Kreisverwaltung lässt sich als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifizieren
Vertrag von Landrätin Schneider und Ersten Kreisbeigeordneten Oßwald unterschrieben – Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtiges Entscheidungskriterium für qualifizierte Mitarbeiter
Landrätin Anita Schneider und der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Oßwald haben in den letzten Tagen den Vertrag zur Auditierung und anschließender Zertifizierung der Kreisverwaltung des Landkreises Gießen als familienfreundlichen Arbeitgeber unterschrieben. Auf der Grundlage einer Initiative der Hertie-Stiftung regelt das Vertragswerk die Rechte und Pflichten, die von autorisierten Auditorinnen und Auditoren erbracht werden. Ziel ist die Auszeichnung mit dem Zertifikat ´berufundfamilie´„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist heutzutage bei qualifizierten Mitabeitern ein wichtiges Entscheidungskriterium für einen Arbeitsplatz. Wir möchten mit der Auditierung und anschließenden Zertifizierung die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Kreisverwaltung optimieren und dokumentieren lassen. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel, müssen auch Verwaltungen zu attraktiveren Arbeitgebern werden.
Denn wir werden zukünftig, um „die Besten“ auf dem Arbeitsmarkt, mit vielen anderen Arbeitgebern in Konkurrenz treten.“, betonte Landrätin Anita Schneider gegenüber der Presse.
„Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Organisationen und Unternehmen der Region ist ein wesentlicher Standortvorteil. Einigen Unternehmen im Landkreis sind schon zertifiziert. Es ist wichtig, dass die Region hier gut ist, um die Attraktivität für Familien mit Kindern auszubauen“, fügte der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Oßwald hinzu.
Bei der Auditierung ´berufundfamilie´ werden im Schwerpunkt die Bereiche familiebewusste Personalpolitik und die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines Unternehmens oder einer Organisation auf Optimierungspotential untersucht. Nach erfolgreicher Autidierung wird das Zertifikat, das ebenfalls vom Bundesministerium für Familien unterstützt wird, vergeben. Für die Untersuchung bis zur Zertifizierung ist ein Zeitraum von maximal neun Monaten vorgesehen. Die Kosten für die Zertifizierung betragen 16.500 Euro.
Bildunterschrift:
vl. Landrätin Anita Schneider und der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Oßwald anlässlich der Vertragsunterzeichnung im Eltern-Kind-Zimmer der Kreisverwaltung









