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Einsatz für gemeinsame Mobilitätszentrale

Zu einem Spitzengespräch werden Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider in Sachen gemeinsame Mobilitätszentrale für Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Gießen einladen. „Wir werden alle Betroffenen zeitnah an einen Tisch holen. Die Zeit, in der nur übereinander geredet wird statt miteinander, ist vorbei“, erklärten Grabe-Bolz und Schneider gemeinsam. Ziel des Gespräches, an dem die Verantwortlichen der Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO) und der Stadtwerke Gießen (SWG) teilnehmen sollen, sei es, die Möglichkeiten einer gemeinsamen Mobilitätszentrale am besucherfreundlichen Standort der Stadtwerke am Marktplatz auszuloten. Die Diskussion über die Zukunft der Service-Station der VGO im Neuenweg muss auf einer sachlichen Ebene geführt werden. „Eine gemeinsame Präsentation und Beratung über die Angebote im Nahverkehr in Stadt und Kreis muss in unserem gemeinsamen Interesse sein,“ so die Spitzen aus Stadt und Kreis. Es gehe darum, Kostensteigerungen zu vermeiden und gleichzeitig mehr Menschen für die Nutzung des Nahverkehrs zu gewinnen.

 

Die Zusammenführung der Angebote von VGO und SWG ist ein lang diskutiertes Thema, welches darauf hinweist, dass die Notwendigkeiten der Zusammenarbeit im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs gestiegen sind. Auch der vom Hessischen Rechungshof vorgelegte Bericht mahnt eine Zusammenarbeit an. Aktuell kam es aber zu keinen Gesprächen und darum auch zu keiner Einigung über das weitere Vorgehen. Dies wollen die Oberbürgermeisterin und Landrätin mit ihrer gemeinsamen Initiative ändern.