Wohnraumberatung soll Unterkunfts- und Nebenkosten von Leistungsempfängern senken
Bildunterschrift:
vl. Simone Hackemann, Fachbereich Jugend und Soziales beim Landkreis Gießen, Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Oßwald, Joachim Tschakert, Direktor des Caritasverbandes Gießen e.V., Wolfgang Haasler, Bereichsleiter Caritasverband Gießen e.V., Anita Demaie, Projektleiterin Wohnraumberatung Caritasverband Gießen e.V.
Foto: Kreisverwaltung
Oßwald übergibt Bewilligungsbescheid an Caritasverband – Einsparpotentiale vorhanden – Hessisches Sozialministerium stellt Budget im Rahmen von ´PiA – Passgenau in Arbeit´ bereit
Zur Verbesserung der Integration von Leistungsbeziehern nach Sozialgesetzbuch (SGB) II (Hartz IV) hat der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald kürzlich einen Bewilligungsbescheid für die Personal- und Sachkosten zur Wohnraumberatung an Joachim Tschakert, Direktor des Caritasverbandes Gießen e.V., übergeben. „Wir möchten Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger dabei unterstützen, ihre Unterkunfts- und Nebenkosten durch eine ausführliche Beratung zu senken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, damit sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sorgenfreier mit ihrer Integration in den Berufsalltag beschäftigen können“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Oßwald.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass vielfach ein erhebliches Einsparpotential bei den Unterkunfts- und Nebenkosten vorhanden ist. Für eine erfolgreiche Integration der Betroffenen in den Arbeitsmarkt ist es wichtig, dass wir die Menschen von ihren Alltagssorgen befreien“, fügte Simone Hackemann, Fachbereich Jugend und Soziales beim Landkreis hinzu.
Nach einem erfolgreichen Modellprojekt in Offenbach wird die Wohnraumberatung im Landkreis Gießen erstmals in dieser Form und zusammen mit dem Caritasverband durchgeführt. Dabei sind in einem Zeitraum von sechs Monaten maximal fünf Beratungsgespräche pro Leistungsempfänger möglich. „Wir stellen einen großen Bedarf an Beratungsleistungen zur Verbesserung der Unterkunfts- und Nebenkosen fest. Im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger ist es hilfreich, dass wir unseren Service erweitern können und einen weiteren Beitrag zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt leisten werden“, erklärte Joachim Tschakert.
Das Budget für die Wohnraumberatung wird im Rahmen des Programms PiA- Passgenau in Arbeit vom Hessischen Sozialministerium bereitgestellt. Ziel des Programms ist die Förderung von Integrationsfähigkeit und Integration von besonders benachteiligten Personen in den ersten und zweiten Arbeitsmarkt. Weiterhin sollen innovative Ansätze zur Verbesserung der Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt gefördert werden.









