Bruno Scherm bestätigte eine einwandfreie Hygiene in dem Betrieb.
„Die Reinigungspläne müssen nach erfolgter Arbeit von dem jeweiligen Mitarbeiter unterschrieben werden. Dies führe zu einem hohen Maß an Eigenverantwortung und trägt zur Qualität der Produkte bei.“ beschrieb Scherm einen Pfeiler des internen Kontrollsystems.
Gesundheitsdezernent Fricke erläuterte die Notwendig der Kontrolle. „Unzählige Lebensmittelskandale haben in der Vergangenheit das Vertrauen der Verbraucher erschüttert. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Kontrollen sorgfältig und regelmäßig durchführen.“ Fricke wies in diesem Zusammenhang auf die kürzlich im Gesundheitsausschuss vorgestellte Statistik zur Kontrollfrequenz seines Veterinäramtes hin. So liege man im Landkreis Gießen mit rund 75 % deutlich über dem hessischen Durchschnitt von unter 50%.
Frank Pauly bestätigte Fricke: „Wir empfinden die Kontrolle durch das Veterinäramt keinesfalls als Belastung. So ist auch sichergestellt, dass sich niemand durch die Absenkung von Hygienestandards einen Wettbewerbsvorteil verschafft.“








